Platzmangel

Wohnbaugruppe Augsburg plant Bau einer neuen Zentrale

Dr. Mark Dominik Hoppe. Foto: Barbara Gandenheimer
Akute Raumnot am aktuellen Standort im Schuberthof ist der Grund für den geplanten Neubau der Wohnbaugruppe Augsburg. Die neue Firmenzentrale soll auf einem rund 6.400 Quadratmeter großen Grundstück nahe der Bürgermeister-Ackermann-Straße entstehen. Aus dem jetzigen Standort soll neuer Wohnraum werden.

Knapp 150 Mitarbeiter sind bei der Wohnbaugruppe Augsburg beschäftigt. Wie diese mitteilt, wird auf dem ehemaligen deutsch-amerikanischen Volksfestplatz nördlich der Bürgermeister-Ackermann-Straße, zwischen Somme- und Reinöhlstraße, der geplante Neubau entstehen. Der Werkstattbetrieb der Wohnbaugruppe, der derzeit noch in der Schillstraße angesiedelt ist, soll an einem Standort mit der Verwaltung untergebracht werden. 

Mammutprojekt "bezahlbarer Wohnraum" fordert Wachstum der Wohnbaugruppe Augsburg

Bereits  90 Jahren ist es her, dass die Wohnungsbaugesellschaft in den Schuberthof eingezogen ist. Dieser war ursprünglich als als Wohngebäude konzipiert worden. „Die räumlichen Kapazitäten sind nun vollständig ausgereizt“, so Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe. „Damit wir unser anspruchsvolles Neubauprogramm stemmen können, brauchen wir auch das nötige Personal. Am jetzigen Standort ist keine ordentliche Unternehmensentwicklung möglich, mit der wir uns für die Zukunft rüsten können. Den Neubau einer Firmenzentrale sehen wir daher als notwendigen Schritt an.“ 

Das Vorhaben begrüßt auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Die Wohnbaugruppe ist ein wichtiges Instrument für unsere Stadt: Sie schafft nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern setzt aktuell auch Projekte in Höhe von über 200 Mio. Euro für Augsburg um. Dazu zählen zum Beispiel der Umbau der ehemaligen Hauptpost Grottenau und die Sanierung vieler Schulen. Zudem kümmert sich das städtische Tochterunternehmen um die Entwicklung der ehemaligen Kasernenflächen. Vor diesem Hintergrund muss die Wohnbaugruppe auch für die künftigen Herausforderungen schlagkräftig aufgestellt sein.“ 

Durch den Umzug der Wohnbaugruppe Augsburg entsteht neuer Wohnraum 

Das jetzige Bürogebäude wird mit Bezug des Neubaus wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt und zu Wohnungen zurückgebaut. Hier können etwa 15 Wohneinheiten realisiert werden, meldet die Wohnbaugruppe. Das Gelände des Werkstattbetriebs bietet nach jetzigem Planungsstand Platz für rund 120 neue Wohnungen. „In diesem Jahr hat die Wohnbaugruppe die Marke von 10.000 Wohnungen überschritten. Im geförderten Wohnungsbau haben wir aber noch einiges vor uns“, betont Augsburgs Dritter Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer. „Die Wohnbaugruppe ist für uns ein unersetzlicher Partner, mit dem wir auch künftig dafür sorgen, dass unser Augsburger Wohnungsmarkt alle Bürger erreicht.“ 

Ergebnisse des Architektenwettbewerbs Mitte Juli erwartet 

Zur  Umsetzung des Projekts läuft aktuell ein Architektenwettbewerb, an dem 15 Büros aus Deutschland und Österreich teilnehmen. Der Gewinnerentwurf soll Mitte Juli 2018 feststehen und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

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Knapp 150 Mitarbeiter sind bei der Wohnbaugruppe Augsburg beschäftigt. Wie diese mitteilt, wird auf dem ehemaligen deutsch-amerikanischen Volksfestplatz nördlich der Bürgermeister-Ackermann-Straße, zwischen Somme- und Reinöhlstraße, der geplante Neubau entstehen. Der Werkstattbetrieb der Wohnbaugruppe, der derzeit noch in der Schillstraße angesiedelt ist, soll an einem Standort mit der Verwaltung untergebracht werden. 

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Das Vorhaben begrüßt auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Die Wohnbaugruppe ist ein wichtiges Instrument für unsere Stadt: Sie schafft nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern setzt aktuell auch Projekte in Höhe von über 200 Mio. Euro für Augsburg um. Dazu zählen zum Beispiel der Umbau der ehemaligen Hauptpost Grottenau und die Sanierung vieler Schulen. Zudem kümmert sich das städtische Tochterunternehmen um die Entwicklung der ehemaligen Kasernenflächen. Vor diesem Hintergrund muss die Wohnbaugruppe auch für die künftigen Herausforderungen schlagkräftig aufgestellt sein.“ 

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Das jetzige Bürogebäude wird mit Bezug des Neubaus wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt und zu Wohnungen zurückgebaut. Hier können etwa 15 Wohneinheiten realisiert werden, meldet die Wohnbaugruppe. Das Gelände des Werkstattbetriebs bietet nach jetzigem Planungsstand Platz für rund 120 neue Wohnungen. „In diesem Jahr hat die Wohnbaugruppe die Marke von 10.000 Wohnungen überschritten. Im geförderten Wohnungsbau haben wir aber noch einiges vor uns“, betont Augsburgs Dritter Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer. „Die Wohnbaugruppe ist für uns ein unersetzlicher Partner, mit dem wir auch künftig dafür sorgen, dass unser Augsburger Wohnungsmarkt alle Bürger erreicht.“ 

Ergebnisse des Architektenwettbewerbs Mitte Juli erwartet 

Zur  Umsetzung des Projekts läuft aktuell ein Architektenwettbewerb, an dem 15 Büros aus Deutschland und Österreich teilnehmen. Der Gewinnerentwurf soll Mitte Juli 2018 feststehen und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

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