Augsburger Niederlassung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Wirtschaftsspionage hat Hochkonjunktur

Klaus Korkisch, Leiter der Augsburger Niederlassung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich mit Referentin Alexandra Pollag

Mit Bildergalerie: Noch nie war es so einfach und günstig Spionage zu betreiben wie heute. Vor Angriffen ist keiner sicher, auch nicht die schwäbischen Unternehmen. Wie schnell und vor allem wie leicht man Opfer eines Wirtschaftsspionage-Angriffs werden kann und was man tun sollte, um sein Know-how im Unternehmen zu schützen, darüber informierte die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in ihrer Augsburger Niederlassung. Tatkräftige Unterstützung holte sich die Bank von Alexandra Pollag vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz.

In der Augsburger Niederlassung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich im Hotelturm, fand eine Veranstaltung der ganz besonderen Art statt. Es ging um Spionage und Spionagemethode und natürlich darum, wie man sich davor schützen kann. Niederlassungsleiter Klaus Korkisch begrüßte die Gäste des Abends und freute sich schon auf den interessanten Vortrag von Alexandra Pollag vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz. Bevor er aber das Wort an Frau Pollag übergab, stimmte er die Gäste auf das Thema Spionage ein.

Wirtschaftsspionage geht alle Unternehmen an

„Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt mit Unter vom Wissen und Know-how eines Unternehmens ab.“ erklärte Korkisch und wies darauf hin, dass es enorm wichtig sei, genau dieses Know-how vor Spionage zu schützen. Korkisch legte außerdem noch Zahlen einer Umfrage vor, bei der mehr als die Hälfte aller Unternehmen von Wirtschaftsspionage betroffen sei, Tendenz steigend. Aber warum schnellt das „Geschäft mit der Wirtschaftsspionage“ so in die Höhe? Antwort darauf gab Alexandra Pollag in ihrem Vortrag. „Spionage hat Hochkonjunktur. Noch nie war es, dank dem Internet und der weltweiten Vernetzung, leichter, schneller und billiger das Know-how eines Mitbewerbers auszuspähen.“ erklärte Pollag. Dabei wies die Experten ausdrücklich darauf hin, dass sich keiner sicher fühlen kann, denn: Zum Spionieren kommt man heute nach Deutschland und vor allem nach Bayern, denn hier sitzen viele Unternehmen mit einem wirklich wertvollen Know-how.

Mit einem Kugelschreiber zu geheimen Daten

Aber warum ist es heute so einfach, an eigentlich vertrauliche Informationen zu kommen? Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Wir sind, auch aufgrund der zahlreichen sozialen Netzwerke, zu einer Informationsgesellschaft geworden. „Zusammen mit den technischen Möglichkeiten ist Spionage heute kinderleicht.“ erklärt Pollag und zeigt den Gästen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich einige Beispiele auf. So kann heutzutage mit einem einfachen Kugelschreiber, einer Uhr oder gar einem Lichtschalter kostengünstig und einfach Gespräche oder Dokumenten festhalten.

Warum sichern Unternehmen ihr Know-how nicht?

Diese Frage ist berechtigt. Oft wiegen sich Unternehmen in Sicherheit, nach dem Motto „Wer will schon was von mir?“. Dies ist ein großes Problem, denn jedes Unternehmen hat empfindliche Daten, die eigentlich keinen etwas angehen, wie etwa Kundendaten, Forschungsergebnisse, Patente und Betriebs-Know-how. Aber genau auf diese Daten haben es die Konkurrenten häufig abgesehen. Um an diese Informationen zu kommen, nutzen Kriminelle das Internet, Exportdatenbanken, soziale Medien, die Mitarbeiter und vieles mehr. Aber wie schützt man sich vor solchen Angriffen? „Sie müssen alle Bereiche, in denen wichtige und vertrauliche Informationen beherbergt sind, mit einbeziehen. Vor allem gegenüber dem Mitarbeiter müssen sie klar machen, welche Daten und Informationen vertrauensvoll sind und wie man im Falle einer Spionage vorgehen sollte. Denn die Mitarbeiter können ihr größtes Problem sein, aber auch ihre beste Firewall gegen Angriffe.“ erklärt Pollag. Es ist also wichtig, nicht nur technisch alles abzusichern, sondern auch auf die Loyalität der Mitarbeiter zu vertrauen und diese auch zu fördern. Mitarbeiter müssen für Wirtschaftsspionage sensibilisiert werden. Aber auch der Objektschutz sollte einen hohen Stellenwert einnehmen.

Ein informativer Abend

Die Gäste der Raiffeisenlandebank Oberösterreich haben an diesem Abend viel über das Thema Wirtschaftsspionage gelernt. Schützen kann und sollte sich auch jeder gegen solche Angriffe, denn: entreißt man einem Unternehmen die tragende Säule, und das ist meist das Know-how, dann bricht früher oder später das ganze Unternehmen zusammen. Mit Spionage wird mittlerweile mehr Geld verdient, als mit dem Handel von Drogen.

Wer sich näher über das Thema Wirtschaftsspionage informieren möchte oder eine Beratung wünscht, der kann sich an das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz wenden. Tel. 089 31201 – 500 oder per E-Mail an wirtschaftsschutz(at)lfv.bayern.de

Die Bilder zur Veranstaltung der Augsburger Niederlassung der Landesbank Oberösterreich finden Sie hier.

Spionage: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich informiert
Die Gäste der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich informierten sich in der Augsburger Niederlassung über Wirtschaftsspionage
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In der Augsburger Niederlassung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich im Hotelturm, fand eine Veranstaltung der ganz besonderen Art statt. Es ging um Spionage und Spionagemethode und natürlich darum, wie man sich davor schützen kann. Niederlassungsleiter Klaus Korkisch begrüßte die Gäste des Abends und freute sich schon auf den interessanten Vortrag von Alexandra Pollag vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz. Bevor er aber das Wort an Frau Pollag übergab, stimmte er die Gäste auf das Thema Spionage ein.

Wirtschaftsspionage geht alle Unternehmen an

„Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt mit Unter vom Wissen und Know-how eines Unternehmens ab.“ erklärte Korkisch und wies darauf hin, dass es enorm wichtig sei, genau dieses Know-how vor Spionage zu schützen. Korkisch legte außerdem noch Zahlen einer Umfrage vor, bei der mehr als die Hälfte aller Unternehmen von Wirtschaftsspionage betroffen sei, Tendenz steigend. Aber warum schnellt das „Geschäft mit der Wirtschaftsspionage“ so in die Höhe? Antwort darauf gab Alexandra Pollag in ihrem Vortrag. „Spionage hat Hochkonjunktur. Noch nie war es, dank dem Internet und der weltweiten Vernetzung, leichter, schneller und billiger das Know-how eines Mitbewerbers auszuspähen.“ erklärte Pollag. Dabei wies die Experten ausdrücklich darauf hin, dass sich keiner sicher fühlen kann, denn: Zum Spionieren kommt man heute nach Deutschland und vor allem nach Bayern, denn hier sitzen viele Unternehmen mit einem wirklich wertvollen Know-how.

Mit einem Kugelschreiber zu geheimen Daten

Aber warum ist es heute so einfach, an eigentlich vertrauliche Informationen zu kommen? Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Wir sind, auch aufgrund der zahlreichen sozialen Netzwerke, zu einer Informationsgesellschaft geworden. „Zusammen mit den technischen Möglichkeiten ist Spionage heute kinderleicht.“ erklärt Pollag und zeigt den Gästen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich einige Beispiele auf. So kann heutzutage mit einem einfachen Kugelschreiber, einer Uhr oder gar einem Lichtschalter kostengünstig und einfach Gespräche oder Dokumenten festhalten.

Warum sichern Unternehmen ihr Know-how nicht?

Diese Frage ist berechtigt. Oft wiegen sich Unternehmen in Sicherheit, nach dem Motto „Wer will schon was von mir?“. Dies ist ein großes Problem, denn jedes Unternehmen hat empfindliche Daten, die eigentlich keinen etwas angehen, wie etwa Kundendaten, Forschungsergebnisse, Patente und Betriebs-Know-how. Aber genau auf diese Daten haben es die Konkurrenten häufig abgesehen. Um an diese Informationen zu kommen, nutzen Kriminelle das Internet, Exportdatenbanken, soziale Medien, die Mitarbeiter und vieles mehr. Aber wie schützt man sich vor solchen Angriffen? „Sie müssen alle Bereiche, in denen wichtige und vertrauliche Informationen beherbergt sind, mit einbeziehen. Vor allem gegenüber dem Mitarbeiter müssen sie klar machen, welche Daten und Informationen vertrauensvoll sind und wie man im Falle einer Spionage vorgehen sollte. Denn die Mitarbeiter können ihr größtes Problem sein, aber auch ihre beste Firewall gegen Angriffe.“ erklärt Pollag. Es ist also wichtig, nicht nur technisch alles abzusichern, sondern auch auf die Loyalität der Mitarbeiter zu vertrauen und diese auch zu fördern. Mitarbeiter müssen für Wirtschaftsspionage sensibilisiert werden. Aber auch der Objektschutz sollte einen hohen Stellenwert einnehmen.

Ein informativer Abend

Die Gäste der Raiffeisenlandebank Oberösterreich haben an diesem Abend viel über das Thema Wirtschaftsspionage gelernt. Schützen kann und sollte sich auch jeder gegen solche Angriffe, denn: entreißt man einem Unternehmen die tragende Säule, und das ist meist das Know-how, dann bricht früher oder später das ganze Unternehmen zusammen. Mit Spionage wird mittlerweile mehr Geld verdient, als mit dem Handel von Drogen.

Wer sich näher über das Thema Wirtschaftsspionage informieren möchte oder eine Beratung wünscht, der kann sich an das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz wenden. Tel. 089 31201 – 500 oder per E-Mail an wirtschaftsschutz(at)lfv.bayern.de

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