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Wie geht es für die russischen Mitarbeiter von Siemens weiter?
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Boykott

Wie geht es für die russischen Mitarbeiter von Siemens weiter?

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Von Louis Exenberger

Zahlreiche Unternehmen haben bereits ihre Konsequenzen im Kontext der anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine gezogen. Auch die Siemens AG mit Standort in Augsburg sieht sich nun zu drastischen Entscheidungen gezwungen. Welche das sind.

Als Folge des Krieges wird das Unternehmen nicht länger auf dem russischen Markt vertreten sein. Mit dem Beschluss sich aus dem Land zurückzuziehen wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Mit diesem soll jegliche Aktivität im Nachbarstaat der Ukraine eingestellt werden. Dazu zählt sowohl der eigene Industriebetrieb sowie alle industriellen Handelsbeziehungen. Welche Einbußen der Siemens AG dadurch bevorstehen ist noch nicht bekannt. Diese sollen auf der regulären Ergebnisveröffentlichung zum zweiten Geschäftsjahresquartal bekannt gemacht werden.

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Russland-Geschäft ist massiv eingeschränkt

„Wir verurteilen den Krieg in der Ukraine und haben beschlossen, unsere industriellen Geschäftsaktivitäten in Russland in einem geordneten Prozess zu beenden“, sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Diese Haltung zeigte sich bereits nach Ausbruch des Kriegs, als Siemens alle neuen Geschäfte mit und internationalen Lieferungen nach Russland und Belarus eingestellt habe.

 

Doch mit dem anhaltenden Konflikt und den internationalen Sanktionen zieht das Unternehmen mit Standort in Augsburg nun eine rote Linie. Aktuelle und potenzielle Gegenmaßnahmen wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens in Russland aus. Insbesondere das Bahnservice- und Instandhaltungsgeschäft seien betroffen.

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Wie geht es für die Mitarbeiter vor Ort weiter?

Damit stellt die Siemens AG auch ihren Betrieb in seinen russischen Standorten ein. „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn wir haben eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern und langjährige Kundenbeziehungen in einem Markt, in dem wir seit rund 170 Jahren tätig sind. Derzeit prüfen wir die Auswirkungen auf unsere Belegschaft und werden sie weiterhin nach besten Kräften unterstützen. Gleichzeitig leisten wir humanitäre Hilfe für unsere Kollegen in der Ukraine, sowie für das ukrainische Volk und rufen gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft zum Frieden auf“, erklärt Busch. Die Umsetzung erfolge im Einklang mit den regulatorischen Anforderungen und internationalen Sanktionen.

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