Ausbildungsjahr 2021/2022

Wie bewertet die HWK den schwäbischen Ausbildungsmarkt?

HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHATSLEBEN SCHWABEN
Der Ausbildungsmarkt im schwäbischen Handwerk ist stabil, erklärt die Handwerkskammer für Schwaben Ende August. Trotzdem hat sie noch Tipps für angehende Azubis und Unternehmen bereit.

Das Ausbildungsjahr 2021/2022 startet in den meisten schwäbischen Handwerksbetrieben am 1. September 2021. Aktuell ist der Ausbildungsmarkt noch stark in Bewegung und die krisenfesten Berufe des Handwerks sind gefragt, verkündet die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) Ende August.

Plus zum Vorjahr

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Derzeit sind bei der HWK Schwaben 3.221 neue Verträge registriert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3,5 Prozent. Das Jahr 2020 ist für einen Vergleich allerdings nur bedingt geeignet, da wegen Corona eine absolute Sondersituation herrschte, betont die HWK. Realistischer ist es, die Zahlen des Jahres 2019, als Corona noch kein Thema war, für die Bewertung des Marktes heranzuziehen. Hier ergibt sich ein geringes Minus von zwei Prozent. Doch sind im Moment erst 75 Prozent der Verträge eingegangen und der Eintritt in die Ausbildung ist noch mindestens bis zum Ende des Jahres möglich.

Das sagt der Hauptgeschäftsführer der HWK

„Das ist für diese Krisenzeiten ein Topergebnis des schwäbischen Handwerks. Jetzt zahlt sich unsere intensive Begleitung der Betriebe bei der Nachwuchssicherung aus. Unsere neuen, digitalen Formate gehen in zwei Richtungen. Einerseits weisen wir Schüler, Eltern und Schulen auf die Attraktivität und Sicherheit der 130 Handwerksberufe hin, andererseits geben wir den Handwerksbetrieben Instrumente an die Hand, wie sie unter Corona-Bedingungen zu ihren Nachwuchskräften kommen“, ist Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, stolz auf dieses Ergebnis. „Die meisten Gewerke konnten während der Lockdowns arbeiten und so sind wir froh, dass die Betriebe ungebrochen an der Ausbildung festhalten und ihre eigenen Fachkräfte heranbilden möchten.“

Praktika und Einstieg in die Ausbildung noch bis Weihnachten

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Durch den Wegfall von Ausbildungsmessen und dem flächendeckenden Ausfall von Aktionen der Handwerkskammer an den Schulen, hat sich das Zusammenfinden von Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben nach hinten verschoben, sagt die HWK in einer Pressemeldung. Deshalb mache es auch jetzt noch Sinn, Praktika zu machen. Gerade Jugendliche, die nach einem anstrengenden Schuljahr mit leeren Händen dastehen, haben hier noch Chancen. Mehr denn je ist jetzt persönliches Engagement gefragt. Die Handwerkskammer empfiehlt diesen jungen Menschen, direkt auf die Betriebe zuzugehen und nach einem Ausbildungsplatz zu fragen. Handwerksbetriebe seien da sehr pragmatisch. Aber auch ohne Praktikum sei eine Ausbildung immer noch möglich.

700 Ausbildungsplätze in der HWK-Lehrstellenbörse

Noch immer veröffentlichen Handwerksbetriebe ihre Ausbildungsangebote für den sofortigen Einstieg in der Lehrstellenbörse der HWK Schwaben. Auf der Suche sind Betriebe der Bau- und Ausbaubranche, hier wird vor allem nach Beton- und Stahlbetonbauern, Maurern, Zimmerern, Anlagenmechanikern SHK und Elektronikern. Im Metallhandwerk sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Metallbauer sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker gefragt. Bedarf besteht aber auch an Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk und bei Bäckern, Fleischern und Konditoren. Gesucht werden auch Azubis für die Berufe Friseur, Augenoptiker und in der Orthopädietechnik. Das heißt, dass noch alle Chancen vorhanden sind, den passenden Ausbildungsberuf zu finden, so die HWK.

Trotz Corona: Erstausbilder nehmen zu

Erneut sei die Zahl der Betriebe, die das erste Mal ausbilden, deutlich gestiegen. „Dass Unternehmen in Krisenzeiten den Mut haben, in die Ausbildung einzusteigen, ist eine sehr große Leistung. Die Betriebe agieren zukunftsorientiert und wollen sich ihre Fachkräfte von morgen sichern“, sagt Anette Göllner, Leiterin der Berufsausbildung bei der HWK Schwaben, die den Markt mit ihrem Beratungsteam seit Jahren genau beobachtet. Viele Firmen betreiben eine weitsichtige Personalpolitik. Ebenso rückt inzwischen stärker ins Bewusstsein der Unternehmen, dass Mitte des nächsten Jahrzehnts die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und ein großes Loch in die Stammbelegschaften reißen werden.

Nachvermittlung für Herbst geplant

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Gerade in der schwierigen Situation plädiert Göllner für ein bewährtes Instrument: „Unser oberstes Ziel muss es sein, möglichst viele Auszubildende für unsere Unternehmen zu finden, auch mit Mitteln, die seit Jahren nicht mehr erforderlich waren. Regionale Nachvermittlungsaktionen sind hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, am besten gemeinsam mit allen einschlägigen Partnern. Diese sollen dann – hoffentlich – auch in Präsenz stattfinden.“

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Das sagt der Hauptgeschäftsführer der HWK

„Das ist für diese Krisenzeiten ein Topergebnis des schwäbischen Handwerks. Jetzt zahlt sich unsere intensive Begleitung der Betriebe bei der Nachwuchssicherung aus. Unsere neuen, digitalen Formate gehen in zwei Richtungen. Einerseits weisen wir Schüler, Eltern und Schulen auf die Attraktivität und Sicherheit der 130 Handwerksberufe hin, andererseits geben wir den Handwerksbetrieben Instrumente an die Hand, wie sie unter Corona-Bedingungen zu ihren Nachwuchskräften kommen“, ist Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, stolz auf dieses Ergebnis. „Die meisten Gewerke konnten während der Lockdowns arbeiten und so sind wir froh, dass die Betriebe ungebrochen an der Ausbildung festhalten und ihre eigenen Fachkräfte heranbilden möchten.“

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700 Ausbildungsplätze in der HWK-Lehrstellenbörse

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Trotz Corona: Erstausbilder nehmen zu

Erneut sei die Zahl der Betriebe, die das erste Mal ausbilden, deutlich gestiegen. „Dass Unternehmen in Krisenzeiten den Mut haben, in die Ausbildung einzusteigen, ist eine sehr große Leistung. Die Betriebe agieren zukunftsorientiert und wollen sich ihre Fachkräfte von morgen sichern“, sagt Anette Göllner, Leiterin der Berufsausbildung bei der HWK Schwaben, die den Markt mit ihrem Beratungsteam seit Jahren genau beobachtet. Viele Firmen betreiben eine weitsichtige Personalpolitik. Ebenso rückt inzwischen stärker ins Bewusstsein der Unternehmen, dass Mitte des nächsten Jahrzehnts die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und ein großes Loch in die Stammbelegschaften reißen werden.

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Gerade in der schwierigen Situation plädiert Göllner für ein bewährtes Instrument: „Unser oberstes Ziel muss es sein, möglichst viele Auszubildende für unsere Unternehmen zu finden, auch mit Mitteln, die seit Jahren nicht mehr erforderlich waren. Regionale Nachvermittlungsaktionen sind hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, am besten gemeinsam mit allen einschlägigen Partnern. Diese sollen dann – hoffentlich – auch in Präsenz stattfinden.“

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