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Wer wird neuer Popkulturbeauftragter? Stadt Augsburg
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Stadt Augsburg

Wer wird neuer Popkulturbeauftragter? Stadt Augsburg

 Richard Goerlich, Foto: Stadt Augsburg

Ende März wird Richard Goerlich seine Arbeit als Popkulturbeauftragter nieder legen. Er will sich beruflich neu orientieren. Wer die Nachfolge von Goerlich antritt ist noch unklar.

Mit dem 31. März 2012 beendet Richard Goerlich seine Tätigkeit als Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg. Der 41-jährige legt sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. „Ich möchte in den nächsten Monaten neue berufliche Herausforderungen angehen. Ich danke ausdrücklich der Stadt Augsburg, insbesondere Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Goerlich.

Goerlich hofft auf Fortführung des Amtes

Die Bilanz seiner Arbeit in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren sieht er positiv: „Ich glaube, dass die Stadt Augsburg durch die Stelle des Popkulturbeauftragten wichtige Impulse für einen modernen Umgang mit den Themen Jugendkultur, Popkultur und Kreativwirtschaft bekommen hat. Es war ein mutiger und richtiger Schritt von OB Dr. Gribl, die Stelle des Popkulturbeauftragten ins Leben zu rufen. Ich hoffe, das die Stelle des Popkulturbeauftragten im Sinne der kreativen Szene Augsburgs fortgeführt wird.“

Goerlichs Arbeit kam an

Goerlichs Arbeit als Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg wurde unter anderem 2010 mit dem Bayerischen Rockpreis „PickUp“ von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch ausgezeichnet. Als Planer und Organisator des bundesweit beachteten Rahmenprogramms „City of Peace“ zur Frauenfußball-WM machte Goerlich das mehrwöchige Festival im Sommer 2011 zu einem großen Publikumserfolg mit über 145.000 Besuchern. „Ich bedaure den Abschied von Richard Goerlich als Mitarbeiter der Stadtverwaltung sehr“, so OB Dr. Gribl. „Er hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren einen äußerst wichtigen Beitrag zum Kulturleben unserer Stadt geleistet. Mit ihm verlieren wir einen über die Maßen engagierten und konzeptionell denkenden Kopf.“

Noch wird kein Nachfolger genannt

Über eine Neubesetzung der Stelle des Popkulturbeauftragten können von Seiten der Stadt aktuell keine Aussagen gemacht werden. Laufende Projekte des Popkulturbeauftragten wie das schulische Bildungsprojekt „Unsere Show“, die geplante Kreativwirtschaftsmesse auf dem Jugendkulturfestival Modular und das legale Graffitiprojekt „Schwabenwand“ wurden bereits entsprechend fest verankert, so dass sie vorerst problemlos weiterlaufen können.

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