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Weltbild-Übernahme: Vertragsunterzeichnung verzögert sich
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Verlagsgruppe Weltbild GmbH

Weltbild-Übernahme: Vertragsunterzeichnung verzögert sich

© Verlagsgruppe Weltbild

Laut Bundeskartellamt steht der Übernahme von Weltbild durch den Investor The Pa­ra­gon Fund I nichts mehr im Wege. Dennoch zieht sich die Vertragsunterzeichnung hin. Bislang sind sich beide Unternehmen über die Vertragsvereinbarungen vermutlich noch uneinig.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Ende Mai wurde das Prüfverfahren im Bezug auf die Weltbild-Übernahme durch Paragon beim Kartellamt eingeleitet. Das Prüfverfahren wurde positiv abgeschlossen, der Übernahme steht theoretisch also nichts im Wege. Dennoch ist die Übernahme der insolventen Verlagsgruppe Weltbild aus Augsburg noch nicht offiziell. In Medienkreisen wird nun spekuliert, ob sich die Vertragspartner nicht einigen können. Möglicherweise gibt es immer noch Verhandlungen zum Übernahmepreis und zu weiteren personellen Einschnitten.

Einsparungen: Rund 1.000 Mitarbeiter entlassen

Die Verlagsgruppe hat bis dato schon rund 1.000 Mitarbeiter gekündigt. 656 Mitarbeiter wurden allein in der Augsburger Zentrale entlassen, konnten jedoch in eine Transfergesellschaft wechseln. Weitere rund 250 Mitarbeiter gehören nicht mehr zum Unternehmen, da die entsprechenden Verträge für Zeitarbeit oder Werkstudententätigkeiten ausgelaufen sind und nicht verlängert wurden. Auch Kündigungen durch die Mitarbeiter selbst sind darin enthalten. In den Filialen wurden insgesamt 293 Mitarbeiter gekündigt, deren Verträge aber erst im Laufe des Jahres eingestellt werden.

Gläubiger fordern Millionen

Kommen jetzt weitere personelle Einschnitte auf das Unternehmen zu? Die Verantwortlichen bei Weltbild und der Insolvenzverwaltung halten sich darüber bislang bedeckt. Klar ist lediglich, dass sich Weltbild selbst einen harten Sparkurs verordnet hat. Denn die Gläubiger fordern laut FAZ rund 234 Millionen Euro vom insolventen Verlag. Da der Übernahmevertrag noch immer nicht unterschrieben wurde, wird in Unternehmerkreisen auch von einem kommenden Interessensausgleich berichtet. Dieser könnte weitere – bis zu 250 – Kündigungen und die Schließung weiterer Filialen bedeuten.

Umzugstermin der Weltbild-Zentrale noch nicht festgelegt

Auch beim Umzug des Weltbild-Hauptsitzes in Lechhausen kommt es zu Verzögerungen. Die offizielle Kündigung des aktuellen Mietvertrags beläuft sich auf den 31. Juli. Doch noch immer wissen die Mitarbeiter nicht, wann und wo sie bald sitzen werden. Lediglich die neue Adresse steht schon fest: Steinerne Furt 75 – das Gebäude der Deutsche Papier Vertriebs GmbH – praktisch auf der gegenüberliegenden Seite des aktuellen Weltbild-Gebäudes. Auch wurde in verschiedenen Medien bereits berichtet, dass die Verwaltung von Weltbild Plus von München nach Augsburg verlegt werden soll. Dort arbeiten aktuell 30 Mitarbeiter. Ob die gesamte Belegschaft in diesem Fall nach Augsburg mitzieht, ist allerdings unklar.

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