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Weltbild: Vertreter stellen Zukunft vor
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ver.di Bezirk Augsburg

Weltbild: Vertreter stellen Zukunft vor

© Verlagsgruppe Weltbild

Heute Morgen fand eine Pressekonferenz des Weltbild-Betriebsrats zusammen mit Sachverständigen und Vertretern der Gewerkschaft ver.di statt. Gemeinsam wurde ein Konzept für die Zukunft des insolventen Verlagshauses vorgestellt. 

„Die Belegschaft hat die Zeichen der Zeit lange erkannt“, machte der ver.di-Sprecher bei Weltbild, Timm Boßmann, deutlich: „Die Beschäftigten haben die technische Revolution im Unternehmen geschultert und etliche Vorschläge gemacht, wie das Markenprofil von Weltbild in Zukunft aussehen könnte. Belegschaft und Betriebsrat haben alles Erdenkliche getan und angeboten, um den Weg für den Fortbestand ihres Unternehmens zu öffnen“, so Boßmann.

Weltbild-Mitarbeiter zogen Unternehmen aus der Krise

„Wenn ein Unternehmen sich neu erfindet, gibt es natürlich auch Reibungsverluste“, räumte Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz ein. So sei die Einführung von SAP im Konzern außerordentlich komplex gewesen und habe einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Das habe entscheidend zur schlechten Ertragslage beigetragen. „Aber am Ende haben die Mitarbeiter von Weltbild in nur drei Jahren die komplette IT umgekrempelt“, ist Fitz erkennbar stolz auf die Belegschaft. „Daran sind andere Unternehmen, die wesentlich größer sind als Weltbild, final gescheitert und haben bis zu 700 Millionen Euro abschreiben müssen.“

Weltbild-Mitarbeiter haben die letzten Jahre alles geopfert

Thomas Gürlebeck, bei ver.di für den Handel in Augsburg zuständig, verlangte Respekt für die Beschäftigten von Weltbild: „In Augsburg zittern jetzt über 2.000 Menschen und ihre Familien um die wirtschaftliche Existenz.“ Das seien dieselben Mitarbeiter, die in den letzten drei Jahren „alles und noch mehr“ für die Zukunftssicherung ihrer Arbeitsplätze gegeben hätten. „Diese Menschen verstehen nicht, warum ihnen die katholischen Eigentümer auf der Zielgeraden ein Bein stellen“, beschrieb Gürlebeck die Stimmung in der Belegschaft. Auch der Wirtschaftssachverständige Klaus Warbruck kann die Entscheidung der Gesellschafter nicht nachvollziehen: „Die betriebswirtschaftliche Rationalität dieser Entscheidung ist nicht sichtbar.“

Deutscher Buchmarkt braucht Multichannel-Buchhändler

Angesichts eines übermächtigen Online-Giganten verlangten Verbraucher und Verlagsbranche gleichermaßen nach einem starken Gegenspieler wie Weltbild. „Der Multichannel-Vertrieb über Internet, Katalog und Filialen ist maßgeschneidert für die Vielfältigkeit des deutschen Buchhandels“, bescheinigte Warbruck. „Kombiniert mit einer werteorientierten Sortimentspolitik liegt hier ein Konzept vor, das gerade für einen christlichen Eigentümer interessant sein müsste.“ Aber auch eine Stiftungslösung sei denkbar oder ein weltlicher Investor, der auf die Zukunft setze.

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