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Weltbild Mitarbeiter: Offener Brief an Bischöfe
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Verlagsgruppe Weltbild

Weltbild Mitarbeiter: Offener Brief an Bischöfe

© Weltbild

Die Beschäftigten der Verlagsgruppe Weltbild schrieben am vergangenen Wochenende einen offenen Brief an dutzende Bischöfe im gesamten Bundesgebiet. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di haben rund 1.500 Mitarbeiter den offenen Brief unterzeichnet. Damit soll ein Appell an das Verantwortungsbewusstsein der Eigentümer gerichtet werden.

In dem offenen Brief an die Eigentümer heißt es: „Sehr geehrte Herren Bischöfe, wir, die Beschäftigten der Verlagsgruppe Weltbild, wurden am Freitag, den 10. Januar 2014, von der Nachricht überrascht, dass Sie sich – entgegen den Beschlüssen unseres Aufsichtsrates und der finanzierenden Kernbanken – entschlossen haben, die Refinanzierung der Verlagsgruppe scheitern zu lassen. Damit haben Sie Weltbild bewusst in die Insolvenz getrieben.

Vielleicht können Sie sich ja trotz eigener Ehe- und Kinderlosigkeit vorstellen, was Sie mit diesem Beschluss den mehr als 2.000 KollegInnen am Standort Augsburg und ihren Familien angetan haben. Sie entziehen mit einem Federstrich mehreren Tausend Menschen die wirtschaftliche Existenzgrundlage – und das ohne betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit. Wir können nicht nachvollziehen, warum Sie sich über die Empfehlungen Ihres eigenen Aufsichtsgremiums und Ihrer eigenen Banken hinweggesetzt haben.

Mit Ihrem völlig widersprüchlichen und unklaren Kurs während der letzten Jahre (erst Verkaufsabsicht, dann Stiftung, dann Zusage der Refinanzierung, jetzt Absage ...) tragen Sie als Eigentümer einen großen Teil der Verantwortung für die aktuelle wirtschaftliche Lage, in der sich Weltbild befindet.

Wir, die Unterzeichnenden, erklären hiermit, dass wir nicht bereit sind, unser Unternehmen und unsere Arbeitsplätze sang- und klanglos auf dem Altar innerkirchlicher Machtkämpfe opfern zu lassen.

Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Verlagsgruppe Weltbild fortführen und unsere Arbeitsplätze erhalten zu können. Es geht uns nicht darum, möglichst hohe Abfindungen herauszuholen und irgendwann und irgendwo wieder irgendeinen Arbeitsplatz zu finden. Wir haben dieses – Ihr – Unternehmen mit unserer Hände und Köpfe Arbeit aufgebaut und groß gemacht. In vielen, vielen guten Jahren haben auch Sie davon profitiert.

Jetzt schlägt die Stunde für Ihre Solidarität und Eigentümerverpflichtung. Wir sind nicht bereit, Sie aus dieser Verantwortung zu entlassen. Sie werden von uns hören... Mit freundlichen Grüßen, Die Belegschaft der Verlagsgruppe Weltbild.“

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