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Der Waschanlagenhersteller WashTec hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordumsatz erzielt – und gleichzeitig seine Profitabilität weiter gesteigert. Der Umsatz wuchs um 4,6 Prozent auf 498,6 Millionen Euro, währungsbereinigt wurde mit 503,9 Millionen Euro erstmals die Marke von 500 Millionen Euro überschritten. Das operative Ergebnis (EBIT) legte überproportional um 7,5 Prozent auf 48,9 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 9,5 auf 9,8 Prozent.
Treiber der positiven Entwicklung war vor allem das Segment „Europa und sonstige“, in dem WashTec in allen Geschäftsbereichen zulegen konnte. In Nordamerika hingegen belasteten geringere Verkaufszahlen bei Waschanlagen das Geschäft. Service- und Verbrauchsmaterialumsätze entwickelten sich dort jedoch positiv. Auch der Free Cashflow stieg auf 41,9 Millionen Euro. Bereinigt um einen Sondereffekt im Vorjahr entspricht das einem deutlichen Plus von 45 Prozent.
Vorstandschef Michael Drolshagen betont die Stabilität des Geschäftsmodells trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, den Fokus 2026 noch stärker auf Effizienzprogramme zu legen. Diese Strategie hatte WashTec bereits im vergangenen Jahr eingeleitet: Wie berichtet, verlagert das Unternehmen Teile der Produktion nach Tschechien und baut in Augsburg insgesamt 85 Stellen ab. Ziel ist es, Kosten in Höhe von drei bis fünf Millionen Euro einzusparen und gleichzeitig in den Standort zu investieren. Der Schritt war nicht unumstritten. Der Betriebsrat hatte den Stellenabbau kritisiert und stattdessen vorgeschlagen, die Dividende zugunsten von Investitionen zu kürzen.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat nun eine erhöhte Dividende von 2,50 Euro je Aktie vor (Vorjahr: 2,40 Euro). Bereits im Vorjahr hatte die Ausschüttung im Fokus der Diskussionen gestanden. Parallel hält WashTec an seinen Plänen fest, den Standort Augsburg strategisch neu auszurichten. Künftig sollen dort vor allem Endfertigung und ein Trainingszentrum angesiedelt werden.
Für 2026 erwartet WashTec ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine überproportionale Steigerung des operativen Ergebnisses. Beim Free Cashflow rechnet das Unternehmen mit 35 bis 45 Millionen Euro. Allerdings verweist der Konzern auf erhebliche Unsicherheiten – insbesondere durch geopolitische Spannungen wie den Nahostkonflikt sowie mögliche Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffpreise.