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Warum das Rosenaustadion nun Denkmal ist
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Architekturforum Augsburg e.V.

Warum das Rosenaustadion nun Denkmal ist

 Das Rosenaustadion ist nun ein Denkmal. Hier eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1951. Foto: Architekturforum Augsburg
Das Rosenaustadion ist nun ein Denkmal. Hier eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1951. Foto: Architekturforum Augsburg

Das Rosenaustadion gehört ab sofort zu den Denkmälern der Stadt Augsburg. Grund hierfür ist seine besondere städtebauliche, geschichtliche aber auch künstlerische Bedeutung. 

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Das Rosenaustadion im Augsburger Antonsviertel gehört nun zu den denkmalgeschützten Gebäuden dieser Stadt. Das teilte Volker Schafitel, Vorsitzender des Architekturforums Augsburg, mit: „Zu meiner großen Freude ist das bayerische Landesamt für Denkmalpflege dem Antrag des Architekturforums gefolgt und hat unser gesamtes Rosenaustadion unter Denkmalschutz gestellt. Damit ist die einzigartige Sportstätte, die auf den Trümmern unserer Stadt aufgebaut wurde, für alle Zeiten gesichert.“ Diese besondere Konstruktion des Stadions, das auf den Trümmern des Kriegs errichtet wurde, war auch Vorbild für nachfolgende Anlagen in anderen Teilen Deutschlands, die ebenfalls auf Schutt erbaut wurden.

Historie des Rosenaustadions machen es zum Denkmal

Weiter ist das Rosenaustadion der erste Stadionbau, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland in dieser Größe errichtet wurde. Zum Zeitpunkt der Eröffnung im Jahr 1951 war es der größte Neubau seiner Art.  53.000 Zuschauer finden in der Sportanlage Platz. Dort konnten die Augsburger nicht nur bei regionalen, sondern auch nationalen sowie internationalen Spielen und Wettkämpfen mitfiebern. Darüber hinaus stellte die leichte Konstruktion des Stadions einen bewussten Gegensatz zu der monumentalen Architektur der NS-Diktatur dar. Für die neue Leichtigkeit des Baustils der 50er ist das Rosenaustadion ein frühes Beispiel.

Schafitel wünscht sich Konzerte im Rosenaustadion

Nicht zuletzt hält das Landesamt für Denkmapflege das Rosenaustadion wegen seiner besonderen Lage am Ufer der Wertach und seiner Bedeutung für die Augsburger Stadtgeschichte für denkmalwürdig. Während die Anlage früher als Spielstätte für den FC Augsburg diente, wird es heute vor allem von Leichtathleten genutzt. Geht es nach Schafitel, sollen dort künftig auch Konzerte stattfinden. Sein Anliegen ist es, das Stadion mit seiner Historie wieder stärker in das Bewusstsein der Augsburger zu rücken.

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