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VR-Bank Handels- und Gewerbebank: neuer Kurs für weiteren Erfolg
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VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG

VR-Bank Handels- und Gewerbebank: neuer Kurs für weiteren Erfolg

 v. l.: VR-Bank Vorstände Georg Schneider und Ulrich Kain, Generalbevollmächtigter Jürgen Reinthaler. Bild: Fotostudio Weiß

Die Genossenschaftsbank mit dem dichtesten Filialnetz in der Region ist weiter gut im Geschäft. Darüber freute sich jetzt die Vertreterversammlung der VR-Bank Handels- und Gewerbebank. Denn die Bank trotzt den schwierigen Marktbedingungen und geht die nötigen Veränderungen aktiv an.

von Kathrin Hansel, Online-Redaktion

„Der Nullzins und die Folgen der europäischen Finanzmarktkrise machen es den Banken derzeit nicht besonders leicht“, resümierte Georg Schneider, Vorstand der VR-Bank Handels- und Gewerbebank, auf der jährlichen Vertreterversammlung vergangenen Donnerstag in der Stadthalle Gersthofen. „Dennoch geht es uns gut, wir können für das vergangene Geschäftsjahr erneut eine positive Ertragsentwicklung verzeichnen.“

VR-Bank Handels- und Gewerbebank steigert Bilanzsumme erneut

Was vorausschauendes Handeln ausmacht, lässt sich an der Bilanzsumme der VR-Bank Handels- und Gewerbebank ablesen. Sie hat sich für das Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 1,788 Mrd. Euro erhöht. Auch die Kundenkredite nahmen um 4,2 Prozent auf 1,081 Mrd. Euro zu. Bei den Neukrediten verzeichnete die VR-Bank Handels- und Gewerbebank voriges Jahr sogar einen Zuwachs von 20 Prozent.

In diesen positiven Entwicklungen sieht Schneider letztendlich einen „wichtigen Vertrauensbeweis der Anleger an das Geldinstitut“. Nicht unbegründet, denn als Genossenschaftsbank mit dem größten Filialnetz in der Region verfügt die VR-Bank Handels- und Gewerbebank über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung.

Beratungsqualität im Fokus der VR-Bank Handels- und Gewerbebank

Nun gelte es, machte Schneider deutlich, sich den Herausforderungen des Finanzmarktes zu stellen. Für das zukünftige Geschäft sei insbesondere die Beratungsqualität von großer Bedeutung. „Doch was ist Qualität?“, fragte Schneider in die Runde der rund 180 anwesenden Vertreter. „Ein Girokonto, einfaches Onlinebanking und die Geldversorgung sind heute selbstverständlich.“

Neben dem Online-Banking, bei dem die VR-Bank Handels- und Gewerbebank dem allgemeinen Trend entsprechend einen „enormen Zuwachs verzeichnet“, seien ein persönlicher, konstanter Ansprechpartner wichtig für eine hochwertige Betreuung. Die werde spürbar, „wenn Groß- oder Direktbanken mit ihrem Latein am Ende und nicht wie unsere Mitarbeiter in der Region verwurzelt sind – auch wenn das mal zwei Kilometer weit weg ist“. Schneider stellte heraus, wie wichtig der persönliche Kontakt mit den Kunden sei, und wünschte sich die Möglichkeit, auch direkt auf diese zugehen zu dürfen.

Onlinebanking auf Wachstumskurs

Der Generalbevollmächtigte der VR-Bank Handels- und Gewerbebank, Jürgen Reinthaler, belegte diese Ausführungen mit Zahlen: „2014 sind knapp 3,3 Millionen Anmeldungen zum Onlinebanking erfolgt, dabei wurden rund 1,7 Millionen Transaktionen wie Überweisungen getätigt.“ In der größten Geschäftsstelle der VR-Bank Handels- und Gewerbebank in Gersthofen seien zum Vergleich 68.000 Transaktionen am Schalter durchgeführt worden.

Mehr Effizienz in der Kundenbetreuung

Um auch weiterhin erfolgreich in der Region tätig sein zu können, dürfe die VR-Bank Handels- und Gewerbebank den aktuellen Trend sowie die derzeitige Nullzinspolitik nicht ignorieren. „Wir müssen aus eigener Kraft handeln, dürfen nicht abwarten“, so Schneiders Maßgabe. Dafür sei es essentiell wichtig, sich auf die Stärken der VR-Bank Handels- und Gewerbebank – die Kundennähe und die Dienstleistung für Mittelstand und Handwerk – zu konzentrieren.

Damit die umfassende Beratungsqualität erhalten und weiter gesteigert werde, will die VR-Bank Handels- und Gewerbebank innerhalb der nächsten 24 Monate zehn Kleinfilialen in der Region schließen und ihren Service für die Kunden in größeren Stellen zusammenfassen. Schneider: „Das ist kein Rückzug, sondern angesichts der Verlagerung vieler Geschäfte ins Internet eine Frage der Effizienz beim Aufwand. Es ist im Sinne unserer Kunden besser, die Mittel in Qualitätsverbesserung und Wachstum dort zu investieren, wo persönlicher Kontakt in großem Umfang stattfindet.“

VR-Bank Handels- und Gewerbebank auch weiterhin mit dichtestem Filialnetz in der Region

Wie Vorstand Ulrich Kain betonte, sind mit diesen Entwicklungen keine betriebsbedingten Kündigungen verbunden. Erste Gespräche mit den betroffenen Vertretern und Bürgermeistern laufen bereits. „Auch nach diesen Maßnahmen haben wir weiterhin das dichteste Filialnetz in unserer Region“, versicherte Kain den Anwesenden. Den Kunden werde bei der Überleitung an die neue Geschäftsstelle ein Höchstmaß an Unterstützung angeboten und die die versprochene Beratungsqualität darüber hinaus spürbar erhöht.

Aufsichtsratsmitglieder bestätigt

Im Anschluss an die Ausführungen zu den aktuellen Entwicklungen bei der VR-Bank Handels- und Gewerbebank wurden die beiden Aufsichtsräte Erwin Egger und Otmar Ohnheiser altersbedingt verabschiedet. Die Anwesenden dankten ihnen für die langjährige Zusammenarbeit. Darüber hinaus bestätigten die Vertreter Otto Völk, Dr. Johann Popp, Walter Raschke, Franz Schmid, Helmuth Schuster und Markus Stöffelmeir in ihrem Amt als Aufsichtsrat.

VR-Bank-Stiftung schüttet erstmals aus

Erfreuliche Nachrichten gab Kain übrigens auch zur Entwicklung bei der VR-Bank-Stiftung bekannt: 2014 konnten erstmalig Erträge verwendet werden. Eine Spende über 3.500 Euro kam dem Augsburger Verein für Hospiz- und Palliativversorgung zu Gute.

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