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vbm: Kein Verständnis für massive Warnstreiks
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vbm: Kein Verständnis für massive Warnstreiks

Die IG Metall in Bayern sägt laut vbm Hauptgeschäftsführer Brossardt am Ast auf dem die ganze M+E-Industrie sitzt. Für die Ankündigung der massiven Warnstreiks in Bayern hat er kein Verständnis.

„Damit Bayern morgen noch glänzt. – Maßhalten beim Tarifabschluss 2012“ mit diesem Slogan will der vbm die Arbeitnehmer der Metall- und Elektro-Industrie zur Vernunft bringen. Die IG Metall hingegen geht immer massiver vor, im Kampf um den Tarifabschluss. Für vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt ist die Ankündigung der massiven Warnstreikwelle in Bayern unverständlich. „Wir haben mit drei Prozent mehr Entgelt das höchste Lohnangebot seit vielen Jahren gemacht. Unser Lösungsvorschlag bietet sehr gute Voraussetzungen für eine friedliche Einigung am Verhandlungstisch. Wer auf diesen Vorschlag mit massiven Warnstreiks reagiert, handelt unverantwortlich. Die IG Metall muss aufpassen, dass sie sich am Ende mit diesen überzogenen Aktionen nicht unglaubwürdig macht.“, erklärt Brossardt.

Warnstreiks bringen M+E-Betriebe in Gefahr

Die möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen der Warnstreiks stellen die gesamte M+E-Industrie vor eine Herausforderung. Brossardt warnt: „Die Lieferzuverlässigkeit unserer M+E-Betriebe ist international anerkannt. Diesen guten Ruf, den sich die M+E-Industrie über Jahrzehnte mühsam aufgebaut hat, dürfen wir nicht durch Warnstreiks leichtfertig aufs Spiel setzen. Die weltweiten Kunden der bayerischen M+E-Firmen haben für mögliche Lieferverzögerungen oder –ausfälle infolge von Streiks keinerlei Verständnis. Jeder Produktionsausfall und jede Lieferverzögerung stellt nicht nur für die Unternehmen, sondern am Ende auch für die Arbeitsplätze eine Gefahr dar. Die IG Metall darf nicht an dem Ast sägen, auf dem wir alle sitzen.“

Jetzt ist die IG Metall am Zug

Zum Aufruf von IG Metall Bezirksleiter Jürgen Wechsler, schon vor der nächsten Tarifverhandlung am 10. Mai mit dem vbm weiterzuverhandeln, erklärte Brossardt: „Auch wir sind verhandlungsbereit. Allerdings muss die IG Metall im Vorfeld signalisieren, dass sie von ihren Maximalforderungen herunterkommt. Nachdem wir uns mit unserem Angebot stark bewegt haben, ist jetzt die IG Metall am Zug.“

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