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Nachhaltigkeit

UPM finanziert Forschung zu CO2 Emissionen

 Archivbild. Das UPM Werk in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Ellen Köhler

Das Finnische Umweltinstitut SYKE und das Deutsche Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) haben gemeinsam einen Bericht zu Kohlenstoffspeicherung veröffentlicht, welcher von UPM, das auch einen Standort in Augsburg unterhält, finanziert wurde. Genaueres über die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Der Bericht beschäftigt sich mit der Kohlenstoffspeicherung in Forstprodukten und den durch die Substitution von nicht erneuerbaren Rohstoffen durch Holzrohstoffe vermiedenen fossilen CO2-Emissionen. Der Bericht ist Teil einer Reihe von wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Finnischen Umweltinstituts und wurde von UPM, welches auch einen Sitz in Augsburg hat, initiiert und finanziert.


Wälder mildern die Folgen des Klimawandels deutlich ab

„Bislang gab es keine wissenschaftlich fundierte Methodik für eine kohärente und umfassende Berechnung der Klimaauswirkungen der Forstindustrie. Dieser Bericht leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer solchen Methodik,“ sagt Sami Lundgren, Vice President von UPM Responsibility mit Firmensitz in Augsburg. „Der Bericht zeigt deutlich, dass Wälder und Forstprodukte zur Abmilderung des Klimawandels beitragen. Bei der Bewertung der Klimaauswirkungen müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, wie etwa die Kohlenstoffbindung durch Wälder, die Kohlenstoffspeicherung in Holzprodukten, die Kaskadennutzung von Holz (Recycling) und die Vermeidung von fossilen Treibhausgasemissionen durch die Substitution von fossilen Materialien und Energie.“ 

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Zuverlässigkeit der Daten zum Kohlenstoff-Abdruck ist nicht gesichert

„Die Bewertung der Klimaauswirkungen von Forstprodukten ist schwierig. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Holznutzung, grundlegende Annahmen und Unwägbarkeiten. Dieser Bericht hilft, diese Herausforderungen in der Praxis zu verstehen und zu bewältigen,“ sagt Sampo Soimakallio, Referatsleiter am Finnischen Umweltinstitut. „Der Kohlenstoff-Fußabdruck wird für die Produktkennzeichnung immer wichtiger. Allerdings gibt es trotz verschiedener internationaler Normen keine eindeutig definierte Methodik zu seiner Ermittlung. Die Zuverlässigkeit der Daten zum Kohlenstoff-Fußabdruck steht dadurch in Frage. Dieser Bericht legt großen Wert auf eine transparente Methodik", sagt Horst Fehrenbach, Fachbereichsleiter, IFEU.

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Das ist das Ziel der Forschung

Der Bericht liefert praktische Hinweise zur Bewertung der Klimaauswirkungen sowohl auf Produkt- als auch auf Unternehmensebene. Darüber hinaus beleuchtet er die derzeitigen Grenzen und grundlegenden Annahmen solcher Bewertungen. Ziel von UPM ist es, anhand des Berichts die Methodik seiner Klimaberichterstattung weiterzuentwickeln und verschiedene Aspekte systematisch zu berücksichtigen.

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