Universität Augsburg

Universität holt zwei internationale IT-Konferenzen nach Augsburg

Die Universität Augsburg fungiert als Gastgeber für zwei internationale IT-Konferenzen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Zwischen dem 12. und 16. September lädt das Institut für Software & Systems Engineering der Universität Augsburg zur Veranstaltung „Foundations and Applications of Self* Systems“ (FAS*) ein. FAS* bildet den gemeinsamen Rahmen für zwei internationale Konferenzen zu autonomen, adaptiven und selbst-organisierenden IT-Systemen.

Die „IEEE 10th International Conference on Self-Adaptive and Self-Organizing Systems“ (SASO 2016) legt den Fokus auf adaptive und selbst-organisierende Systeme. Bei der „IEEE International Conference on Cloud and Autonomic Computing“ (ICCAC) geht es hingegen schwerpunktmäßig um autonome Systeme. Damit stehen die beiden etablierten Konferenzen zwar in engem Zusammenhang, sind aber dennoch voneinander unabhängig.

Veranstalter hoffen auf Gäste aus Wirtschaft und Industrie

Das Ziel der Veranstaltung: „Industrievertretern einen Einblick in die aktuelle Forschung zu geben, welche die IT-Systeme der Zukunft in hohem Maß beeinflussen wird“, erklärt Prof. Dr. Reif, der Hauptverantwortliche für die SASO und lokaler Gastgeber. „In kaum einem anderen Bereich gibt es mehr Anwendungsgebiete, die der Gesellschaft und der Industrie direkt nutzen können“, betont Reif weiter. Als besonders interessant hebt Reif die als „Smart“ bezeichneten Anwendungen hervor: „Smart-Grid oder Smart-Cities funktionieren nur, wenn wir es schaffen, diese Systeme autonom, adaptiv und selbst-organisierend, aber gleichzeitig robust und sicher zu entwerfen und zu betreiben.“ Dafür sei eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unverzichtbar. Nicht nur deshalb sind Vertreter aus Wirtschaft und Industrie gern gesehene Gäste bei der Veranstaltung.

Aktuelle Forschung und Anwendung als Themen

Im Rahmen der FAS* stellen Wissenschaftler und Praktiker die neuesten Entwicklungen aus diesen Bereichen vor. Sie diskutieren außerdem über aktuelle Forschung und Anwendung. Die Themen reichen dabei von vernetzten Produktionsstätten und Industrie 4.0, Internet of Things (intelligente, vernetzte Gegenstände), bis hin zum Energiemanagement. Im Zentrum der Diskussion stehen insbesondere Robustheit und Flexibilität der Systeme. Außerdem wird deren Interaktion mit dem menschlichen Nutzer in den Fokus gerückt.

Industrie 4.0 als Einsatzgebiet der Systeme

Die diskutierten Themen kommen besonders in der Industrie 4.0 zum Einsatz. Die Fertigungstechnik wird immer mehr automatisiert. Diese Entwicklung kann durch Dezentralisierung und durch autonome Entscheidungsfindung innerhalb des Systems vorangebracht werden. Dadurch könnte die Bedeutung des Menschen in der Produktion immer geringer werden. Diese Entwicklung würde die Produktionsstätten sicherer und flexibler machen.

Premiere in Augsburg

Bereits in den letzten Jahren lockten die beiden Konferenzen Besucher aus aller Welt an. Nun freut sich Prof. Dr. Wolfgang Reif in diesem Jahr die wichtigsten Protagonisten aus den wachsenden und immer wichtiger werdenden Fachgebieten in Augsburg begrüßen zu dürfen. 2015 fand FAS* am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA statt, im Jahr davor am Imperial College in London.

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Die „IEEE 10th International Conference on Self-Adaptive and Self-Organizing Systems“ (SASO 2016) legt den Fokus auf adaptive und selbst-organisierende Systeme. Bei der „IEEE International Conference on Cloud and Autonomic Computing“ (ICCAC) geht es hingegen schwerpunktmäßig um autonome Systeme. Damit stehen die beiden etablierten Konferenzen zwar in engem Zusammenhang, sind aber dennoch voneinander unabhängig.

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Das Ziel der Veranstaltung: „Industrievertretern einen Einblick in die aktuelle Forschung zu geben, welche die IT-Systeme der Zukunft in hohem Maß beeinflussen wird“, erklärt Prof. Dr. Reif, der Hauptverantwortliche für die SASO und lokaler Gastgeber. „In kaum einem anderen Bereich gibt es mehr Anwendungsgebiete, die der Gesellschaft und der Industrie direkt nutzen können“, betont Reif weiter. Als besonders interessant hebt Reif die als „Smart“ bezeichneten Anwendungen hervor: „Smart-Grid oder Smart-Cities funktionieren nur, wenn wir es schaffen, diese Systeme autonom, adaptiv und selbst-organisierend, aber gleichzeitig robust und sicher zu entwerfen und zu betreiben.“ Dafür sei eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unverzichtbar. Nicht nur deshalb sind Vertreter aus Wirtschaft und Industrie gern gesehene Gäste bei der Veranstaltung.

Aktuelle Forschung und Anwendung als Themen

Im Rahmen der FAS* stellen Wissenschaftler und Praktiker die neuesten Entwicklungen aus diesen Bereichen vor. Sie diskutieren außerdem über aktuelle Forschung und Anwendung. Die Themen reichen dabei von vernetzten Produktionsstätten und Industrie 4.0, Internet of Things (intelligente, vernetzte Gegenstände), bis hin zum Energiemanagement. Im Zentrum der Diskussion stehen insbesondere Robustheit und Flexibilität der Systeme. Außerdem wird deren Interaktion mit dem menschlichen Nutzer in den Fokus gerückt.

Industrie 4.0 als Einsatzgebiet der Systeme

Die diskutierten Themen kommen besonders in der Industrie 4.0 zum Einsatz. Die Fertigungstechnik wird immer mehr automatisiert. Diese Entwicklung kann durch Dezentralisierung und durch autonome Entscheidungsfindung innerhalb des Systems vorangebracht werden. Dadurch könnte die Bedeutung des Menschen in der Produktion immer geringer werden. Diese Entwicklung würde die Produktionsstätten sicherer und flexibler machen.

Premiere in Augsburg

Bereits in den letzten Jahren lockten die beiden Konferenzen Besucher aus aller Welt an. Nun freut sich Prof. Dr. Wolfgang Reif in diesem Jahr die wichtigsten Protagonisten aus den wachsenden und immer wichtiger werdenden Fachgebieten in Augsburg begrüßen zu dürfen. 2015 fand FAS* am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA statt, im Jahr davor am Imperial College in London.

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