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Umstrukturierung beim Möbelhaus Segmüller
Friedberg

Umstrukturierung beim Möbelhaus Segmüller

Das Möbelhaus Segmüller am Hauptsitz in Friedberg. Foto: B4B
Das Möbelhaus Segmüller am Hauptsitz in Friedberg. Foto: B4B

Das Möbelhaus Segmüller aus Friedberg strukturiert sich um. Damit gehen auch ein Stellenabbau und eine Standorteinschließung einher.

Das Möbelhaus Segmüller strukturiert seine Organisation, Führung und Prozesse um. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Hintergrund ist, dass sich das Einkaufsverhalten der Kunden verändere und damit die Ansprüche an Sortiment, Beratung und Einkaufserlebnis.

Stellenabbau bei Segmüller

Mit seiner Umstrukturierung will Segmüller, dass Entscheidungen und Abläufe schneller werden. Das Ziel ist, flexibler auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren und die Einrichtungshäuser stärker mit den Online-Angeboten zu verbinden. Das hat auch einen Stellenabbau zufolge.

Wie viele Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen nicht mit. Nach eigenen Angaben will Segmüller beim Stellenabbau aber auf sozialverträgliche Lösungen setzen und mit dem Betriebsrat zusammenarbeiten.

Segmüller schließt Standort

Sicher ist, dass die fünf Stellen am Standort in Stuttgart wegfallen. Denn den Standort in der Stuttgarter Innenstadt schließt Segmüller bis zum 28. Februar 2027.

Den Segmüller-Standort gibt es seit 1961. Auf der rund 2.000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche lässt sich laut dem Unternehmen das Sortiment nicht mehr angemessen präsentieren. Weitere Standorte sollen laut Segmüller nicht geschlossen werden.

Segmüller hat rund 3.600 Mitarbeitende und neben dem Einrichtungshaus am Hauptsitz Friedberg noch Standorte in Parsdorf, Weiterstadt, Pulheim, Nürnberg und Mannheim sowie fünf Logistikstandorte. Im Dezember 2025 hat sich die Familie Segmüller aus der Geschäftsführung herausgezogen und ist in den Aufsichtsrat gewechselt. Als CEO kam Lennart Wehrmeier zu Segmüller. Ebenfalls neu ins Unternehmen kam Dennis Prandl, COO und für Logistik- und Produktionssteuerung zuständig. Hintergrund des Führungswechsels war das veränderte Kaufverhalten der Kunden.

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