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Telekom zeigt Zeitmodelle für Mitarbeiter auf
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Telekom

Telekom zeigt Zeitmodelle für Mitarbeiter auf

 Deutsche Telekom Zentrale in Bonn, Foto: Telekom

Telekom schafft neue Möglichkeiten für seine Mitarbeiter, Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren. Das Unternehmen stellte am Rande einer Pressekonferenz zum Thema Familienpflegezeit mit Bundesministerin Kristina Schröder seine Angebote für zeitlich befristete Auszeiten vom Job vor. Zunächst gilt das Angebot nur für Führungskräfte.

Unter anderem erweitert die Telekom sowohl die Philosophie als auch die Finanzierungs-Form der Familien-Pflegezeit auf weitere Lebensbereiche, wie zum Beispiel Auszeitwünsche für Bildung oder soziales Engagement. „Die Präsenzkultur hat ausgedient. Ständige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit ist kein Zeichen von Leistungsfähigkeit. Wir befinden uns inmitten eines Wandels der Arbeitskultur. Auszeiten bringen frische Energie und neue Perspektiven ins Berufsleben. Mitarbeiter wollen heute selbstbestimmt und selbstbewusst mit Auszeit, Freizeit und Arbeitszeit umgehen“, sagt Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Telekom. Folgende Job-Auszeiten – natürlich mit Rückkehrgarantie – sollen neben dem bisherigen Angebot von Elternzeit, Urlaub ohne Entgelt oder der neu eingeführten Familien-Pflegezeit angeboten werden:

Erweiterte Anwendungsbereiche des Modells der Familien-Pflegezeit

Analog zum Familien-Pflegezeit-Gesetz kann für weitere Anwendungsbereiche wie Bildung, Familie oder soziales Engagement die Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren flexibel reduziert werden – ohne dass dabei das Gehalt komplett auf die neue Arbeitszeit abgesenkt wird. Arbeitet der Mitarbeiter wieder voll, wird das monatliche Gehalt um den zuvor gewährten Aufstockungs-Beitrag angepasst.

Vom Unternehmen vorfinanzierte Auszeiten

Die Telekom ermöglicht ihren Mitarbeitern bis zu sechsmonatige Auszeiten, die das Unternehmen vorfinanziert und mit zukünftigen Bonuszahlungen über drei Jahre wieder verrechnet. Ein regelmäßiges Einkommen in der Auszeit ist damit gesichert.

Bildung-Auszeiten

Neben flexibel gestaltbaren Bildungs-Auszeiten beziehungsweise –teilzeiten kann für ein Studium bis maximal vier Jahre unbezahlter Sonderurlaub gewährt werden, mit nahtloser Wiederaufnahme des Arbeitsvertrags.

Ansparung von Zeitguthaben

Ab Juli dieses Jahres können zunächst leitende Angestellte einen Teil der monatlichen Grundvergütung oder der jährlichen Variablen für das Ansparen eines Guthabens nutzen. Dieses Guthaben wird in Freistellungszeit umgerechnet und kann für die verschiedenen Arten von temporären Auszeiten genutzt werden. Ebenfalls möglich ist die Nutzung des angesparten Guthabens, um vorzeitig oder gleitend in den Ruhestand zu gehen.

Zunächst nur für Führungskräfte – tarifliche Ausweitung angedacht

Die Telekom entspricht mit den neuen Auszeit- und Lebensarbeits-Zeitmodellen dem Wunsch vieler Beschäftigter nach individueller Gestaltung ihrer Arbeitszeit in unterschiedlichen Lebensphasen. Im ersten Schritt kommen nun Führungskräfte in den Genuss der neuen Regelung. Im Rahmen der Mitbestimmung ist die Zustimmung des Sozialpartners für eine Ausweitung der Angebote auf tarifliche sowie außertarifliche Angestellte notwendig. Soweit gesetzlich möglich, möchte die Telekom die Modelle auch bei seinen Beamten einsetzen. Gespräche hierzu sind vorgesehen. „Höhere Arbeitszeit-Flexibilität und -souveränität ist ein Kern unserer ganzheitlichen Personal-Politik. Bei unseren Führungskräften zeigen wir, dass attraktive Angebote möglich sind. Intelligente Finanzierungs-Modelle stellen zudem sicher, dass Auszeiten keine Frage des Geldbeutels sind. Nun werden wir mit dem Sozialpartner Gespräche führen, um allen Mitarbeitern diese Chancen zu ermöglichen“, sagt Sattelberger von Telekom.

Für mehr Informationen: www.telekom.com

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