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Studie: Mehr Fehltage durch psychische Leiden in Augsburg
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DAK-Gesundheit

Studie: Mehr Fehltage durch psychische Leiden in Augsburg

 Symbolbild. Foto: iStock / megaflopp

Der Krankenstand in Augsburg und Umgebung ist 2016 gesunken. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport. In diesem wird jedoch auch deutlich, dass die Fehltage bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzuständen deutlich zugenommen haben – um insgesamt zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte ab. Mit 3,3 Prozent gab es in der Region einen etwas geringeren Krankenstand als im Landesdurchschnitt von 3,4 Prozent. Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 33 krankgeschrieben.

Zehn Prozent mehr Fehltage bei psychischen Erkrankungen

In Augsburg gingen zwar Muskel-Skelett-Erkrankungen um sechs Prozent zurück. Rückenschmerzen verursachten aber erneut mehr als jeden fünften Ausfalltag und waren damit die häufigste Krankheitsursache. Die Fehltage bei den psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände nahmen um zehn Prozent zu. Mit einem Anteil von 16,8 Prozent am gesamten Krankenstand lagen sie nun auf Platz zwei. An dritter Stelle folgten Atemwegserkrankungen, zu denen Bronchitis zählt. In Augsburg blieb die übliche Erkältungswelle aus. Die Krankschreibungen aufgrund dieser Diagnose lagen 26 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Arbeitnehmer leiden vermehrt unter Schlafstörungen

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Die DAK-Gesundheit untersucht in ihrem aktuellen Gesundheitsreport mit dem Schwerpunktthema „Schlafstörungen“ auch, wie es um die nächtliche Erholung der Arbeitnehmer steht. Ein Fazit der Analyse: Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen in Bayern berichten von Schlafproblemen. Seit 2010 stieg der Anteil der von Ein- und Durchschlafproblemen betroffenen 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmer um 57 Prozent an. Schwere Schlafstörungen haben sich seit 2010 um 15 Prozent erhöht.

Risikofaktoren: Stress, Überstunden, Nachtschichten

Ursache für Schlafprobleme sind laut DAK-Report Bayern unter anderem Arbeitsbedingungen. Wer zum Beispiel häufig an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, steigert sein Risiko, schwere Schlafstörungen zu entwickeln. Auch starker Termin- und Leistungsdruck, Überstunden sowie Nachtschichten und ständige Erreichbarkeit nach Feierabend gelten in diesem Zusammenhang als wichtige Risikofaktoren.

Rund sieben Prozent der Arbeitnehmer in Bayern leidet unter schweren Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. Die DAK-Analyse für Bayern zeigt, dass sich dieser Trend auch bei den Krankmeldungen auswirkt. Die Fehltage aufgrund von Schlafstörungen stiegen um mehr als das Doppelte auf jetzt 3,38 Tage je 100 Versicherte.

DAK-Gesundheit ermittelt wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand in Augsburg und Umgebung, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Elisabeth Baumann von der DAK-Gesundheit. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt“, so Baumann weiter.

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