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DAK-Gesundheitsreport: Das sind die häufigsten Ursachen für Krankschreibungen in Augsburg
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DAK-Gesundheit

DAK-Gesundheitsreport: Das sind die häufigsten Ursachen für Krankschreibungen in Augsburg

 Symbolbild. Foto: Matthias Preisinger / pixelio.de

Der aktuelle Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit für die Stadt Augsburg und ihr Umland zeigt, dass der Krankenstand in der Region 2015 angestiegen ist. Dennoch befinden sich Augsburg und Umland mit 3,6 Prozent insgesamt auf Landesniveau.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte zu. Mit einem Krankenstand von 3,6 Prozent waren an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 36 krankgeschrieben. Die Analyse zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen.

Die häufigsten Krankheitsursachen

Den größten Anstieg mit 41 Prozent gab es bei den Fehltagen wegen Atemwegs-Erkrankungen. Diese waren damit zweithäufigster Grund für Krankschreibungen. Höher lagen nur die Ausfalltage aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Diese sind um 18 Prozent angestiegen. Sie waren damit im letzten Jahr die Haupt-Ausfallursache. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen haben leicht zugenommen. Verletzungen und Vergiftungen nahmen um sechs Prozent zu und waren damit Grund für mehr als jeden neunten Fehltag.

Ausfalltage der DAK-Versicherten werden ausgewertet

„Wir informieren regelmäßig über den Krankenstand in Augsburg“, erklärt Elisabeth Baumann von der DAK-Gesundheit. „Dafür werten wir die Ausfalltage unserer Versicherten in der Region aus. Unternehmen können aus dieser Analyse wichtige Impulse für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement gewinnen. Um zum Beispiel längeren Erkrankungen durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorzubeugen, bieten wir als Kasse Arbeitgebern konkrete Hilfe an.“

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5.000 Beschäftigte befragt

Neben den Ausfalltagen wertete die DAK-Gesundheit außerdem den Unterschied von Frauen und Männern in den Krankheitsprofilen aus. Auch der verschiedene Umgang mit Krankschreibungen wurde berücksichtigt. Für die Studie wertete das IGES Institut die Fehlzeiten aller erwerbstätigen Mitglieder der DAK-Gesundheit in Bayern und Augsburg aus. Es wurden zudem bundesweit mehr als 5.000 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt. Das Ergebnis zeigt, dass Frauen in Bayern häufiger im Job fehlen als Männer. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. In Augsburg betrug der Unterschied vier Prozent.

Frauen neigen zu „Präsentismus“

Dennoch neigen Frauen eher dazu, auch trotz Krankheit in die Arbeit zu kommen. Dabei wird von Präsentismus gesprochen. 65 Prozent der Frauen in Bayern waren 2015 mindestens einmal krank bei der Arbeit, bei den Männern 60 Prozent. Als Hauptgründe gaben Frauen in der Befragung an, dass sie ihre Kollegen nicht hängen lassen wollten (86 Prozent) oder auch ihre Arbeit fertigstellen müssten (67 Prozent).

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