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Steht Weltbild ein Kahlschlag bevor?
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Verlagsgruppe Weltbild GmbH

Steht Weltbild ein Kahlschlag bevor?

 Weltbild in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Das manager magazin berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstermin: 21. November), dass der Investor Droege einen drastischen Stellenabbau bei Weltbild plant. Weltbild dementierte diese Meldung umgehend: Man wolle weiterhin an allen drei Vertriebskanälen, Online, Filiale und Katalog festhalten.

von Kathrin Lüders, Online-Redaktion

Bereits vor zwei Wochen gab es Unruhen bei Weltbild: Die Gewerkschaft ver.di meldete, dass weitere 200 Arbeitsplätze bei Weltbild gestrichen werden sollen. Auf Nachfrage von B4B SCHWABEN gab die Geschäftsleitung der Verlagsgruppe Auskunft über den aktuellen Stand der Sanierungspläne. Es sei demnach richtig, dass der Sanierungsplan weiter laufe. Zudem setze Weltbild mit seiner Strategie Weltbild 2.0 auf eine stärkere Digitalisierung und kundengerechte und schlankere Abläufe. Die Geschäftsführung informierte in diesem Rahmen den Betriebsrat, dass damit auch eine personelle Reduktion verbunden sei. Nach Angaben des manager magazins sollte die Weltbild Belegschaft nun sogar drastisch verkleinert werden. Von den derzeit noch rund 2500 Mitarbeitern würde voraussichtlich nur ein Bruchteil den Job behalten, so das Magazin.

Weltbild hält an allen Vertriebskanälen fest

Noch am selben Abend, als die Meldung über den Webauftritt des manager magazins verbreitet wurde, dementierte Weltbild gegenüber der B4B SCHWABEN Redaktion die Aussagen des Mediums. Dort hieß es der Düsseldorfer Investor Droege könne durch die Sanierung nur das Onlinegeschäft der Verlagsgruppe retten. Weltbild hingegen betont, dass das Unternehmen auf einer soliden, finanziellen Basis stehe und weiter an allen drei Vertriebskanälen Online, Filiale und Kataloggeschäft festhielte.

Weltbild: "Personelle Anpassungen sind notwendig"

„Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung des Weltbild-Geschäfts setzt das Unternehmen Neuausrichtung konsequent fort, um das Unternehmen kundennah aufzustellen. Die Weltbild-Führung steht zur Restrukturierung, um das Unternehmen zukunftsfähig am Markt zu positionieren. Die Geschäftsführung treibt den Umbau auf ein stark kundenorientiertes Geschäftsmodell voran und wird rasch neue Strukturen aufbauen, um der Digitalisierung gerecht zu werden", teilt das Unternehmen weiter mit. „Wir sind davon überzeugt, so Weltbild wieder zu einem wichtigen Player im Markt zu machen.“ Dieser Kurs würde von der Droege Group mitgetragen.

Keine konkreten Zahlen zum weiteren Stellenabbau

Die Geschäftsführung würde bedauern, dass in diesem Zusammenhang personelle Anpassungen notwendig sind. Alle Maßnahmen würden in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt und sollen sozialverträglich wie möglich gestaltet werden.  Die Geschäftsführung: „Wir sehen, dass die aktuelle Situation für alle Betroffenen belastend ist. Deswegen sind wir an einer zügigen Einigung über einen Interessenausgleich und Sozialplan interessiert.“  Konkrete Angaben über die Anzahl der betroffenen Stellen sind derzeit nicht möglich, da man absolute Vertraulichkeit vereinbart hätte.

"Bei der Neuausrichtung steht die Marke Weltbild im Mittelpunkt, die mit einer Bekanntheit von 83 Prozent die bekannteste Buchhandelsmarke (Quelle: BrandIndex Okt. 2014)  ist.  Die Vertriebswege Online-, Filial- und Kataloggeschäft sowie Social Media sind und bleiben wichtig und sollen eng verzahnt werden. Auf Kataloge wird auch zukünftig nicht verzichtet, so sind bereits Kataloge für das 1. Halbjahr 2015 in Planung“, teilt das Unternehmen weiter mit.

 

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