Universität Augsburg

Startschuss für Medizinstudium in Augsburg gefallen

Das erste Lehrgebäude der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg wurde am Montag eröffnet. Damit kann der erste Jahrgang an Medizinstudierenden ins Studium starten.

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Gründungsdekanin Prof. Dr. Martina Kadmon und Wissenschaftsminister Bernd Sibler eröffneten am Montag das erste Lehrgebäude der neuen Medizinischen Fakultät. Mit dabei waren auch der ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Augsburg, Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Beyer, sowie der Leiter des Staatlichen Bauamts Augsburg, Ulrich Blickle.

Kinderklinik umgebaut

Der neue Medizincampus der Universität Augsburg entsteht in direkter Nachbarschaft zum Klinikum im Westen der Stadt. Bis zur Fertigstellung der ersten beiden Gebäude 2023/24 – eines Lehr- und eines Forschungsbaus – wird deren Funktion von Interimslösungen übernommen. Dazu wurde die ehemalige Kinderklinik umfangreich umgebaut und auf die neuen Bedürfnisse zugeschnitten. Neben einem Praktikumslabor und Mikroskopie-Räumen gibt es dort ein Interprofessionelles Trainingszentrum. Hier sind Simulations- und Beobachtungsräume sowie Räume zum Erlernen medizinischer Techniken vorhanden. Das Gebäude wird außerdem eine medizinische Fachbibliothek beherbergen.

Meilenstein für die Universität

„Der Start unseres Medizinstudiengangs und die Eröffnung des ersten Lehrgebäudes markieren Meilensteine unserer Universitätsentwicklung. Ich bin stolz, dass es uns als Universität und Fakultät gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Universitätsklinikum, dem Wissenschaftsministerium und dem Staatlichen Bauamt Augsburg gelungen ist, in kürzester Zeit hierfür die Voraussetzungen zu schaffen“, so Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel in ihrer Rede. Außerdem begrüßte sie die ersten Medizinstudierenden, die bei dem Fest dabei waren. „Wir werden eine neue Generation von Ärzten ausbilden und die Ergebnisse aus unserer Forschung an den großen Krankheiten unserer Zeit so rasch wie möglich an die Krankenbetten bringen“, so Doering-Manteuffel weiter. Start des Studienbetriebs ist am 14. Oktober.

Start unter besten Rahmenbedingungen

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Die Ausbildung angehender Medizinerinnen und Mediziner kann in dem neuen Interimsgebäude unter besten Rahmenbedingungen starten. Die neue Medizinische Fakultät in Augsburg ist ein Meilenstein in der Geschichte der Universität Augsburg und der bayerischen Ärzteausbildung. Wir brauchen Nachwuchs in den medizinischen Fächern. Daher investieren wir kraftvoll in die medizinische Ausbildung junger Menschen und treiben mit 2.100 zusätzlichen Medizinstudienplätzen die Ärzteversorgung in ganz Bayern weiter voran. Den neuen Studentinnen und Studenten hier in Augsburg wünsche ich alles Gute und viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe."

Der Augsburger Modellstudiengang

Die Studierenden sollen bereits in einem frühen Stadium ihrer Ausbildung Einblicke in die medizinische Praxis erhalten. Sie lernen von Studienbeginn an den Kontakt und den Umgang mit Patienten kennen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die wissenschaftliche Ausbildung der zukünftigen Ärzte. „Sie sollen in der Lage sein, selbst zu forschen, vor allem aber sollen sie über die Kompetenz verfügen, mit wissenschaftlichen Daten umzugehen, diese Daten richtig zu verstehen und zu deuten. Denn dies ist eine wichtige Voraussetzung, um im späteren Berufsleben die beste Therapie für die Patienten wählen zu können,“ so Kadmon.

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Die Studierenden sollen bereits in einem frühen Stadium ihrer Ausbildung Einblicke in die medizinische Praxis erhalten. Sie lernen von Studienbeginn an den Kontakt und den Umgang mit Patienten kennen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die wissenschaftliche Ausbildung der zukünftigen Ärzte. „Sie sollen in der Lage sein, selbst zu forschen, vor allem aber sollen sie über die Kompetenz verfügen, mit wissenschaftlichen Daten umzugehen, diese Daten richtig zu verstehen und zu deuten. Denn dies ist eine wichtige Voraussetzung, um im späteren Berufsleben die beste Therapie für die Patienten wählen zu können,“ so Kadmon.

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