Shangai-Ranking

Augsburg zählt zu den 1.000 besten Unis der Welt

An der Uni Augsburg. Foto: Archiv/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im internationalen „Shanghai“ Ranking taucht die Universität Augsburg zum ersten Mal auf. Woran das liegen könnte.

Das Shanghai-Ranking wird seit 2003 alljährlich von der in Shanghai ansässigen Jiaotong-Universität erstellt und publiziert. Es erhebt den Anspruch, die weltweit tausend besten Universitäten/Hochschulen zu erfassen und sie zu ranken. Nur die die ersten fünfzig Plätze werden einzeln beziffert und gereiht, während die weiteren in Gruppen ohne individuelle Rangzuweisungen angeführt werden.

Uni Augsburg: Platz 800-900

Die Universität Augsburg erscheint im aktuellen Shanghai-Ranking erstmals und aus dem Stand in der Gruppe der von Acht- bis Neunhundert Gelisteten. „Ich sehe darin ein belastbares Indiz dafür, dass sich unsere Universität dank der strategischen Weichenstellungen der zurückliegenden Jahre sehr erfolgreich in eine Richtung entwickelt hat, die über unsere solide nationale Etablierung hinaus auch zunehmend unsere internationale Sichtbarkeit befördert“ , äußert sich Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel.

Die Shanghai-Kriterien

Grundlegend für die Shanghai-Bewertung sind sechs Indikatoren. Zu 80 Prozent beziehen sich diese Indikatoren auf die Forschungsqualität und -leistung einer Universität. Dabei maßgeblich sind Publikationen in weltweit renommierten Forschungsjournalen wie Nature und Science und daraus resultierende Zitationen; weiterhin Nobelpreise bzw. in ihrer Wertigkeit vergleichbare Auszeichnungen einzelner Forscherinnen und Forscher, die an der jeweiligen Universität tätig sind bzw. waren. Mit zwanzig Prozent fließen in die Wertung dann auch noch die – ebenfalls primär anhand von internationalen Auszeichnungen von Alumni der jeweiligen Universität gemessene – Lehrqualität ein sowie die Größe der jeweiligen Universität als quantitativer Indikator für deren akademischen Lehrleistungsfähigkeit.

„Wenn man diese Kriterien betrachtet, versteht man problemlos, weshalb die Universität Augsburg in diesem Ranking noch nie zuvor aufgelistet wurde. Aber umso freudig überraschter ist man dann doch“, so Doering-Manteuffel weiter, „dass sie jetzt den Sprung in die auf Acht- bis Neunhundert gerankten Tausend der aktuellen Shanghai-Besten geschafft hat.“

„Signifikant und erfolgreich zugelegt“

Und sie fährt fort: „Dass wir nun auch ‚shangheit’ sind, zeigt meines Erachtens, dass wir dort, wo es darum geht, in diesem global aufmerksam verfolgten Ranking Berücksichtigung zu finden, offenbar signifikant und erfolgreich zugelegt haben: durch die an aktuellen Zukunftsthemen orientierte Förderung unserer – vergleichsweise – jungen Natur- und noch jüngeren Technikwissenschaften und herausragende Kolleginnen und Kollegen, die in diesen Bereichen forschen und lehren, sowie durch den entschlossenen, zügigen und überzeugenden Aufbau unserer Augsburger Universitätsmedizin, die mit ihren Forschungsschwerpunkten ebenfalls hochaktuelle Zukunftsthemen besetzt“

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Uni Augsburg: Platz 800-900

Die Universität Augsburg erscheint im aktuellen Shanghai-Ranking erstmals und aus dem Stand in der Gruppe der von Acht- bis Neunhundert Gelisteten. „Ich sehe darin ein belastbares Indiz dafür, dass sich unsere Universität dank der strategischen Weichenstellungen der zurückliegenden Jahre sehr erfolgreich in eine Richtung entwickelt hat, die über unsere solide nationale Etablierung hinaus auch zunehmend unsere internationale Sichtbarkeit befördert“ , äußert sich Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel.

Die Shanghai-Kriterien

Grundlegend für die Shanghai-Bewertung sind sechs Indikatoren. Zu 80 Prozent beziehen sich diese Indikatoren auf die Forschungsqualität und -leistung einer Universität. Dabei maßgeblich sind Publikationen in weltweit renommierten Forschungsjournalen wie Nature und Science und daraus resultierende Zitationen; weiterhin Nobelpreise bzw. in ihrer Wertigkeit vergleichbare Auszeichnungen einzelner Forscherinnen und Forscher, die an der jeweiligen Universität tätig sind bzw. waren. Mit zwanzig Prozent fließen in die Wertung dann auch noch die – ebenfalls primär anhand von internationalen Auszeichnungen von Alumni der jeweiligen Universität gemessene – Lehrqualität ein sowie die Größe der jeweiligen Universität als quantitativer Indikator für deren akademischen Lehrleistungsfähigkeit.

„Wenn man diese Kriterien betrachtet, versteht man problemlos, weshalb die Universität Augsburg in diesem Ranking noch nie zuvor aufgelistet wurde. Aber umso freudig überraschter ist man dann doch“, so Doering-Manteuffel weiter, „dass sie jetzt den Sprung in die auf Acht- bis Neunhundert gerankten Tausend der aktuellen Shanghai-Besten geschafft hat.“

„Signifikant und erfolgreich zugelegt“

Und sie fährt fort: „Dass wir nun auch ‚shangheit’ sind, zeigt meines Erachtens, dass wir dort, wo es darum geht, in diesem global aufmerksam verfolgten Ranking Berücksichtigung zu finden, offenbar signifikant und erfolgreich zugelegt haben: durch die an aktuellen Zukunftsthemen orientierte Förderung unserer – vergleichsweise – jungen Natur- und noch jüngeren Technikwissenschaften und herausragende Kolleginnen und Kollegen, die in diesen Bereichen forschen und lehren, sowie durch den entschlossenen, zügigen und überzeugenden Aufbau unserer Augsburger Universitätsmedizin, die mit ihren Forschungsschwerpunkten ebenfalls hochaktuelle Zukunftsthemen besetzt“

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