Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Stadtwerke Augsburg rechnen mit über 60 Millionen Fahrgästen für 2016

Die swa verzeichnen mehr Fahrgäste in Bussen und Straßenbahnen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Bis Ende Oktober nutzten rund 50,1 Millionen Fahrgäste das Nahverkehrsangebot der Stadtwerke Augsburg (swa). Das sind gut 2,2 Millionen mehr als noch im gleichen Zeitraum 2015. In diesem Jahr wollen die swa allerdings noch die 60-Millionen-Marke knacken.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Dem Anstieg der Fahrgäste um rund 4,5 Prozent liegt allerdings auch die wachsende Einwohnerzahl Augsburgs zugrunde. Denn Augsburg wächst jährlich um rund 5.000 Einwohner. Das entspricht etwa 1,7 Prozent. Daraus resultiert dann auch, dass mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Auch „deshalb ist es wichtig, die Straßenbahn als leistungsfähiges Rückgrat des Nahverkehrs weiter auszubauen“, so swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza.

Über 60 Millionen Fahrgäste in 2016

Bis zum Jahresende 2015 lag die Zahl der Fahrgäste mit 59,3 Millionen nur knapp unter der 60-Millionen-Marke. Die Stadtwerke Augsburg hoffen, die Grenze in diesem Jahr knacken zu können. „Wir rechnen nach heutigem Stand mit über 61 Millionen Fahrgäste für dieses Jahr“, freut sich Casazza.

November und Dezember werden Trend fortsetzen

„Wir hatten zwar auch 2016 wieder mit einem sichtbaren Fahrgastzuwachs gerechnet, das bisherige Jahr hat unsere Erwartungen allerdings deutlich übertroffen und die positive Aufwärtsentwicklung des Vorjahres nochmals beschleunigt“, so Dr. Walter Casazza. Und auch die Steigerung der Fahrgastzahlen liegt über dem Wert des Vorjahres. Im vergangenen Jahr waren es gegenüber 2014 rund 3,7 Prozent. Im bisherigen Verlauf dieses Jahres war ein Anstieg um 4,5 Prozent im Vergleich zu 2015 zu beobachten. „Wir gehen davon aus, dass die Monate November und Dezember diesen Trend fortsetzen“, so der swa-Geschäftsführer. 

Das soll sich im Augsburger Nahverkehr ändern

Der swa-Verkehrschef hofft, dass die Stadtwerke damit auf dem richtigen Weg sind, das Nahverkehrsangebot an die tatsächlichen Bedürfnisse der Fahrgäste anzupassen. Denn die Nachfrage der Bevölkerung spielt eine wesentliche Rolle. Casazza nennt in diesem Zusammenhang die Verlagerung eines dichteren Takes von den schwach genutzten Vormittags- in die Abendstunden. Auch Bemühungen um mehr Pünktlichkeit, höhere Kapazität in den Morgenstunden sowie besser funktionierende Anschlüsse stehen im Fokus der swa-Zukunftsplanung. „Es gehören aber auch zusätzliche Leistungen dazu wie etwa das kostenlose WLAN in unseren Fahrzeugen, komfortablere, neue Busse oder ergänzende Angebote wie Carsharing“, erklärt Casazza. „Das Ergebnis zeigt, dass die Bürger den Nahverkehr verstärkt nutzen, wenn das Gesamtangebot stimmt.“ Das soll etwa auch mit den Veränderungen im Busnetz ab 11. Dezember erreicht werden. „Auch hier gilt: Wir wollen dann und dort fahren, wann und wo unsere Fahrgäste das wollen. Ein Angebot mit geringer Nachfrage aufrechtzuerhalten macht keinen Sinn, wenn an anderer Stelle Linienwege oder dichtere Takte fehlen“, ergänzt Casazza.

So errechnen sich die Fahrgastzahlen

Die Stadtwerke Augsburg erheben ihre Fahrgastzahlen anhand der verkauften Fahrscheine nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren. Dabei wird jeder Zeitkarte eine durch Studien ermittelte, durchschnittliche Anzahl von Fahrten zugrunde gelegt. Daraus errechnet sich dann auch die Anzahl der Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel in Augsburg.

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Bis zum Jahresende 2015 lag die Zahl der Fahrgäste mit 59,3 Millionen nur knapp unter der 60-Millionen-Marke. Die Stadtwerke Augsburg hoffen, die Grenze in diesem Jahr knacken zu können. „Wir rechnen nach heutigem Stand mit über 61 Millionen Fahrgäste für dieses Jahr“, freut sich Casazza.

November und Dezember werden Trend fortsetzen

„Wir hatten zwar auch 2016 wieder mit einem sichtbaren Fahrgastzuwachs gerechnet, das bisherige Jahr hat unsere Erwartungen allerdings deutlich übertroffen und die positive Aufwärtsentwicklung des Vorjahres nochmals beschleunigt“, so Dr. Walter Casazza. Und auch die Steigerung der Fahrgastzahlen liegt über dem Wert des Vorjahres. Im vergangenen Jahr waren es gegenüber 2014 rund 3,7 Prozent. Im bisherigen Verlauf dieses Jahres war ein Anstieg um 4,5 Prozent im Vergleich zu 2015 zu beobachten. „Wir gehen davon aus, dass die Monate November und Dezember diesen Trend fortsetzen“, so der swa-Geschäftsführer. 

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So errechnen sich die Fahrgastzahlen

Die Stadtwerke Augsburg erheben ihre Fahrgastzahlen anhand der verkauften Fahrscheine nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren. Dabei wird jeder Zeitkarte eine durch Studien ermittelte, durchschnittliche Anzahl von Fahrten zugrunde gelegt. Daraus errechnet sich dann auch die Anzahl der Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel in Augsburg.

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