Gastgeber für internationalen Wettbewerb

Stadt Augsburg bewirbt sich um die Kanuslalom-WM 2022

Hans-Peter Pleitner, Sportreferent Dirk Wurm, Claudius Wiedemann. Foto: Annette Zöpf
Zusammen mit dem Deutschen Kanuverband hat die Stadt Augsburg eine Bewerbung für die Kanuslalom-Weltmeisterschaft 2022 im Olympiapark am Augsburger Eiskanal abgegeben. Unterstützt werden die Partner dabei vom Augsburger Kajakverein sowie Kanu Schwaben Augsburg als lokale Ausrichter.

Es wäre nicht der erste internationale Kanuslalom-Wettbewerb für die Fuggerstadt. Bereits 1985 wie auch 2003 fanden im Olympiapark am Augsburger Eiskanal entsprechende Wettbewerbe der Sportart statt. Vor allem sind die Austragungen der Olympischen Kanuslalom-Wettbewerbe im Jahr 1972 bis heute ein Highlight für die Sportstadt Augsburg. Der Augsburger Eiskanal wurde dazu als erste künstliche Wildwasserstrecke Deutschlands extra angelegt.

Vergabe der WM wird im März bekannt

„Mit der Bewerbung für die WM 2022 knüpfen wir an die große Tradition des Augsburger Eiskanals als Heimstätte des internationalen Kanuslalomsports an. Wir hoffen, dass wir die Mitglieder der internationalen Kanuföderation von den Vorzügen des einzigartigen Augsburger Eiskanals als einer der schönsten erhaltenen Naturstrecken Europas überzeugen können. Klar freuen wir uns, wenn wir im Jahr 2022 Gäste sowie Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt bei uns in Augsburg begrüßen dürfen“, so Sportreferent Dirk Wurm. Über den Deutschen Kanuverband ist jetzt die offizielle Bewerbung bei der Internationalen Kanuföderation (ICF) abgegeben worden. Ende März wird die ICF ihre Vergabeentscheidung bekannt geben.

Olympiapark am Augsburger Eiskanal muss saniert werden

Zusammen mit den Bemühungen um die Kanuslalom-WM 2022 steht auch die Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal. Hierzu laufen aktuell die Verhandlungen mit den Fördergebern des Bundesinnenministeriums und des Freistaats Bayern. „Die bisherigen Gespräche waren sehr konstruktiv und von großem Wohlwollen aller Akteure in Bund, Land und Stadt Augsburg geprägt. Auch wenn wir aktuell noch keine Fördersummen nennen können: Ich bin zuversichtlich, dass sich Bund und Land nachhaltig an der Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal beteiligen werden. Denn es geht darum, sowohl die Weltmeisterschaft 2022 durchführen zu können als auch den Bundesstützpunkt insgesamt fit für die nächsten 25 Jahre zu machen“, so Sportreferent Wurm zu den Zielen.

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Olympiapark am Augsburger Eiskanal muss saniert werden

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