B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Spionageattacke? Hackerangriff auf die IHK Schwaben von langer Hand geplant
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Cyber-Kriminalität

Spionageattacke? Hackerangriff auf die IHK Schwaben von langer Hand geplant

Symbolbild. Die IHK Schwaben. Foto: B4BSCHWABEN.de
Symbolbild. Die IHK Schwaben. Foto: B4BSCHWABEN.de

Wer hatte es auf die IT-Systeme der IHK Schwaben abgesehen? Ermittlungen offenbaren nun eine Cyber-Attacke die weitere Fragen aufwirft. Warum die Abschaltung aller Online-Dienste alternativlos war.

Anfang August wurden die IT-Systeme der 79 Industrie- und Handelskammern vom Internet getrennt. Wie aktuelle Erkenntnisse nun zeigen, sei dies der richtige Schritt gewesen. Dies habe die IHK-Organisation und ihre Mitgliedsunternehmen vor gravierenden Schäden bewahrt. IT-Forensiker und das Bundesamt für Sicherheit schließen auf professionelle Hacker. Die Vorgehensweise deutet auf einen Angriff zum Zweck der Spionage oder Sabotage hin. Die schließe einen finanziell motivierten Hintergrund des Angriffs noch nicht aus.   

Gezielte Attacke mit professionellen Mitteln

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Die Abschaltung der Informationstechnik verwehrte den Angreifern den weiteren Zugriff auf die Systeme. Dadurch sei es nicht zum Diebstahl oder der möglichen Verschlüsselung von Daten gekommen. Die Ergebnisse der IT-Forensik zeigen zudem, dass der Angriff von langer Hand vorbereitet wurde. Die von den Hackern eingesetzten Werkzeuge zur Manipulation seien hochentwickelt. „Bei der Cyber-Attacke auf die IHK-Organisation handelt es sich um einen extrem professionellen Angriff“, bestätigt Dr. Christoph Hebbecker, Staatsanwalt bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) in Köln. 

Ab wann schaltet die IHK wieder in den Normalbetrieb über?

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Aufgrund der Professionalität und Diskretion der Hacker sei das Risiko weiterer Angriffe hoch. Daher werden die Software-Anwendungen und IT-Systeme der IHKs nur nach intensiver Prüfung schrittweise hochgefahren. Bis alle Industrie- und Handelskammern deutschlandweit wieder voll funktionsfähig arbeiten können, wird es folglich noch einige Wochen dauern. Essenzielle Services werde kurzfristiger zur Verfügung gestellt oder sind bereits wieder verfügbar. So sind die Websites der meisten IHKs inzwischen wieder online erreichbar. 47 Industrie- und Handelskammern sind mit Stand 6. September wieder per E-Mail erreichbar. Weiterhin stehen die wesentlichen IHK-internen Anwendungen zur Verfügung.  

Sorge vor Trittbrettfahrern

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bekanntheitsgrad des Vorfalls rufe mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Kriminelle auf den Plan. Diese könnten Phishing, Social-Engineering und andere Methoden einsetzen, um von der Situation zu profitieren. Daher sollte man besonders wachsam sein im Umgang mit vermeintlichen E-Mails der IHK. Zuletzt verschickten Kriminelle beispielsweise Phishing-E-Mails, die Mitgliedsunternehmen aufforderten, sich „neu zu identifizieren“. Ansonsten würde der jeweilige Account nach einer gewissen Frist gesperrt werden. Wenn Zweifel bestehen, ob eine E-Mail tatsächlich aus der IHK stammt, sollte zur Absicherung eine telefonische Klärung stattfinden.  

Artikel zum gleichen Thema