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Sonntag aktiviert sein Netzwerk für Ukraine-Hilfe
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Für den guten Zweck

Sonntag aktiviert sein Netzwerk für Ukraine-Hilfe

 Ukraine
Das Netzwerk der Augsburger Wirtschaftskanzlei Sonntag unterstützt Geflüchtete aus der Ukraine. Foto: Sonntag
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Damit werden unter anderem Geflüchtete in Augsburg unterstützt. Beteiligt sind etwa ein Hotel sowie ein Gastronomiebetrieb. Dieses Zwischenfazit zieht der Projektinitiator Wolfgang Fratz jetzt.

Hilfeleistung und unmittelbare Aktion für die Ukraine ist nicht nur gefragt, sondern dringend erforderlich. Die hohe Spendenbereitschaft und das riesige soziale Engagement aus Deutschland und der Welt ist außerordentlich. Gerade einmal zwei Flugstunden entfernt gefährden Kampfhandlungen die Zivilbevölkerung in der Ukraine, mehr als 1,6 Millionen Menschen sind auf der Flucht in andere Länder. Die Vereinten Nationen sprechen von der seit dem Zweiten Weltkrieg am schnellsten wachsenden Zahl an Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. 

Auch in Augsburg wird aktiv gehandelt. Zahlreiche Vereine und Institutionen, aber auch Familien, Unternehmen oder Stiftungen koordinieren unermüdlich alle Belange die nötig sind, um den Menschen aus der Ukraine zu helfen. Sie organisieren oder stellen Unterkünfte und Kleidung. Sie sammeln Spenden und setzen diese ein, um für den Lebensunterhalt zu sorgen, begleiten bei Behördengängen oder kümmern sich unmittelbar um die Versorgung so vieler Flüchtlinge.

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So unterstützt das Netzwerk von Sonntag Geflüchtete 

So auch das Netzwerk und die Mandanten der Wirtschaftskanzlei Sonntag, die binnen weniger Tage nicht nur die Unterbringung im Augsburger Inklusionshotel einsmehr, sondern auch die Versorgung der Familien in der Eventlocation ‚Westhouse‘ organisieren konnte. Zwischenzeitlich sind zehn Hotelzimmer, die ein Mandant von Sonntag auf unbestimmte Zeit angemietet hat, von Müttern und deren Kindern bezogen. 

Mittels Fundraisings steht mittlerweile eine 5-stellige Summe an Spendengeldern zur Verfügung, die unter anderem für die Versorgung der Gäste durch das Bistro ‚Meikes Schmeckerei‘ sowie für Lernmaterialien und Dinge des täglichen Bedarfs eingesetzt wird. Während des Deutschkurses für die Mütter durch eine ukrainische Deutschlehrerin wird eine Kinderbetreuung organisiert. Wie selbstverständlich versorgen „Meikes“ Lieferanten die Mütter und Kinder mit kostenlosen Getränken. Den Kindern unterschiedlicher Altersgruppen stehen – neben der schulischen Inklusion, der zum Teil via Online-Unterricht unmittelbar aus Kyjiw erfolgt – zudem Angebote für Spiel und Freizeit zur Verfügung. Karin Lange, Vorsitzende des Vereins einsmehr, der Down-Syndrom-Initiative für Augsburg und Umgebung: „Wir freuen uns sehr, dass die ukrainischen Mädchen und Jungen gerne zu unseren Veranstaltungen kommen und sich beim Trommeln, beim Fußball oder beim Klettern austoben können.“

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Das sagt der Projektinitiator Wolfgang Fratz

Wolfgang Fratz, Partner bei Sonntag und Initiator des Projektes zeigt sich überwältigt vom Zuspruch und dem Gelingen, die richtigen Menschen zusammen zu bringen und dadurch schnelle Hilfe für Menschen in Not zu ermöglichen. „Ich freue mich über die hohe und selbstverständliche Bereitschaft unserer Mandanten und Netzwerkpartner, für die gute und nötige Sache zu stehen und ohne großen Vorlauf und Entscheidungsschleifen einfach handeln“, so Wolfgang Fratz. Unabhängig von dieser Aktion betont er weiter: „Es gilt allen, die sich für die gute Sache einsetzen, einen herzlichen Dank auszusprechen. Der Zusammenhalt und das Engagement sind, egal wohin man blickt, groß“.

Im Gespräch mit den Betroffenen gibt es unterschiedliche Blickwinkel der Zukunft. Viele der Frauen haben die Hoffnung, dass der Krieg in wenigen Wochen beendet ist und eine Rückkehr möglich wird. Eine andere Mutter berichtet, wie Sie mit ihren Kindern aus Donezk nach Mariupol geflüchtet ist, als die ersten Angriffe auf die Stadt erfolgten. Als Mariupol zum Angriffszentrum wurde, kamen sie über Umwege nach Augsburg. Nach den unfassbaren Geschehnissen ist es für die junge Frau im Moment undenkbar, wieder in die eigentliche Heimat zurück zu kehren. 

Neben den unvorstellbaren Erlebnissen und der Angst fühlen sich die Mütter mit ihren Kindern zunächst in Sicherheit, wenngleich die Sorge um Ihre Partner, Familien und Freunde immer präsent ist. „Wir stehen in direktem Austausch mit Trauma-Therapeuten, die unserem Stiftungsnetzwerk angehören. Sie gehen davon aus, dass die Folgen aus den Erlebnissen der Flucht in wenigen Wochen spürbarer werden“, sagt Wolfgang Fratz. Auch dies hat das Netzwerk im Blick und ist in der Lage, hier ebenfalls schnell handeln zu können.

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