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So will LEW bis 2030 klimaneutral werden
Umweltschutz

So will LEW bis 2030 klimaneutral werden

Die LEW-Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher (links) und Norbert Schürmann. Foto: LEW / Christina Bleier
Die LEW-Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher (links) und Norbert Schürmann. Foto: LEW / Christina Bleier

„Bis 2030 werden wir klimaneutral.“ Dieses Ziel haben sich die LEW gesteckt. Mit welchen Ideen dieser Plan nun umgesetzt werden soll.

Zum 120-jährigen Unternehmensjubiläum möchte die LEW Gruppe in diesem Jahr ihre Klimaschutzaktivitäten verstärken, um bis 2030 innerhalb des Unternehmens klimaneutral zu sein. Darüber hinaus baut LEW eigene Erzeugungskapazitäten aus regenerativen Energien weiter aus, plant mit zahlreichen Aktivitäten den Schutz von Umwelt und Natur zu schützen. Mit einer Initiative unter dem Motto „Gemeinsam besser MACHEN“ will LEW auch die Menschen in der Region außerdem für das Thema Klimaschutz begeistern und zum Mitmachen bewegen. „Klimaschutz ist zentrales Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Als regionales Energieunternehmen haben wir dabei eine besondere Verantwortung. Wir wollen unseren Beitrag leisten und haben uns deshalb als LEW-Gruppe feste Ziele gesetzt: Bis 2030 werden wir klimaneutral. Mit unseren Aktivitäten wollen wir zudem Impulse für den Klimaschutz in unserer Region setzen“, erklärte dazu LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher.

Der Startschuss viel vor über 100 Jahren

Das erste große Wasserkraftwerk der Region ging im Oktober 1901 in Gersthofen am Lech in Betrieb. Es ist der Startpunkt für die Elektrifizierung der gesamten Region und markiert die Geburtsstunde der Lechwerke. Seitdem hat LEW die klimafreundliche Stromerzeugung in der Region kontinuierlich ausgebaut und viele nachhaltige Lösungen auf den Weg gebracht. „Unsere Wurzeln haben wir in der Wasserkraft – Klimaschutz liegt in unserer DNA. Unser Jubiläumsjahr 2021 nehmen wir zum Anlass, unsere Klimaschutzaktivitäten in allen Bereichen weiter zu forcieren. Gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen und Bürgern wollen wir Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Region voranbringen – weit über das Jubiläumsjahr 2021 hinaus“, erläutere LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann.

Fünf zentrale Handlungsfelder definiert

Die Aktivitäten im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat LEW unterdessen in fünf zentralen Handlungsfeldern gebündelt: Die Punkte heißen: Klimaneutrale LEW-Gruppe bis 2030, Nachhaltige Energielösungen und Angebote für Kunden, Weiterer Ausbau eigener Erzeugung aus erneuerbaren Energien und Integration der Anlagen ins Verteilnetz, Naturschutz und Artenschutz in der Region, Nachhaltigkeitsinitiative für die Region.

Auf dem Weg zur klimaneutralen LEW-Gruppe LEW hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen innerhalb des Unternehmens zu senken und bis spätestens 2030 klimaneutral zu werden. Betrachtet werden dabei verschiedene Bereiche, in denen LEW Klimaneutralität anstrebt: Bei der Stromerzeugung setzt LEW mit eigenen Wasserkraftwerken und Photovoltaik Anlagen bereits seit jeher auf erneuerbare Energien. Bis 2025 soll auch die Wärmeproduktion, für die überwiegend noch Erdgas zum Einsatz kommt, klimaneutral werden. Innerhalb der eigenen Betriebs- und Geschäftsgebäude stellt LEW den Strom- und Wärmebezug um: Seit dem vergangenen Jahr werden die Gebäude bereits mit Grünstrom beliefert. Dieser dient überwiegend auch als Energieträger für die Wärmeversorgung der eigenen Gebäude. Bis 2025 soll die Wärmeversorgung von LEW-Liegenschaften dann vollständig CO2-neutral sein.

Verbrenner im Fuhrpark adé

Im LEW-Fuhrpark werden PKW mit Verbrennungsmotor zudem nach und nach durch Elektroautos ersetzt. Aktuell fährt bereits rund ein Drittel der PKW rein elektrisch. Ab spätestens 2023 sollen keine neuen PKW mehr mit Verbrennungsmotor angeschafft werden, sodass der Fuhrpark bis spätestens 2030 klimaneutral ist. Geladen werden die E-Fahrzeuge überwiegend an LEW-eigenen Ladesäulen auf dem Betriebsgelände. Die Strommengen hierfür stammen ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Auch beim Betrieb der Stromnetze entstehen vor allem durch die physikalisch bedingte Verlustenergie CO2-Emissionen. Durch technische Maßnahmen will LEW diese Emissionen verringern oder durch Kompensationen ausgleichen. „Beim Schutz von Klima und Natur sind jeder Einzelne und wir alle gemeinsam gefragt. Deshalb wollen wir Bürgern, Kommunen und Unternehmen Ideen und Möglichkeiten bieten, sich einzubringen. Die Nachhaltigkeitsinitiative schafft die Grundlage dafür. Wir sind überzeugt: Wenn wir alle gemeinsam anpacken, können wir am meisten für Klima und Natur erreichen“, betonte Dr. Markus Litpher abschließend.

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