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So will das Augsburger Start-up Aluco die Logistik revolutionieren
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Interview

So will das Augsburger Start-up Aluco die Logistik revolutionieren

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Das Team von Aluco. Von links: Saskia Reuter, Franziska Bartenschlager und Adrian Bohn. Foto: Aluco

Die Logistikbranche nachhaltiger machen. Das ist das Ziel des Augsburger Start-ups Aluco. Im Interview erzählen die Gründerinnen, wie es mit Aluco jetzt weitergeht.


B4BSCHWABEN.de: Ihr habt kürzlich den Start-up-Wettbewerb „Augsburg gründet!“ gewonnen. Was bedeutet dieser Sieg für euch?

Saskia Reuter: Der Sieg hat uns einige Türen geöffnet. Nicht nur zu anderen Start-Up Kontakten aus der Region, die auch vertreten waren, sondern auch zu potenziellen Investoren. Und natürlich wertvolle Kontakte in die Logistik-Branche, in welcher wir agieren. Außerdem war es schön zu sehen, dass auch das Publikum von „Augsburg gründet!“ von unserer Idee und unserem Team begeistert war. Das bestärkt uns natürlich in dem was wir machen und das bedeutet uns sehr viel.

Franziska Bartenschlager: Ich kann mich dem nur anschließen. Ich glaube wir haben viel daraus gewinnen können. Das hatte sehr positive Auswirkungen auf uns und war eine große Erfahrung.


„Augsburg gründet!“ ist aber ja nicht euer erster Sieg. Was macht euch so erfolgreich in der Gründerszene?

Saskia Reuter: Ich glaub jedes Start-Up ist auf seine Art und Weise individuell. Was uns erfolgreich macht, ist unsere Kompetenz im Bereich der Logistik sowie unsere Kompetenz im Bereich der IT, also die Kombination, die für unsere Kunden mitbringen. Franziska hat in der Intra-Logistik gearbeitet und Erfahrung im Programmieren sammeln können. Bei mir war es die intensive Forschung in die Logistik. Adrian hat auch in der Intra-Logistik bei BMW Erfahrung gesammelt. Diese Leidenschaft, die wir zu dritt mitbringen und der Wille was positiv und nachhaltig für die nächsten Generationen zu verändern ist das was uns positiv antreibt.

Franziska Bartenschlager: Was uns auch hilft, ist der Austausch mit anderen Start-Ups. Auch solche, die schon viel weiter sind als wir, von denen wir viel lernen können. Aber auch der Austausch mit Professoren von Universitäten, mit Kunden und auch Mentoren die unterschiedlichen Start-ups betreuen. 

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Erfolgreich zu sein bedeutet aber auch Herausforderungen zu überwinden. Welche warten auf euch?

Franziska Bartenschlager: Es gibt sehr viele unterschiedliche Herausforderungen, mit denen ein Start-Up konfrontiert ist. Unsere große Herausforderung ist die Entwicklung, da wir nur eine Entwicklerin haben aber zwei Software Module. Das ist kapazitätsmäßig teilweise echt schwer. Man muss alles genau planen und schauen, wo die Prioritäten der Kunden sind und dann auch anhand dessen planen.

Adrian Bohn: Auf der anderen Seite hatten wir auch eine große Herausforderung bei der Markenanmeldung, wodurch wir auch ein Re-branding anstreben mussten. Herausfordernd wird auch die Produktumsetzung sein. Wir testen das Produkt momentan intensiv und sind gerade in der Akquise. Es ist eine sehr konservative Branche, die aber von der Digitalisierung vorangetrieben wird. Deshalb glaube ich, dass wir die Herausforderung gut meistern werden. 

Franziska Bartenschlager: Eine Herausforderung ist keine Hürde, denn eine Lösung finden wir für alles. Jedes Start-Up steht vor schwierigen Aufgaben. 

Saskia Reuter: Ich würde den generellen Workload und alles was da aufeinandertrifft als Herausforderung sehen. Wir sind zu dritt und stemmen alles. Ich glaube, dass wir an allen Herausforderungen, die wir haben lernen und wachsen.


Das heißt, das Team spielt eine ganz besondere Rolle bei Aluco?

Saskia Reuter: Allerdings. Die Leidenschaft, die wir haben, dass wir etwas verändern wollen und die positive Art, welche wir mitbringen, sowie unsere Kompetenzen zeichnen uns aus.

Franziska Bartenschlager: Und, dass wir unter Druck gut miteinander arbeiten können. Wir haben auch sehr stressige Phasen und können trotzdem gut miteinander umgehen, ohne dass alles auseinanderbricht. Dieses Zusammenspiel von uns als Team, das funktioniert wahnsinnig gut – und das ist ein großer Erfolgsfaktor. 

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Wenn wir schon über das Team reden: Adrian du bist das neuste Mitglied bei Aluco. Kannst Du schon ein Fazit ziehen?

Adrian Bohn: Ich habe an der Hochschule an dem Projekt „Start-up“ mitgemacht. Dabei habe ich Saskia und Franziska kennengelernt und bin dem Team beigetreten. Mein Fazit ist hervorragend. Wir können alle unsere Kompetenzen einbringen, mit dem Ziel, das Start-up groß herauszubringen.


Ihr wart auch beim Rocketeer Festival in Augsburg dabei. War das ein wichtiger Schritt, das Start-up groß herauszubringen?


Das Team von Aluco auf dem Rocketeer Festival 2022. Foto: Aluco

Saskia Reuter: Allerdings. Das Festival fanden wir sehr positiv, da wir über die letzten zwei Jahre auch gemerkt haben wie wichtig der persönliche Kontakt ist. Nicht nur zu Kunden, sondern auch zu potenziellen Investoren und Partnern. Diesen Austausch, den wir dort hatten, haben wir sehr geschätzt. Wir fanden es auch super, dass wir unser Unternehmen zwei Mal pitchen durften. Sowohl bei Andreas Schmid als auch auf der Innovation Kitchen Stage.

Franziska Bartenschlager: Das war für uns auch eine sehr gute Übung. Wie Saskia erwähnt hat, durften wir zwei Mal pitchen. Wir hatten bis jetzt „nur“ virtuelle Pitches. Deshalb war es auch ein großer Schritt zu sagen: „Wir treten jetzt live vor Publikum auf“.

Das erste Mal seit 2019 startet das Rocketeer Festival in Augsburg wieder in seiner gewohnten Form. Zahlreiche Speaker und Zuschauer, Entscheider und Gründer waren im Kongress am Park zu Gast. Fotos: Michael Ermark / B4BSCHWABEN.de


Das heißt, ihr seid jetzt bereit, richtig durchzustarten. Was sind die nächsten Schritte?

Saskia Reuter: Es steht in der Tat einiges an. Unsere große Vision ist es die Logistik so nachhaltig, innovativ und effizient zu gestalten, wie nur möglich. Damit wollen wir erst einmal unsere automatisierte Disposition vollständig testen und Feedback einholen. Momentan sind wir auf der Suche nach weiteren Pilotkunden und einem geeigneten Investment, sodass wir auch unser Wachstum und die Forschung noch intensiver vorantreiben können.

Franziska Bartenschlager: Wir planen auch auf jeden Fall, dass unser Unternehmen nicht nur von der Mitarbeiterseite wächst, sondern auch kundenseitig. Sodass wir langfristig auch der strategische Partner für Stückgut-Speditionen werden. Wir wollen unsere Kunden optimal bedienen, damit sie ihre aktuell steigenden Kosten reduzieren und langfristig am Markt bestehen können.


Was könnte das für ein Investment sein?

Adrian Bohn: Wir befassen uns momentan mit unterschiedlichen Optionen. Wir haben schon mit verschiedenen Business Angels gesprochen und uns die Seite der Venture Capitals angeschaut. Wir haben zudem unsere Strategie noch explizierter geschärft und sind momentan im Findungsprozess in welche Richtung es da gehen soll. 

 

Saskia Reuter und Franziska Bartenschlager haben ihr Unternehmen unter dem Projektnamen LOG.IG begonnen. Durch das Re-branding wird das Startup nun unter dem Namen Aluco gegründet. Aluco ist ein Software Start-up im Logistik Bereich und möchte die optimale Kombination aus Vermessungen und automatisierter Disposition realisieren. Das bedeutet, dass die Sendungen im Wareneingang der Spedition erfasst und deren Abmessungen dann mit Hilfe der Frachtvermessungen berechnet werden. Die Informationen gehen dann automatisch ans Transportmanagementsystem der Spedition weiter. Dort soll dann das zweite Softwaremodul greifen: Die automatisierte Disposition und Toolplanung erfolgt. 2021 ergänzte Adrian Bohn das Team, welches seine Räumlichkeiten im Digitalen Gründerzentrum in Augsburg hat. 

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