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So feiern die Entscheider aus Schwaben Weihnachten

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Zu frostigen Temperaturen läutet der Dezember heute die letzten 24 Tage bis Heilig Abend ein. Bereits am vergangenen Sonntag wurde der erste Advent gefeiert. Was serviert, wie geschmückt und wo gefeiert wird, verieten uns diese 14 Köpfe aus Bayerisch-Schwaben.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Ein perfektes Weihnachten hat dabei viel mit Ruhe, Besinnlichkeit und der Familie zu tun, ist Vera Schneevoigt (Fujitsu Augsburg) überzeugt. Auch Klaus-Peter Dietmayer (erdgas schwaben) pflegt ein besinnliches Weihnachtsfest: „Ich verbringe die Festtage gerne gemeinsam mit meinen Kindern. Wenn wir gemütlich zusammen essen und hinterher Gesellschaftsspiele spielen, ist das für mich perfekt.“ An den Feiertagen verschlägt es ihn dann zu „sehr guten Freunden im Allgäu“.

Weihnachten mit der Familie

Auf die Familien freuen sich auch Clemens Bauernfeind (Swoboda KG) und Christian Hörburger (Hörburger AG). Heinrich Kürzeder (Redneragentur „5 Sterne Redner“) feiert gleich mehrmals mit seinen Nächsten: „Wir leben etwas verstreut“, erklärt er. Jürgen Kunzmann (Weinkellerei Kunzmann) hat zu Weihnachten seine Kinder, seine Mutter und Geschwister zu Gast. Bei Christine Machacek (SÄBU Holzbau) darf am Weihnachtsmorgen auf keinen Fall der Wecker klingeln: „Wir stehen auf, wenn wir wach werden!“ Gemeinsam mit der Familie wird dann das Weihnachtsmenu vorbereitet.

Das kommt auf den Tisch

Serviert wird am Heilig Abend bei Ingo Schweitzer (AnCeKa Vermögensbetreuungs AG) „ganz klassisch die Weihnachtsgans“. „Nur das tranchieren muss ich noch üben“, gesteht der Vorstand. Petra Kreibich (KAD Kongress) setzt auf Abwechslung. „Aber wir kochen immer sehr aufwendig, mit viel Kommunikation.“ Bei Jürgen Kunzmann gibt es „Fischerkarpfen mit einem Kartoffelsalat nach altem Familienrezept meiner Oma väterlicherseits, das aus der Heimat meines Vaters, dem Sudentenland, stammt“. Wer bei Eva Weber (Zweite Bürgermeisterin Augsburg) zu Gast ist, den erwartet eine heimische Spezialität, für die sie bekannt ist: „Als gebürtige Allgäuerin sind das meine Kässpatzen. Da freuen sich immer alle, wenn ich zu einem Essen einlade.“ Vera Schneevoigt hält sich beim Weihnachtskochen dagegen etwas zurück. „Ich helfe aber sehr gerne beim Plätzchenbacken mit und wir machen jedes Jahr einen Rumtopf“, erklärt sie.

Weihnachtszeit, Plätzchenzeit

Von den Plätzchen wäre sicher auch Sina Trinkwalder (manomama) begeistert. Sie nascht zu Weihnachten am liebsten Husarenkrapferl. Clemens Bauernfeind ist ein Fan von Elisenlebkuchen: „Handwerklich gefertigt vom Lieblingsbäcker!“ Der erdgas schwaben Chef kann sich dagegen nicht ganz entscheiden: „Ich esse überhaupt gerne Süßigkeiten und selbst gebackene Plätzchen an Weihnachten sind dann natürlich ein Höhepunkt im Jahr. Am liebsten mag ich allerdings Marzipan. Naja, genaugenommen - liebe ich alles – da bin ich demokratisch“, verriet Klaus-Peter Dietmayer.

Ab auf den Christkindlesmarkt

Finden lassen sich diese Schmankerl auf den vielen Weihnachtsmärkten in Schwaben. Christian Hörburger findet man mit seiner Familie auf dem Erlebnis-Weihnachts-Markt in Bad Hindelang. Ingo Schweitzer wird den Markt seines Heimatortes Waal besuchen und je nach Wetterlage auch die Märkte in Kaufbeuren und Landsberg. „Christkindlmärkte gehören üblicherweise nicht zu meinem Vorweihnachtsprogramm“, gesteht dagegen Christine Machacek. Sina Trinkwalder freut sich jedes Jahr auf das „romantische Lichtermeer“. Petra Kreibich genießt dazu die rote Bratwurst in der Semmel und einen Glühwein, während Dagmar Fritz-Kramer vor allem die Stände bewundert, die Handwerke aus Holz zeigen.

Von Wachskerzen bis zu bunten Kugeln

Zu jedem Weihnachtsfest gehört dabei auch ein bunt geschmückter Baum. Von Sina Trinkwalder wird dies seit Jahren sehr wörtlich genommen. Ihr Baum wird in den Farben pink, orange, rot und lila verziert. Clemens Bauernfeind setzt dagegen auf echte Wachskerzen, „wobei der Baum natürlich erst am 24. Dezember aufgestellt wird“. Sehr persönlich wird die Tanne von Dagmar Fritz-Kramer (Bau-Fritz): „Wichtig sind meiner Familie vor allem die Mitbringsel von Reisen, die wir unternommen haben und die von Freunden und Verwandten geschenkten Anhänger.“

Weihnachtsstress in Schwaben

„Diese Zeit bedeutet für mich nicht Stress, sondern ist wieder ein Beweis, wie liebens- und lebenswert unsere Stadt Augsburg ist“, erklärt Eva Weber. Und damit nichts schief geht, kauft sie ihre Geschenke auch sehr pünktlich: „Ich bin auf jeden Fall niemand, der am  24. Dezember um 12 Uhr mittags noch panisch durch die Innenstadt läuft.“ Weihnachtsstress ist auch für Christian Hörburger ein Fremdwort: „Meine Frau kümmert sich um alle Geschenke und was sonst noch so rund um Weihnachten anfällt.“ Anders sieht es da berufsbedingt bei Natalie Kunzmann aus. Als Ausgleich betreibt sie Yoga und schafft sich „kleine Ruheoasen in der Familie“. Bei Michael Nuber (Spedition Nuber) wird es vor allem an Weihnachten selber hektisch, wenn alle drei Generationen in der Küche zusammen kommen.

Ruhe und Frieden zu Weihnachten

Ganz von der Arbeit los kommt Heinrich Kürzeder selbst an Heilig Abend nicht. Das hat auch einen guten Grund: „Da meine ganze Familie in der Firma mitarbeitet, sehe ich kaum einen Unterschied.“ Vera Schneevoigt  ist da strikter: „Ich genieße die Auszeit.“ Auch Dagmar Fritz-Kramer wünscht sich „etwas Ruhe nach diesem prall gefüllten Jahr“. Dem schließt sich Michael Nuber an: Mehr „Miteinander“ anstelle „digitaler Isolation“ und Frieden in den Krisengebieten und in Europa sind seine Wünsche.

Schwaben hofft auf weiße Weihnacht

Ob sich die Wünsche bei einem weiße Weihnachten erfüllen, bleibt noch abzuwarten. Dagmar Fritz-Kramer ist vom Schneefall überzeugt, „weil es auf meinem Wunschzettel steht“ und auch Christine Machacek hat dicke Flocken bei Frau Holle bestellt. Michael Nuber möchte sich bei diesem Thema nicht festlegen: „Wenn‘s schneit, dann schneit’s eben.“ Ähnlich sieht es Ingo Schweitzer, erhofft sich aber mindestens einen Meter Schnee. Natalie Kunzmann geht davon aus, dass nur in der kleinen Schneekugel im Kinderzimmer die Flocken fliegen. Heinrich Kürzeder erwartet zuhause in Dillingen keinen Schnee, „aber in Tirol, der Heimat meiner Frau“. Daheim im südlichen Oberbayern ist auch Vera Schneevoigt überzeugt, weiße Weihnachten verbringen zu können. Die Daumen haben alle gedrückt.

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