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So bewerten Augsburger Unternehmen die Corona-Krise
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Umfrage der Commerzbank

So bewerten Augsburger Unternehmen die Corona-Krise

 Foto CoBa Kirsch und Rossmayer
Joachim Kirsch (links) und Stefan Rossmayer (rechts) erläutern die Umfrage der Commerzbank über die Corona-Lage der Unternehmen aus Augsburg. Foto: Commerzbank

Kommen die Unternehmen aus der Region um Augsburg besser durch die Corona-Krise, als im Rest des Landes? Eine Umfrage der Commerzbank sagt Ja. Stefan Rossmayer, Niederlassungsleiter für Privat- und Unternehmerkunden im Raum Augsburg und Joachim Kirsch, Leiter Unternehmerkunden erläuterten jetzt auf einer Pressekonferenz die Gründe.

2020 ist für die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben ein schwarzes Jahr. Eine stabile Ausgangslage von 2019 wurde durch ein Virus ins Straucheln gebracht, welches seit gut einem Jahr die Welt in Atem hält. Jetzt, kurz vor Jahresende, zieht die Commerzbank ein Fazit für die Wirtschaft in Augsburg. Das Ergebnis: Obwohl die Situation für die Unternehmen deutlich erschwert war, geht es der Fuggerstadt im Vergleich zum Rest der Republik gut.

Nicht alle Branchen gleich stark betroffen

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Befragt hat die Commerzbank Unternehmer mit einem Jahresumsatz bis zu 15 Millionen Euro. Dies umfasste Freiberufler, Handwerker sowie Gewerbetreibende. Zu diesen Unternehmen gehörten dabei sowohl Commerzbank-Kunden als auch Kunden anderer Banken. Die Frage danach, wie sehr die Krise ein Unternehmen trifft, zeigte sich dabei in den verschiedenen Branchen in einem weiten Spektrum. Branchen, die besonders vom Lockdown getroffen wurden, etwa die Gastronomie, gaben an, besonders stark unter der Krise zu leiden. „IT-Unternehmen konnten dagegen eine gesteigerte Nachfrage verzeichnen“, analysierte Stefan Rossmayer. Einen Vorteil konnten außerdem die Unternehmen ziehen, die sich auf neue Geschäftsmodelle einließen, führte Rossmayer weiter aus.

Konservatives Management federt Krise ab

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Dennoch zeigte die Umfrage der Commerzbank, dass die Region Augsburg bislang besser durch die Krise kommt, als andere Regionen Deutschlands. Demnach würden Unternehmen hier konservativer wirtschaften. Konkret heiße dies, dass mehr finanzielle Mittel von vornherein in der Rückhand gehalten würden, die nun beim Überbrücken diverserer Ausfälle helfen können, sagte Rossmayer. Dennoch ist die Krise noch lange nicht überstanden erläuterte Joachim Kirsch. Der zweite Lockdown, auch wenn es nur eine Light-Variante ist, treffe nämlich schon geschwächte Unternehmen. Eine große Insolvenzwelle halte er jedoch für unwahrscheinlich, da nicht die komplette Bandbreite der Branchen aus der Region getroffen werde.

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