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Sina Trinkwalder: „Geld ist kein Erfolg“ - Teil 1
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manomama GmbH

Sina Trinkwalder: „Geld ist kein Erfolg“ - Teil 1

Sina Trinkwalder. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: In vier Folgen präsentierte die Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder in der Sendung „Made in Germany – Wir können’s selbst am besten“ auf RTL ihr soziale Textil-Unternehmen manomama. Nach der ersten Folge wurde die Serie aufgrund schwacher Quoten prompt von der Montag-Abend-Prime-Time auf Sonntagnachmittag verlegt. Und das trotz bester Kritiken. 

Werfen Sie hier einen Blick hinter die Kulissen von manomama

Im 101-Köpfe Interview erzählte uns Sina Trinkwalder von der Textilindustrie und frechen Politikern 

Am 26. Januar 2014 wird die letzte Folge der vierteiligen Serie „Made in Germany – Wir können’s selbst am besten“ bei RTL ausgestrahlt. In der Serie wird Sina Trinkwalder bei der täglichen Arbeit in ihrem textilen Unternehmen begleitet. Das Besondere: Sina Trinkwalder stellt ausschließlich Menschen ein, die auf dem gewöhnlichen Arbeitsmarkt kaum noch Chancen haben – Ältere Damen, alleinerziehende Mütter, Straffällige und Menschen mit Handicap. Dazu kommt, dass Sina Trinkwalder für ihre Bekleidung ausschließlich ökologische Produkte aus der Region verwendet. So wurde beispielsweise  die Nähgarn-Produktionsstätte der Amann Group in Augsburg durch Sina Trinkwalders große Nachfrage an Nähgarn wiederbelebt. Im Interview mit der B4B SCHWABEN-Redaktion erzählte uns Sina Trinkwalder von ihrer Zeit während und nach der RTL-Serie.

Sina Trinkwalder: "Geld ist kein Erfolg" - Teil 1

B4B SCHWABEN: Frau Trinkwalder, am Sonntag wird die letzte Folge ihrer RTL-Serie „Made in Germany – Wir können’s selbst am besten“ ausgestrahlt. Wann wurde die erste Folge gedreht?

Sina Trinkwalder: Der Beginn der Dreharbeiten war bereits im Februar 2013, der letzte Drehtag war zwischen Juni und Juli, es ist also doch schon eine Weile her.

B4B SCHWABEN: Wie sind Sie zu der Serie gekommen. Wer gab den entscheidenden Impuls für die Serie?

Sina Trinkwalder: Der Bayerische Rundfunk hatte damals einen Film über uns gedreht mit dem Titel „Hop oder Top“. Damals haben wir die Taschen für den Drogeriemarkt dm gemacht. Danach kam RTL mit dem Serienvorschlag auf mich zu. RTL wollte sich wohl zum 30. Geburtstag Qualitätsfernsehen gönnen (lacht). Die Produzenten haben mich dann gefragt, ob sie mich bei meiner Arbeit begleiten können. Der ausschlaggebende Grund war dann, dass ich die Menschen, die keine Arbeit oder auch keinen Doktortitel haben, präsentieren konnte. Man sagt RTL ja genau diese Zielgruppe auch nach. Das war für mich der Grund zu sagen „Mensch, probier es doch mal darüber, Menschen für Arbeit zu begeistern“.

B4B SCHWABEN: Wussten die Mitarbeiter, die in der Sendung auftauchen, von ihren Plänen Bescheid?

Sina Trinkwalder: Das Projekt wurde ja bereits ab der Mitarbeitersuche begleitet. Wir bekommen täglich über 50 Bewerbungen aus ganz Deutschland und sogar aus Osteuropa. Da die RTL-Sendung deutschlandweit ausgestrahlt wird, haben wir auch direkt Menschen aus ganz Deutschland zu den Vorstellungsgesprächen eingeladen und genommen. Es kommt beispielsweise auch vor, dass Jobcenter-Mitarbeiter aus Essen oder Bremen bei uns anrufen und sagen „Wir haben hier zwei Mädels, ich habe hier schon alles durch, ihr seid die letzte Rettung!“ Und wenn wir schon national ausgestrahlt werden, nehmen wir nicht nur Augsburger. Sondern dann nehmen wir den Gino aus Berlin und einfach mal querbeet. So hat sich der Mitarbeiterstamm der Sendung zusammengesetzt.

B4B SCHWABEN: Wie viele der Mitarbeiter aus der Sendung sind aktuell noch im Unternehmen?

Sina Trinkwalder: Sieben von den zehn, die in der Sendung zu sehen waren. Wobei Tanjell jetzt wieder bei uns anfängt. Das ist für mich die schönste Entwicklung. Er hat die Sendung gesehen und mir eine SMS geschrieben und meinte „Oh Gott, ich habe das gesehen und einen riesen Scheiß gebaut“. Ob das jetzt beim zweiten Mal gut geht, weiß man nicht, aber meistens sind die zweiten Chancen ja die besten. Auslöser war sein Freund Bernhard, der auch hier angestellt ist. Bernhard macht seit vier Monaten eine Ausbildung bei uns, ist nicht mehr straffällig geworden, kommt immer pünktlich und bekommt jetzt sogar seinen Sohn zurück.

B4B SCHWABEN: Das ist auch viel Arbeit am Menschen.

Sina Trinkwalder: Ja, das ist unser Unternehmenszweck. Wir arbeiten mit Menschen und wir fertigen keine Produkte. Das ist nur Beiwerk.

Lesen Sie weiter beim Teil 2 unseres Interviews mit Sina Trinkwalder

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