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SGL verlegt Stolperschwelle in Meitingen
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Mahnmal

SGL verlegt Stolperschwelle in Meitingen

Die neue Stolperschwelle von SGL Carbon in Meitingen.
Die neue Stolperschwelle von SGL Carbon in Meitingen. Foto: SGL

Damit gedenkt das Unternehmen der Zwangsarbeiter, die während der NS-Herrschaft hier arbeiten mussten. Wie Standortleiter Rüdiger Krieger das Projekt einschätzt.

Bei der ehemaligen Siemens-Plania, einem Vorgängerunternehmen der heutigen SGL Carbon in Meitingen, wurden im Zweiten Weltkrieg im Zeitraum von 1942 bis 1945 insgesamt über 200 ausländische Kriegsgefangene und zivile Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Werk eingesetzt. Zur Unterbringung waren damals auf einem ans Werk angrenzenden Gelände zwei abgetrennte Wohnbaracken errichtet worden. Im Angedenken an die Zwangsarbeit wurde nun vor dem Gelände der SGL Carbon in Meitingen eine Stolperschwelle in den Boden eingelassen. 

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Stolperstein-Initiator verlegt Schwelle bei SGL 

Die Schwelle wurde gestaltet und verlegt von Gunter Demnig, Künstler und Initiator des Kunst-Denkmals Stolpersteine sowie der Stiftung-Spuren-Gunter Demnig. Aufgearbeitet wurde die Historie der Zwangsarbeit in Meitingen und Umgebung durch Dr. Bernhard Lehmann, regionale Arbeitsgruppe Augsburg-Schwaben des Vereins Gegen Vergessen-Für Demokratie. Die Einweihung der Stolperschwelle besuchten neben verschiedenen politischen Vertretern auch einige Angehörige der damaligen Zwangsarbeiter SGL. Musikalisch wurde die Verlegung von der betriebseigenen Werkskappelle unterstützt. 

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Das sagt der SGL-Standortleiter zu der Aktion 

Rüdiger Krieger, Standortleiter der SGL Carbon in Meitingen erklärte zu dem Projekt: „Ich danke allen Beteiligten ganz herzlich für das große Engagement, die Unterstützung und die Begleitung der Aufarbeitung der Zwangsarbeit hier an unserem Standort der SGL Carbon in Meitingen. Die Stolperschwelle ist eine wichtige Erinnerung an diese schrecklichen Geschehnisse. Sie verdeutlicht die Verpflichtung für uns alle, diese Erinnerung für immer wach zu halten und uns stets aktiv für Menschenrechte und Demokratie einzusetzen.“

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