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SGL: Sondereinflüsse belasten Ergebnis für 2015
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SGL CARBON SE

SGL: Sondereinflüsse belasten Ergebnis für 2015

Der Vorstandsvorsitzende der SGL Group, Dr. Jürgen Köhler. Foto: SGL Group

Die SGL Group ist weitestgehend zufrieden mit dem Verlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahres. Dennoch wurde das Gesamtergebnis des Konzerns im vierten Quartal stark belastet. Der Einbruch im Graphitelektrodenmarkt drückte den EBIT des Geschäftsbereichs Performance Products (PP) unter den des Vorjahres.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Geschäftsbereiche Carbon Fibers & Materials (CFM), Graphite Materials & Systems (GMS) sowie der Geschäftsbereichs Performance Products (PP) haben gute Betriebsergebnisse erwirtschaftet. Das verkündete nun die SGL Group. Damit wurden die gesetzten Ziele erreicht. Operativ betrachte, war das Geschäftsjahr 2015 für die SGL Group weitgehend zufriedenstellend. Der Umsatz der SGL Group lag mit 1.323 Millionen Euro rund ein Prozent unter dem Vorjahr. Das EBIT vor Sondereinflüssen hat sich deutlich auf 32,6 Millionen Euro verbessert.

Graphitelektrodenmarkt drückt EBIT von PP

Entscheidend hierfür war der Ergebnis-Turnaround des Geschäftsbereichs CFM. Und auch GMS schnitt trotz schwieriger Rahmenbedingungen respektabel ab. Allerdings drückte der Einbruch im Graphitelektrodenmarkt zum Jahresende 2015 den EBIT des PP unter den des Vorjahres. Dieser sank um ein Viertel auf 19,4 Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 533,4 Millionen Euro zurück. Deshalb hat die SGL Group weitere Maßnahmen zur Standortoptimierung und Kapazitätskürzung beschlossen. Insgesamt hat sich der Verlust der SGL Group 2015 aufgrund von Sondereinflüssen auf minus 295 Millionen Euro erhöht.

Köhler: Neuausrichtung war richtig

„Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2015 unterstreicht, dass unsere strategische Neuausrichtung die richtige Entscheidung war und ist“, erklärte Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Group. „Wir haben die Wachstumsinitiativen für die Geschäftsbereiche Carbon Fibers & Materials (CFM) und Graphite Materials & Systems (GMS) ausgearbeitet und mit ihrer Umsetzung begonnen. In beiden Bereichen setzen wir auf Innovationen und Technologien, die von den globalen Megatrends Mobilität, Energieversorgung und Digitalisierung profitieren. Damit werden wir in Zukunft ein weniger volatiles Portfolio haben. Die rechtliche Verselbstständigung von Performance Products (PP) liegt voll im beschleunigten Zeitplan und ist weit fortgeschritten. Wir haben auch bereits den Prozess für die Prüfung der strategischen Optionen auf den Weg gebracht.“ 

SGL rechnet für 2016 mit leicht sinkendem Konzernumsatz

Über das Effizienzprogramm SGL2015 konnte die SGL Group im Berichtsjahr rund 45 Millionen Euro einsparen. Das Programm wurde 2015 erfolgreich abgeschlossen und hat die avisierten Einsparungen von 150 Millionen Euro mit 202 Millionen Euro deutlich übertroffen. Die Umstellung des Geschäftsmodells von PP soll ab 2018 zu jährlichen Einsparungen von nahezu 30 Millionen Euro führen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die SGL Group dennoch einen leicht sinkenden Konzernumsatz. Wesentliche Ursache ist der voraussichtlich anhaltende Preisdruck im Graphitelektrodengeschäft.

Umsetzung der Neuausrichtung entscheidend für 2016

„Wir blicken mit Zuversicht auf das laufende Jahr. Das Geschäft mit Graphitelektroden bleibt zwar schwierig, aber in den übrigen Bereichen von PP sowie bei CFM und GMS sind wir optimistisch, die positive Entwicklung weiterführen zu können“, berichtet Dr. Jürgen Köhler. „Entscheidend für die Bewertung des Jahres 2016 wird sein, wie erfolgreich wir bei der Umsetzung unserer Neuausrichtung sind. Wir haben alle Voraussetzungen, um unsere Ziele bis 2020 zu erreichen: engagierte Mitarbeiter, eine starke Marktposition und führende Technologien.“

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