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SGL entwickelt innovative Carbonfaser in Kooperation mit UNA und BMW
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SGL CARBON SE

SGL entwickelt innovative Carbonfaser in Kooperation mit UNA und BMW

 MdB Hansjörg Durz und Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär des BMBF, mit Dr. Gabriele Korus und Dr. Renata Seitz, SGL

Die SGL Group entwickelt derzeit eine spezielle Carbonfaser mit deutlich verbesserten Dehnungseigenschaften. Dabei kooperiert SGL eng mit der Universität Augsburg und der BMW Group. Kürzlich erhielt das Projekt Fördermittel in Höhe von 1 Million Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die SGL Group erhält Fördermittel über knapp 1 Million Euro: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt damit die Entwicklung einer neuartigen, maßgeschneiderten Carbonfaser für thermoplastische Anwendungen. Tilo Hauke, Konzernforschungsleiter der SGL Group, erklärt: „Wir freuen uns sehr über die Förderung. Sie beweist einmal mehr, dass die Forschung und Entwicklung der SGL Group die wichtigen Themen und Fragestellungen im Bereich von Carbonfaserbasierten Anwendungen adressiert.“

SGL arbeitet eng mit Universität Augsburg und BMW Group zusammen

Das Forschungsprojekt MAI CaFeE steht unter der Leitung der SGL Group. Vorangetrieben wird es auch durch die Kooperation mit den beiden Projektpartnern Universität Augsburg und BMW Group. Der Lehrstuhl für Experimentalphysik II der Universität Augsburg begleitet die Faserentwicklung. Das Team analysiert unter anderem die Struktur und die Eigenschaften der Neuentwicklung. Um einen zeitnahen Praxistest zu gewährleisten, wird die neu entwickelte Carbonfaser anschließend von der BMW Group für den Einsatz in Bauteilen getestet.

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Neue Carbonfaser bietet viele Vorteile bei Anwendung und Verarbeitung

Thermoplastische Faserverbundwerkstoffe als neuartige Materialklasse bieten viele neue Möglichkeiten der Anwendung und Verarbeitung von Carbonfaser-Materialien. Sie ermöglichen unter anderem kürzere Zykluszeiten, Verschweißbarkeit, Reparaturfähigkeit oder Wiederverwertung. Damit bieten sie den Kunden gleich mehrere Kosten- und Verarbeitungsvorteile.

Carbonfaser soll deutlich dehnbarer werden      

Das im Zusammenhang mit der Förderung stehende Forschungsprojekt namens MAI CaFeE (Carbon Fiber with enhanced Elongation) wurde bereits im April dieses Jahres gestartet. Es hat eine Laufzeit bis Juni 2017. Im Detail geht es bei diesem Forschungsvorhaben um die Entwicklung einer Carbonfaser mit einer deutlich erhöhten Dehnung. Gleichzeitig wird die Oberflächenstruktur optimal an das bereits entwickelte Schlichte-System angepasst. Für das Projekt MAI CaFeE kann auf Entwicklungen des Projektes MAI polymer zurückgegriffen werden. MAI polymer ist ein ein bereits laufendes Projekt der SGL Group im MAI Carbon Spitzencluster. Die Zuteilung der Gesamtförderung für dieses Projekt von 2,9 Millionen Euro erfolgte im Rahmen der Spitzencluster-Förderung des BMBF. Der Spitzencluster MAI Carbon (München, Augsburg, Ingolstadt) wird als einer von fünfzehn Technologienetzwerken unterstützt. Der Förderbescheid für die SGL Group wurde in diesen Tagen persönlich durch den Parlamentarischen Staatssekretär im BMBF, Stefan Müller, übergeben. Zu diesem Anlass war auch MdB Hansjörg Durz vor Ort am SGL-Standort in Meitingen.

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