Wettbewerb

SGL Carbon prämiert Studenten der Hochschule Augsburg

Der Sitz der SGL Carbon SE in Meitingen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Studenten der Hochschule Augsburg haben an einem Wettbewerb der SGL Carbon am Standort in Meitingen teilgenommen. Nun wurden die Gewinner prämiert.

Im Wintersemester 2018/2019 haben Studenten des Masterstudiengangs „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ der Hochschule Augsburg in einem Planspiel Lösungskonzepte für eine konkrete Aufgabenstellung der SGL Carbon am Standort in Meitingen entwickelt. Ziel des Planspiels, in dem eine Praxissituation möglichst realitätsnah simuliert wird, war die Optimierung der Hochtemperaturprozesse in den Graphitierungsöfen im Bereich „Fiber Materials“.

Prämien von insgesamt 4.000 Euro

Insgesamt nahmen 15 Studenten am Wettbewerb teil. Letzte Woche fand das Prämierungsevent im Forum der SGL Carbon in Meitingen statt. Insgesamt wurden Geldprämien im Wert von 4.000 Euro verteilt: Zwei Mal 1.500 Euro und ein Mal 1.000 Euro.

Die Studenten waren in drei Gruppen in Konkurrenz zueinander angetreten, um den besten Konzeptvorschlag zu erarbeiten. Am Ende standen drei sehr gute Ergebnisse, die sich in einzelnen Details wie beispieslweise den Kosten für die Umsetzung oder Sicherheitsthemen unterschieden.

SGL will Planspiel künftig fortsetzen

Thomas Putz, Produktionsleiter und Verantwortlicher für das Planspiel bei der SGL Carbon: „Ehrlich gesagt war ich zu Beginn des Planspiels etwas skeptisch, ob in der Kürze der Zeit und aufgrund der Komplexität des Themas ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden kann. Am Ende war ich von den vorgestellten Lösungskonzepten sehr positiv überrascht. Die Ergebnisse aller drei Gruppen werden uns sicher in unserer Arbeit helfen und ich kann mir gut vorstellen, dass wir in Zukunft noch weitere Planspiele mit der Hochschule veranstalten werden.“

Mehr zur Graphitierung

Die Graphitierung ist ein wichtiger Baustein in der Produktion von Spezialgraphitlösungen. In Meitingen werden auf diese Weise unter anderem kohlenstofffaserverstärkter Kohlenstoff (CFRC) oder auch Graphit-Hartfilze hergestellt. Die Öfen werden elektrisch beheizt und erreichen Temperaturen bis zu 2.200 Grad Celsius. Durch diese extrem hohen Temperaturen werden die Anlagen stark beansprucht und müssen mit hohem Aufwand gewartet werden, um die Verfügbarkeit und die Sicherheit für Mensch und Maschine zu gewährleisten.

Über die SGL Carbon

Die SGL Carbon ist ein technologiebasiertes und weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von kohlenstoffbasierten Lösungen. Ihre Materialien und Produkte aus Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen kommen in zukunftsbestimmenden Industriebranchen zum Einsatz: Automobil, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik, Solar- und Windenergie, LED sowie bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Energiespeichersystemen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Lösungen für die Bereiche Chemie und industrielle Anwendungen.

Im Jahr 2017 erzielte die SGL Carbon einen Umsatz von rund 860 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte das Unternehmen weltweit in 34 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien rund 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Im Wintersemester 2018/2019 haben Studenten des Masterstudiengangs „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ der Hochschule Augsburg in einem Planspiel Lösungskonzepte für eine konkrete Aufgabenstellung der SGL Carbon am Standort in Meitingen entwickelt. Ziel des Planspiels, in dem eine Praxissituation möglichst realitätsnah simuliert wird, war die Optimierung der Hochtemperaturprozesse in den Graphitierungsöfen im Bereich „Fiber Materials“.

Prämien von insgesamt 4.000 Euro

Insgesamt nahmen 15 Studenten am Wettbewerb teil. Letzte Woche fand das Prämierungsevent im Forum der SGL Carbon in Meitingen statt. Insgesamt wurden Geldprämien im Wert von 4.000 Euro verteilt: Zwei Mal 1.500 Euro und ein Mal 1.000 Euro.

Die Studenten waren in drei Gruppen in Konkurrenz zueinander angetreten, um den besten Konzeptvorschlag zu erarbeiten. Am Ende standen drei sehr gute Ergebnisse, die sich in einzelnen Details wie beispieslweise den Kosten für die Umsetzung oder Sicherheitsthemen unterschieden.

SGL will Planspiel künftig fortsetzen

Thomas Putz, Produktionsleiter und Verantwortlicher für das Planspiel bei der SGL Carbon: „Ehrlich gesagt war ich zu Beginn des Planspiels etwas skeptisch, ob in der Kürze der Zeit und aufgrund der Komplexität des Themas ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden kann. Am Ende war ich von den vorgestellten Lösungskonzepten sehr positiv überrascht. Die Ergebnisse aller drei Gruppen werden uns sicher in unserer Arbeit helfen und ich kann mir gut vorstellen, dass wir in Zukunft noch weitere Planspiele mit der Hochschule veranstalten werden.“

Mehr zur Graphitierung

Die Graphitierung ist ein wichtiger Baustein in der Produktion von Spezialgraphitlösungen. In Meitingen werden auf diese Weise unter anderem kohlenstofffaserverstärkter Kohlenstoff (CFRC) oder auch Graphit-Hartfilze hergestellt. Die Öfen werden elektrisch beheizt und erreichen Temperaturen bis zu 2.200 Grad Celsius. Durch diese extrem hohen Temperaturen werden die Anlagen stark beansprucht und müssen mit hohem Aufwand gewartet werden, um die Verfügbarkeit und die Sicherheit für Mensch und Maschine zu gewährleisten.

Über die SGL Carbon

Die SGL Carbon ist ein technologiebasiertes und weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von kohlenstoffbasierten Lösungen. Ihre Materialien und Produkte aus Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen kommen in zukunftsbestimmenden Industriebranchen zum Einsatz: Automobil, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik, Solar- und Windenergie, LED sowie bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Energiespeichersystemen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Lösungen für die Bereiche Chemie und industrielle Anwendungen.

Im Jahr 2017 erzielte die SGL Carbon einen Umsatz von rund 860 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte das Unternehmen weltweit in 34 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien rund 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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