Erstes Quartal

SGL Carbon beginnt 2019 mit deutlicher Umsatzsteigerung

Dr. Jürgen Köhler, CEO der SGL Carbon. Foto: SGL Carbon
Die SGL Carbon mit Standort in Meitingen ist erfolgreich ins Jahr gestartet und besätigt seine Erwartungen für 2019.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal deutlich um rund 10 Prozent auf 289 Millionen Euro. Der Anstieg ging vor allem auf höhere Auslieferungen des Geschäftsbereichs Graphite Materials & Systems (GMS) zurück. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in Höhe von rund 4 Millionen Euro im Vorjahr, lag das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen mit knapp 19 Millionen Euro rund 2 Millionen Euro über dem Vorjahresquartal.  

SGL ist mit Start zufrieden

„In Summe sind wir mit dem Start in das Jahr 2019 zufrieden“, sagt Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon. „Wir sind überzeugt, dass wir uns trotz weltweit abschwächender Konjunktur auch in diesem Jahr gut behaupten werden. Denn als neue SGL Carbon mit dem Fokus auf Elektromobilität, Energieversorgung und Digitalisierung sind wir diversifizierter und kundenorientierter aufgestellt als je zuvor.“

Konzernergebnis ging deutlich zurück

Nach Sondereinflüssen sank daher das Ergebnis aus Betriebstätigkeit (EBIT) im ersten Quartal 2019 auf 16,3 Millionen Euro. Aufgrund eines positiven Fremdwährungseffekts verbesserte sich das Finanzergebnis von minus 7,0 auf minus 6,2 Millionen Euro. Wegen des Wegfalls der positiven Sondereinflüsse aus dem Vorjahr ging das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern deutlich von 40,2 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro zurück. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei 8,9 (Vorjahr: 32,2) Millionen Euro.

Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der Übergang auf die Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erfordert. Das hat zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 28,4 Millionen Euro geführt hat, so SGL.

SGL Carbon bestätigt Prognose für 2019

Dennoch geht das Unternehmen unverändert von einem mittleren einstelligen prozentualen Anstieg im Konzernumsatz 2019 aus, der vor allem mengengetrieben ist. Das Konzern-EBIT (vor Sondereinflüssen und Kaufpreisallokation) sollte sich nach dem sehr deutlichen Zuwachs im Vorjahr auf diesem Niveau stabilisieren, so SGL.

Ausgeglichenes Konzernergebnis erwartet

Nach einem Konzern-Jahresüberschuss von rund 41 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 erwartet SGL, dass das Konzernergebnis ausgeglichen ausfällt. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung von SGL ACF begünstigt wurde.

Mehrbelastung im Finanzergebnis

Darüber hinaus plant die SGL Carbon für das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis, die im Wesentlichen aus der Begebung einer Unternehmensanleihe in Höhe von 250 Millionen Euro im April resultiert. Mit dieser Anleihe sowie dem im Januar 2019 abgeschlossenen syndizierten Kredit über 175 Millionen Euro sind die Refinanzierungsmaßnahmen abgeschlossen. Im Hinblick auf bestehende Finanzverbindlichkeiten ist das Unternehmen damit bis 2023 durchfinanziert, heißt es von SGL.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Erstes Quartal

SGL Carbon beginnt 2019 mit deutlicher Umsatzsteigerung

Dr. Jürgen Köhler, CEO der SGL Carbon. Foto: SGL Carbon
Die SGL Carbon mit Standort in Meitingen ist erfolgreich ins Jahr gestartet und besätigt seine Erwartungen für 2019.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal deutlich um rund 10 Prozent auf 289 Millionen Euro. Der Anstieg ging vor allem auf höhere Auslieferungen des Geschäftsbereichs Graphite Materials & Systems (GMS) zurück. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in Höhe von rund 4 Millionen Euro im Vorjahr, lag das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen mit knapp 19 Millionen Euro rund 2 Millionen Euro über dem Vorjahresquartal.  

SGL ist mit Start zufrieden

„In Summe sind wir mit dem Start in das Jahr 2019 zufrieden“, sagt Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon. „Wir sind überzeugt, dass wir uns trotz weltweit abschwächender Konjunktur auch in diesem Jahr gut behaupten werden. Denn als neue SGL Carbon mit dem Fokus auf Elektromobilität, Energieversorgung und Digitalisierung sind wir diversifizierter und kundenorientierter aufgestellt als je zuvor.“

Konzernergebnis ging deutlich zurück

Nach Sondereinflüssen sank daher das Ergebnis aus Betriebstätigkeit (EBIT) im ersten Quartal 2019 auf 16,3 Millionen Euro. Aufgrund eines positiven Fremdwährungseffekts verbesserte sich das Finanzergebnis von minus 7,0 auf minus 6,2 Millionen Euro. Wegen des Wegfalls der positiven Sondereinflüsse aus dem Vorjahr ging das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern deutlich von 40,2 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro zurück. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei 8,9 (Vorjahr: 32,2) Millionen Euro.

Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der Übergang auf die Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erfordert. Das hat zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 28,4 Millionen Euro geführt hat, so SGL.

SGL Carbon bestätigt Prognose für 2019

Dennoch geht das Unternehmen unverändert von einem mittleren einstelligen prozentualen Anstieg im Konzernumsatz 2019 aus, der vor allem mengengetrieben ist. Das Konzern-EBIT (vor Sondereinflüssen und Kaufpreisallokation) sollte sich nach dem sehr deutlichen Zuwachs im Vorjahr auf diesem Niveau stabilisieren, so SGL.

Ausgeglichenes Konzernergebnis erwartet

Nach einem Konzern-Jahresüberschuss von rund 41 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 erwartet SGL, dass das Konzernergebnis ausgeglichen ausfällt. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung von SGL ACF begünstigt wurde.

Mehrbelastung im Finanzergebnis

Darüber hinaus plant die SGL Carbon für das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis, die im Wesentlichen aus der Begebung einer Unternehmensanleihe in Höhe von 250 Millionen Euro im April resultiert. Mit dieser Anleihe sowie dem im Januar 2019 abgeschlossenen syndizierten Kredit über 175 Millionen Euro sind die Refinanzierungsmaßnahmen abgeschlossen. Im Hinblick auf bestehende Finanzverbindlichkeiten ist das Unternehmen damit bis 2023 durchfinanziert, heißt es von SGL.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben