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„Römisches Museum nicht einsturzgefährdet“
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Kulturreferat Augsburg

„Römisches Museum nicht einsturzgefährdet“

Kulturreferent Peter Grab stellt einige Fakten zum Römermuseum richtig. Foto: B4B SCHWABEN
Kulturreferent Peter Grab stellt einige Fakten zum Römermuseum richtig. Foto: B4B SCHWABEN

Kulturreferent und Bürgermeister Grab stellt „so manche Fakten richtig“. So sei das römische Museum in Augsburg nicht einsturzgefährdet. Auch die Konzeption des neuen Museums sei vom Ausschuss längst beschlossen.

Ein Blick auf die Homepage des römischen Museums in Augsburg verrät, dass „das Museum bis auf Weiteres geschlossen bleibt“. Als Ergebnis einer statischen Untersuchung hat das Museum seine Pforten auf unbestimmte Zeit geschlossen. Auf der Webseite ist die Rede von einem „unkalkulierbarem Risiko“. Eigentlich nichts Neues für den informierten Augsburger. Durchaus neu hingegen ist, was Kulturreferent Peter Grab zu sagen hat. Er stellt nicht nur die Fakten über das römische Museum richtig.

Römisches Museum laut Peter Grab nicht einsturzgefährdet

„Damit es ganz klar ist: Die ehemalige Dominikaner-Kirche als Heimstadt des Römischen Museums ist keineswegs einsturzgefährdet“, stellt Peter Grab deutlich fest. Eine Aussage, die  auch Baureferent Gerd Merkle ganz klar bestätigt: „Eine solche Gefahr gibt es nicht und es hat sie nie gegeben.“ Nicht selten machte das römische Erbe der Stadt Augsburg in der Vergangenheit Schlagzeilen. Der Umgang mit dem Augsburger Museum, die Museums-Konzeptionen im Zusammenhang mit der Renovierung des Römer-Museums sowie das Gründungs-Datum der schwäbischen Großstadt werden öffentlich rege diskutiert. An der Stelle gelte es, „so manche Fakten richtig zu stellen“, sagt Peter Grab mit Blick auf die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung vom 2. Januar 2014.

Römisches Museum nur teilweise eingebrochen

Denn wie Peter Grab erklärt, dürfte in der Dominikaner-Kirche nicht gearbeitet werden, wenn sie einsturzgefährdet wäre. „Dem ist aber nicht so, denn es wird weiterhin darin gearbeitet. Richtig ist, dass Teile des Bodens eingebrochen sind. Darunter befinden sich Hohlräume, über die im Lauf der vergangen Jahrzehnte schwere römische Exponate gestellt wurden“, erläutert der Kulturreferent weiter. Um den Boden künftig zu sicher, müssen die Ausstellungs-Stücke ausgeräumt werden. Das leere Gebäude bietet die passende Gelegenheit für dessen Generalsanierung.

Neugestaltungs-Konzept des Römischen Museums ist beschlossen

Auch zu dem Vorwurf, die Stadt-Oberen hätten hinsichtlich der langfristigen Präsentation der römischen Schätze Augsburgs bis heute noch nicht einmal mit dem Nachdenken begonnen, bezeichnet Grab schlichtweg als „eine Mär“. So wurde bereits 2008 auf dem AKS-Gelände ein Gebäudeteil angekauft, das für die Depot-Zentralisierung nach dem Einzug des Stadtarchivs nebenan vorgesehen ist. Auch das Rahmenkonzept der Neugestaltung des Römischen Museums sei längst vom Kultur-Ausschuss beschlossen.

Kulturausschuss setzt Prioritäten

Allerdings räumt Grab ein, dass auch die Kultur Prioritäten setzen muss, wenn an mehreren Orten gleichzeitig Sanierungs- und Schließungsprobleme auftreten. „Bei den drei archivbezogenen Institutionen hat sich der Stadtrat für die Reihenfolge Stadtarchib, Staats- und Stadtbibliothek sowie Römisches Museum samt Depot-Zentralisierung entschieden. Für die Stabi wurde mit Hilfe des Freistaats eine Lösung gefunden. Das Stadtarchiv zieht demnächst vollständig um. Für das Römische Museum sind die erforderlichen Mittel im Haushalt 2014 eingestellt. Wir sind auf einem guten Weg“, bilanziert Grab.

Peter Grab stell Augsburger Gründungs-Datum nicht in Frage

Zuletzt weist der Kulturreferent den Vorwurf zurück, er habe im Kultur-Ausschuss das Gründungs-Datum der Stadt Augsburg samt der legendären 2000-Jahr-Feier von 1985 in Frage gestellt mit Nachdruck zurück. „Das habe ich ganz sicher nicht getan. Mir ging es vielmehr darum, ob und wie man den 2000. Todestag von Kaiser Augustus im Jahr 2014 und im darauffolgenden Jahr die Möglichkeit einer 2000-jährigen zivilen Nutzung der Stadtgründung begehen kann und will. Es ist schließlich nicht ungewöhnlich, dass bei einem übergreifenden Thema auch verschiedene Anlässe gefeiert werden“, so Kulturreferent Peter Grab. Beispielhaft führt er mitunter die Friedensstadt Augsburg mit den Ansätzen Confessio Augustana 1530 oder Augsburger Reichs- und Religionsfrieden 1555 vor. „Es war noch nicht einmal eine Beschluss-Vorlage, sondern lediglich eine erste Meinungs-Einholung, die im Vorfeld dem Ausschuss angekündigt wurde. Ich bin gegen Denkverbote. Eine solche Diskussion muss im zuständigen Fach-Ausschuss erlaubt sein“, konstatiert Grab.

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