B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Augsburgs Stiftungskultur bald Kulturerbe?
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Stadt Augsburg

Augsburgs Stiftungskultur bald Kulturerbe?

© Fuggerei Augsburg
© Fuggerei Augsburg

Die Augsburger Fuggerei ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Augsburg – weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Sogar ein asiatisches Lifestyle-Magazin berichtete kürzlich über das Augsburger Wahrzeichen

Über 150 katholische Bürger wohnen in den Räumlichkeiten der Fuggerei, für einen unglaublichen Mietpreis von 0,88 Euro kalt. Der Mietpresi bezieht sich sogar auf das ganze Jahr. Im Gegenzug dazu sollen die Fuggereibewohner dreimal täglich für den Stifter Jakob Fugger und die Stifterfamilie sprechen. Die Fuggerei ist die älteste Sozialsiedlung der Welt, in Augsburg jedoch nicht die älteste Stiftung. Über 100 gibt es davon in der Universitätsstadt. Für die Aufnahme der Augsburger Stiftungskultur in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist jedoch die Fuggerei das Aushängeschild für die unzähligen Augsburger Stiftungen.

Augsburger Stiftungslandschaft einzigartig

Für Augsburg wäre die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis eine große Ehre, denn „das immaterielle Kulturerbe der Stiftungsstadt Augsburg ist in Deutschland und international einzigartig“, weiß Prof. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen in Berlin.  „Eine solche und so ,komplette‘ urbane Stiftungslandschaft mit vitalen Stiftungen aus den unterschiedlichen Phasen der europäischen Stiftungsgeschichte gibt es in keiner anderen Stadt“, konstatiert der Stiftungsexperte in einem Empfehlungsschreiben für das vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingesetzte Auswahlgremium.

Heilig-Geist-Spital ist älteste Stiftung in Augsburg

Ob es Augsburg in das Verzeichnis schafft, wir allerdings erst im Laufe des Jahres entschieden.  2014 ist zudem ein Jahr, das für Augsburgs Stiftungsgeschichte ohnehin ein prägendes ist: 1239 – vor 775 Jahren – wurde das Heilig-Geist-Spital gegründet. Diese Sozialstiftung, Augsburgs älteste bestehende Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten, unterhält heute Betreuungseinrichtungen, Pflegeplätze und Seniorenwohnungen. Doch abgesehen vom ehrwürdigen Alter kennt man das Heilig-Geist-Spital außerhalb der Stadt vor allem aus einem Grund: Der von Elias Holl errichtete massige Spitalbau beherbergt seit 1948 die Augsburger Puppenkiste. Unter dem mächtigen Satteldach des Heilig-Geist-Spitals stellt seit 2001 auch das Museum der Augsburger Puppenkiste, das Puppentheatermuseum „die kiste“, aus.

Erster Renaissancebau Deutschlands steht in Augsburg

Die Fuggerei und das Heilig-Geist-Spital sind nur zwei Beispiele dafür, wie sich in Augsburg Gemeinsinn in Sehenswertem niederschlug. In der St.-Anna-Kirche erinnern die Fuggerkapelle – der erste Renaissancebau Deutschlands – sowie die vom mittelalterlichen Kaufleuteehepaar Hirn gestiftete Goldschmiedekapelle an die große Tradition der Augsburger Kirchen- und Kapellenstiftungen. Die fünf fürstlich ausgestatteten Grablegen der Fugger in der katholischen Basilika St. Ulrich und Afra zählen zu den kunsthistorisch bedeutenden Stiftungen der späten Renaissance. Zu den Liegenschaften des Katholischen Studienfonds gehören heute der Kleine Goldene Saal, ein Rokokojuwel, sowie das zuletzt aufwendig renovierte Wieselhaus: In diesem Renaissancebau im Domviertel eröffnet 2014 das neue „Fugger und Welser Erlebnismuseum“. 

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema