1.660 Millionen Kilowattstunden

Rekordsommer für LEW Verteilnetz in der Solarstromerzeugung

Der Jahrhundertsommer 2018 sorgte auch bei der Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen für Rekordergebnisse: Die Anlagen im Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) produzierten noch nie so viel Strom wie in diesem Jahr.

1.660 Millionen Kilowattstunden wurden insgesamt eingespeist. Damit können rechnerisch rund 470.000 Durchschnitts-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. 2017 lag die Einspeisung aus PV-Anlagen im LVN-Netzgebiet bei rund 1.580 Millionen Kilowattstunden. Der Durchschnitt über die letzten fünf Jahre beträgt 1.460 Millionen Kilowattstunden. Damit liegt der Rekordwert von 2018 fünf Prozent über dem des Vorjahres und rund 14 Prozent über dem Durchschnittswert der letzten fünf Jahre.

Rekordtag mit 10,4 Millionen Kilowattstunden

Von Juni bis August 2018 wurden in Bayern insgesamt 790 Sonnenstunden erfasst. Im vergleichbaren Zeitraum 2017 waren es 720. Das spiegelt sich auch in der Stromerzeugung wider: Am meisten Strom haben die PV-Anlagen im Juli eingespeist. Hier waren es knapp 240 Millionen Kilowattstunden. Rekordtag war der 1. Juli: Hier wurden rund 10,4 Millionen Kilowattstunden ins Netz eingespeist.

„Nicht immer können wir den erzeugten Strom in der Region verbrauchen“

„Unsere Region ist von der Sonne verwöhnt und bestens für die Stromzeugung aus Photovoltaik-Anlagen geeignet“, sagt Josef Wagner, LVN-Geschäftsführer. „Wir haben 2018 Rekordwerte bei der Solareinspeisung erreicht. Aber nicht immer können wir den hier erzeugten Strom auch in der Region verbrauchen: An mehr als 150 Tagen wurde so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dass wir ihn ins Übertragungsnetz zurückgespeist haben. Mit der zunehmenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien steigen auch die Anforderungen an die Netze. Wir investieren deshalb viel in unser Verteilnetz, damit es diese Herausforderungen bewältigen kann.“

Andere erneuerbare Energien waren 2018 rückläufig

Insgesamt waren Ende 2018 rund 72.000 PV-Anlagen an das LVN-Netz angeschlossen, 1.650 kamen seit Jahresbeginn neu dazu. Die meisten PV-Anlagen im Netzgebiet von LVN sind in den Landkreisen Augsburg und Unterallgäu angeschlossen: Hier speisen jeweils rund 12.700 Anlagen Strom ins Netz ein. Auf die Stromerzeugung aus anderen erneuerbaren Energien hatte der trockene Sommer einen gegenteiligen Effekt: So produzierten die Wasserkraftwerke im Netzgebiet von LVN mit rund 1.700 Millionen Kilowattstunden deutlich weniger Strom als im Jahr 2017. Hier lag der Wert bei mehr als 2.100 Millionen Kilowattstunden. Auch bei den 100 Windkraft-Anlagen im Netzgebiet ging die Erzeugung zurück: Von rund 300 Millionen Kilowattstunden auf etwa 230. Die rund 550 Biomasse-Anlagen haben mit jeweils rund 1.200 Millionen Kilowattstunden in den letzten beiden Jahren ähnlich viel Strom produziert.

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1.660 Millionen Kilowattstunden wurden insgesamt eingespeist. Damit können rechnerisch rund 470.000 Durchschnitts-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. 2017 lag die Einspeisung aus PV-Anlagen im LVN-Netzgebiet bei rund 1.580 Millionen Kilowattstunden. Der Durchschnitt über die letzten fünf Jahre beträgt 1.460 Millionen Kilowattstunden. Damit liegt der Rekordwert von 2018 fünf Prozent über dem des Vorjahres und rund 14 Prozent über dem Durchschnittswert der letzten fünf Jahre.

Rekordtag mit 10,4 Millionen Kilowattstunden

Von Juni bis August 2018 wurden in Bayern insgesamt 790 Sonnenstunden erfasst. Im vergleichbaren Zeitraum 2017 waren es 720. Das spiegelt sich auch in der Stromerzeugung wider: Am meisten Strom haben die PV-Anlagen im Juli eingespeist. Hier waren es knapp 240 Millionen Kilowattstunden. Rekordtag war der 1. Juli: Hier wurden rund 10,4 Millionen Kilowattstunden ins Netz eingespeist.

„Nicht immer können wir den erzeugten Strom in der Region verbrauchen“

„Unsere Region ist von der Sonne verwöhnt und bestens für die Stromzeugung aus Photovoltaik-Anlagen geeignet“, sagt Josef Wagner, LVN-Geschäftsführer. „Wir haben 2018 Rekordwerte bei der Solareinspeisung erreicht. Aber nicht immer können wir den hier erzeugten Strom auch in der Region verbrauchen: An mehr als 150 Tagen wurde so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dass wir ihn ins Übertragungsnetz zurückgespeist haben. Mit der zunehmenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien steigen auch die Anforderungen an die Netze. Wir investieren deshalb viel in unser Verteilnetz, damit es diese Herausforderungen bewältigen kann.“

Andere erneuerbare Energien waren 2018 rückläufig

Insgesamt waren Ende 2018 rund 72.000 PV-Anlagen an das LVN-Netz angeschlossen, 1.650 kamen seit Jahresbeginn neu dazu. Die meisten PV-Anlagen im Netzgebiet von LVN sind in den Landkreisen Augsburg und Unterallgäu angeschlossen: Hier speisen jeweils rund 12.700 Anlagen Strom ins Netz ein. Auf die Stromerzeugung aus anderen erneuerbaren Energien hatte der trockene Sommer einen gegenteiligen Effekt: So produzierten die Wasserkraftwerke im Netzgebiet von LVN mit rund 1.700 Millionen Kilowattstunden deutlich weniger Strom als im Jahr 2017. Hier lag der Wert bei mehr als 2.100 Millionen Kilowattstunden. Auch bei den 100 Windkraft-Anlagen im Netzgebiet ging die Erzeugung zurück: Von rund 300 Millionen Kilowattstunden auf etwa 230. Die rund 550 Biomasse-Anlagen haben mit jeweils rund 1.200 Millionen Kilowattstunden in den letzten beiden Jahren ähnlich viel Strom produziert.

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