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Reisacher bringt Elektro BMW i3 nach Augsburg
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Autohaus Reisacher GmbH

Reisacher bringt Elektro BMW i3 nach Augsburg

 Reisacher Gruppe: Premiere des BMW i3 im Autohaus Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Mit dem ersten, ganzheitlichen Elektrofahrzeug beschreitet der Automobilhersteller BMW neue Wege. Die Reisachergruppe hält zwei von ingesamt nur 46 BMWi Standorten in ganz Deutschland. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Peter Reisacher über die Innovation Elektro-BMW und seine Bedeutung für die Region Augsburg.

B4B SCHWABEN: Herr Reisacher, Sie präsentieren heute das erste ganzheitliche Elektroauto aus dem Hause BMW im Autohaus Augsburg in Göggingen. Wie haben Sie den Standort und Ihre Mitarbeiter auf diese Innovation vorbereitet?

Peter Reisacher: Wir mussten uns in zweierlei Sicht auf die Einführung des neuen BMW i3 vorbereiten. Zuerst  aben wir den technisch Rahmen an unseren Standorten in Augsburg-Göggingen und Ulm spannen müssen. Es wurde beispielsweise eine separate BMWi Präsentationsplattform im Showroom installiert, auf welcher der BMWi3 und später auch der Supersportwagen BMW i8 präsentiert werden.

Weiter sind Ladesäulen im und vor dem Autohaus, integriert worden. Auch haben wir im Servicebereich unser Spezialwerkzeug erweitern müssen. Abschließend kann ein solch neues Produkt wie der BMW i3 natürlich nur verkauft werden, wenn die Mitarbeiter entsprechend aufgeladen und  über die Innovationen informiert sind.

Daher wurden die Mitarbeiter im Verkauf, als auch einzelne Servicemitarbeiter und Monteure professionell und zentral durch BMW geschult. Alle Mitarbeiter im Kundenkontakt haben wir mit eigenen Ressourcen auf den gleichen Wissensstand gebracht.

Sie haben auch weitere Standorte in Krumbach, Landsberg, Memmingen und Ulm. An welchen dieser Standorte werden Sie den neuen BMW i3 anbieten?

Peter Reisacher: Als einer der ganz wenigen BMWi Händler, es gibt nur 46 Standorte in Deutschland, freuen wir uns mit unseren Standorten in Augsburg-Göggingen und Ulm ein sehr großes Gebiet im Bereich der BMW Elektromobilität zwischen Stuttgart, München und dem Bodensee zu bedienen.

Innovation Elektromotor: BMW beschreitet damit einen neuen Weg. Was denken Sie: Wird der BMW i3 die Stammkundschaft begeistern, oder spricht er ein ganz neues Kundensegment an?

Peter Reisacher: Ich bin davon überzeugt, dass der BMWi3 für wesentlich mehr Menschen interessant sein wird, als man denkt. BMW verfolgt als erste Automarke der Welt einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der auch weit über das Thema Elektromobilität hinaus geht.

Der BMW i3 ist somit das erste Elektroauto, das eben nicht nur einen Elektromotor hat, sondern auch aus nachhaltigen Materialen zusammengebaut ist. Auch bei der notwendigen Energie zur Produktion der Elektrofahrzeuge wurde auf Ressourcenschonung Wert gelegt.

So befindet sich beispielsweise das größte Produktionswerk, in welchem die Carbonkarosserie des BMW i3 hergestellt wird, am Lake Michigan in den USA und wird mit Wasserkraft betrieben. Da BMW bei allen seinen umweltschonenden Maßnahmen die bmwtypische Fahrdynamik nicht vergessen hat und darüber hinaus auch an ein individuelles Mobilitätskonzept gedacht hat, glaube ich dass wir mit dem neuen BWM i3 einige unserer Stammkunden ansprechen und auch viele neue Kunden begeistern werden. 

Ihre persönliche Einschätzung: Wie stehen die Chancen für den Bereich eMobilität, die Zukunft der Automobilbranche maßgeblich mit zu formen?

Peter Reisacher: Ich glaube, dass die nächsten 20 Jahre maßgeblich von den Automobilen mit Verbrennungsmotor bestimmt werden. Elektromobilität wird im Wesentlichen in Megacitys wie London, New York oder Peking vollkommen zuhause sein.

In ländlich strukturierten Randgebieten wird die Akzeptanz und vollwertige Nutzung von Elektrofahrzeugen noch eine ganze Weile dauern. Eine wesentliche Chance sehe ich aber vor allem in der Hybridtechnik. Diese wird von der Weiterentwicklungen der Elektromobilität profitieren und einen positiven Einfluss auf die Fahrzeuge und deren Verbrauch von Morgen haben. 

Mit der Aufnahme des ersten kompletten Elektro-BMWs folgen Sie Ihrer Leitlinie als „grünes“ Autohaus. Mit welchen Maßnahmen oder Dienstleistungen engagieren Sie sich außerdem für den Umweltschutz?

Peter Reisacher: Da gibt es einige Maßnahmen. Wir beschäftigen uns bereits seit einigen Jahren mit Maßnahmen zur ressourcenschonenden Nutzung regenerativer Energien. So heizen und kühlen wir z.B. an unseren Standorten in Landsberg, Ulm und Memmingen mit Wärmepumpen unter der Verwendung des Grundwassers und sparen dadurch rund 50% der Heizkosten gegenüber einer konventionellen Ölheizung und 90% Gebäudekühlungskosten. Auch verwenden wir überwiegend aktuelle LED-Beleuchtungstechnik um Strom zu sparen.

In unseren biologischen Wasseraufbereitungsanlagen befinden sich 88% des Wassers täglich im Umlauf und werden aufbereitet. Eine normale Fahrzeugwäsche benötigt ca. 205l Wasser. Durch unsere Aufbereitungsanlage verwenden wir pro Fahrzeugwäsche nur rund 24l Frischwasser.

Zu erwähnen wäre noch unser Abluft-Wiederverwertungssystem in den Werkstätten.  Auf Grund der Tatsache dass wir bei unseren Druckluftgeräten die Abluft wieder zurückführen, haben wir 80% mehr Liefervolumen und 40% weniger Stromkosten. Auch für die Mitarbeiter ist dies angenehmen, da diese Geräte durch die Einsparungsmaßnahme wesentlich leiser sind.

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Die Reisacher Gruppe hat die drei Niederlassungen des Autohaus Augsburg von der Penske Group übernommen. Welche Erfahrungen konnten Sie bisher in Augsburg sammeln?

Peter Reisacher: Wir sind stolz mit der Übernahme der drei Standorte in Augsburg nun auch in der drittgrößten Stadt Bayerns unsere mobilen Dienstleistungen anbieten zu dürfen. Wir freuen uns auch mit dieser strategischen Entscheidung bereits den Grundstein dafür gelegt zu haben, bald den größten Standort der Reisacher Gruppe in Augsburg zu feiern. Auf lange Sicht möchten wir natürlich das Angebot unserer qualitativ hohen Reisacher Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität auch in Augsburg festigen.

Kurze Frage zum Schluss: Welches Fahrzeug fahren Sie eigentlich persönlich?

Peter Reisacher: Am liebsten fahre ich ja gar kein Auto. Aktuell ist es ein BMW 6er Grand Coupé.

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