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Regio Augsburg Wirtschaft berichtet über Flächenbestand
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Wohnen und Arbeiten

Regio Augsburg Wirtschaft berichtet über Flächenbestand

Symbolbild. Baustelle im Toni Park. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH/ Stefan Mayr

Die Empirica AG hat für die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH eine Untersuchung durchgeführt. Dadurch soll beantwortet werden, ob es in der Stadt Augsburg genug Flächen für wirtschaftliches und demografisches Wachstum gibt. Was ist dabei herausgekommen?

Wie kann weiteres demografisches und wirtschaftliches Wachstum gelingen und gleichzeitig weniger Fläche verbraucht werden? Das hat die Empirica AG für die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH untersucht. Das Ergebnis sei – trotz bestehender Herausforderungen – eine gute Botschaft für den gesamten Wirtschaftsraum Augsburg, heißt es in einer Pressemeldung Mitte August. Denn ausreichend Flächen gebe es. Der prognostizierte Bedarf für die kommenden Jahrzehnte liege sogar unter dem planerischen Potenzial. Gleichzeitig könnte der Flächenverbrauch pro Jahr um mindestens 30 Prozent geringer ausfallen als bisher.

Die Kehrseite der demografischen Entwicklung

Die Region Augsburg A³ wächst seit Jahren, sowohl demografisch als auch wirtschaftlich. Und das soll prognostiziert auch so bleiben. Sie gehöre als Teil von Südbayern zu den sich am dynamischsten entwickelnden Regionen Deutschlands. Kehrseite der positiven demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung sei der Bedarf an Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Region. Ein Mehr an Haushalten braucht mehr Wohnungen, und ein Mehr an Beschäftigten braucht in der Regel mehr Platz zum Arbeiten. Zudem gehen mit dem Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaft vielfältige Flächenansprüche und -bedarfe einher, nicht nur für Wohn- und Arbeitsorte, sondern auch für soziale Infrastruktur, für Grün- und Freiflächen, Freizeitnutzungen oder Verkehr. Die Flächennachfrage unterschiedlicher Nutzungen trifft dabei auf ein begrenztes Flächenangebot mit der Folge zunehmender Flächenkonkurrenzen der Nutzungen untereinander.

Studie zum Thema Flächensparen abgeschlossen

Wie jedoch kann weiteres demografisches und wirtschaftliches Wachstum mit dem Ziel eines sparsamen Flächenverbrauchs in Einklang gebracht werden? Eine Voraussetzung dafür sei  eine Flächenpolitik. In diesem Spannungsfeld hat die Empirica AG für die Gesellschafter der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH eine Studie zum Thema Flächenpotenziale und Flächensparen in der Region erarbeitet. Diese wurde durch eine Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Regionalmanagements bezuschusst.

Wachstum und Wohnungsneubaubedarf

Nach Prognosen von Empirica setze sich das demografische Wachstum in der Region weiter fort, wenn auch mit geringerer Dynamik als in den letzten zehn Jahren: Die Bevölkerung steige in der Region von rund 685.000 im Jahr 2019 auf rund 720.000 im Jahr 2030 beziehungsweise um 5,2 Prozent. Die Zahl der Haushalte steigt um rund 20.000 auf 332.000. Daraus entsteht ein prognostizierter Bedarf von mindestens 2.100 Wohnungen pro Jahr in den Jahren bis 2040, hochgerechnet im Durchschnitt rund 61 Hektar Flächenbedarf pro Jahr.

Bedarf an gewerblichen Bauflächen

Die Region Augsburg A³ sei laut Aussage der Pressemeldung wirtschaftlich gut positioniert. Der anhaltende wirtschaftliche Strukturwandel, insbesondere in der Stadt Augsburg, wirke sich keinesfalls negativ auf die prognostizierten wirtschaftlichen Kennziffern wie Bruttowertschöpfung und Beschäftigung aus. Vielmehr werden die Verluste in schrumpfenden Branchen durch Wachstum in anderen Wirtschaftszweigen mehr als kompensiert. Es gebe gegenwärtig keine gravierenden Gründe, die gegen ein strukturell weiteres Wachstum der Region sprechen würden. Insbesondere dann nicht, wenn künftig die Chancen, die sich im Bereich der Gesundheitswirtschaft für die Region ergeben, auch genutzt werden.

Planerisch ausreichen Flächen vorhanden

Beim Abgleich von ermittelten Flächenpotenzialen in der Region mit den langfristigen Flächenbedarfen ergibt sich quantitativ ein ausgeglichenes Bild. Planerisch sind ausreichend Flächenpotenziale verfügbar, um den absehbaren Bedarf in den kommenden beiden Jahrzehnten zu decken. Die hochgerechneten Flächenpotenziale belaufen sich auf 1.151 Hektar brutto Wohnbauflächen und 790 Hektar brutto bei gewerblichen Bauflächen. Die Bedarfe bis 2040 belaufen sich laut Studie auf 1.152 Hektar brutto Wohnbauflächen und 700 Hektar brutto gewerbliche Bauflächen. Einige Aspekte relativieren jedoch diese ausgeglichene Flächenbilanz: Nicht alle Potenzialflächen sind geeignet (etwa wegen Topografie, Umweltaspekten), nicht alle für den Markt mobilisierbar, und vor allem nicht kurzfristig.

Am 20. Mai hat der Wirtschaftsraum Augsburg seinen jährlichen Immobilienmarktreport vorgestellt.

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