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Rakete Ariane beschert MT Aerospace 35 Millionen Euro Auftrag
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Großauftrag

Rakete Ariane beschert MT Aerospace 35 Millionen Euro Auftrag

Abgemachte Sache. Der Vertrag zur weiteren Zusammenarbeit wurde zwischen dem COO der ArianeGroup, Karl-Heinz Sevros (links) und
Abgemachte Sache. Der Vertrag zur weiteren Zusammenarbeit wurde zwischen dem COO der ArianeGroup, Karl-Heinz Sevros (links) und Ulrich Scheib (rechts), Vorstand Programme bei MT Aerospace, ist unterschrieben. Foto: ArianeGroup/Hill Media/Frank T. Koch

Konkret geht der Zuschlag der ESA an die Entwicklung des Projekts „Phoebus“. Was sich dahinter genau verbirgt und welche Rolle MT Aerospace dabei spielt.

Die MT Aerospace AG hat mit der ArianeGroup GmbH einen Vertrag mit einem Volumen von 35 Millionen Euro zur Weiterentwicklung von Demonstratoren für CFK-Oberstufen von europäischen Trägerraketen abgeschlossen. Die ArianeGroup und MT Aerospace erhielten den Zuschlag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), um die Entwicklung des Projekts Phoebus (Prototype for a Highly OptimizEd Black Upper Stage) fortzusetzen. Mithilfe des Technologie-Demonstrators Phoebus soll eine Oberstufe aus leichten Verbundwerkstoffen auf Basis von Kohlefasern für die neuen europäischen Trägerraketen entwickelt werden. MT Aerospace und die ArianeGroup planen Phoebus in zwei Phasen bis Mitte 2023 und in 2025 zu testen und zu validieren.

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An diesen Bauteilen ist MT Aerospace beteiligt

Bei der Entwicklung der künftigen „Black Upper Stage“ ist die MT Aerospace als Entwickler und Hersteller der Tanks für flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff inklusive der zugehörigen Strukturen vorgesehen. Im Zusammenspiel mit den von ArianeGroup gelieferten Komponenten, wie dem mehrfach zündbaren Vinci-Triebwerk und den verschiedenen fluidischen, hydraulischen und elektronischen Kontroll- und Steuerungssystemen bildet dieses ebenfalls von ArianeGroup integrierte System die Reiseplattform für die Satelliten ins All, bevor sie von der Oberstufe separiert werden und mit eigener Kraft an ihren Zielposition gelangen müssen. „MT Aerospace erreicht damit Technologieführerschaft in Europa und wird daraus neue Produkte entwickeln. Dies eröffnet neue und globale Wachstumschancen für den Standort Augsburg und ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Unternehmensentwicklung“, erläutert Ulrich Scheib, Vorstand Programme bei MT Aerospace.

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Wann ist Phoebus bereit für den Testbetrieb?

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird in seinem Testzentrum in Lampoldshausen in der Nähe von Heilbronn die Leistung des Phoebus-Demonstrators mit kryogenem Wasserstoff und Sauerstoff evaluieren. Das Phoebus-Projekt ist Teil des „Future Launchers Preparatory Programmes“ des ESA-Direktorats für Weltraumtransport. Das Projekt wird zunächst bis Mitte 2023 mit dem Bau und den Tests des „Technology Control Vehicle“, einer verkleinerten Version mit einem Durchmesser von zwei Metern, voranschreiten, um die Fertigungsprozesse zu demonstrieren, plant MT Aerospace. In der Folge werde die ArianeGroup mit Komponenten von MT Aerospace den Phoebus-Demonstrator zusammenfügen und testen. Der Demonstrator besteht aus einem Tank für flüssigen Wasserstoff, der auf einem Tank für flüssigen Sauerstoff montiert ist, und hat ähnliche Abmessungen wie Teile der zukünftigen Kohlefaser-Oberstufe. Die abschließenden Tests, die den Füll- und Betankungszyklus, den Druckaufbau und die Entleerung der Tanks umfassen, werden gegen Ende 2025 im Testzentrum des DLR in Lampoldshausen durchgeführt. Dies wird nach Auskunft von MT Aerospace der bislang weltweit größte Demonstrator eines Kohlefaser-Kryo-Tanks sein.

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