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Quote über 25 Prozent: Azubis brechen Lehre immer öfter ab
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Berufsbildungsbericht

Quote über 25 Prozent: Azubis brechen Lehre immer öfter ab

 Symbolbild - Bäckerlehrling am Werk. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Nicht nur einen Lehrling finden, ihn auch halten wird für Unternehmen immer schwieriger. Laut dem Berufsbildungsbericht bricht jeder Vierte seine Ausbildung ab.

Diese Zahlen veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung. Nach eigenen Angaben liegt dieser der vorläufige Bericht bereits vor. 146.000 Ausbildungsverträge seien 2016 aufgelöst worden. Das entspricht über 25 Prozent. So hoch sei der Wert zuletzt in den 90er Jahren gewesen. Hauptgrund sei die Vergütung.

Darum brechen Azubis immer häufiger ab

Wer mehr bekommt, der halte länger durch, so das geschilderte Fazit. Viele kämen mit dem Ausbildungsgehalt kaum oder gar nicht über die Runden. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist daher bereits festgehalten, dass zum 1. Januar 2020 eine Art Mindestlohn für alle Azubis in Kraft treten soll. Aber auch Spannungen mit Vorgesetzten, fehlende Ausbildungsqualität, schlechte Arbeitsbedingungen sowie falsche Berufsvorstellungen werden als Grund genannt. Betriebe sprechen dagegen laut Medienangaben von mangelnder Ausbildungsleistungen der Lehrlinge oder fehlende Motivation, beziehungsweise Integrationsbereitschaft in das Betriebsgeschehen. Schuld für die hohe Abbruchquote könne aber auch das steigende Angebot an Lehrstellen sein.

Höchstwert liegt bei über 50 Prozent

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So unterschiedlich die Gründe, so verschieden stark sind die Berufsbilder betroffen. Bei den Köchen, Restaurantfachkräften oder Friseuren höre etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Den höchsten Wert gab es bei Sicherheits-Fachkräften mit über 50 Prozent. Den niedrigsten Wert dagegen weißen wohl Fachangestellte in der Verwaltung auf: Hier brechen nur rund vier Prozent vorher ab.

Handwerkskamme für Schwaben: 2017 mehr Verträge geschlossen

Positiv dagegen sind die steigenden Werte beim Abschluss von Ausbildungsverträgen. Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) meldete letztes Jahr einen Anstieg um 8,3 Prozent. Damit lag Schwaben deutlich über dem bayerischen Schnitt von Plus 2,1 Prozent und dem Bundesschnitt von Plus 2,9 Prozent. „Ausbildungsbetriebe, die ihre Nachwuchskräfte auch weiter beschäftigen möchten, müssen flexibel und kreativ sein und sich als Unternehmen empfehlen“, empfiehlt Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben.

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