
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Das EBITDA der Patrizia SE liegt im ersten Quartal 2026 bei 23,7 Millionen Euro. Damit ist es 41,3 Prozent höher als im ersten Quartal 2025. Die Gebühreneinnahmen sind leicht um 1,2 Prozent auf 69 Millionen Euro gestiegen. „Während die Kundenaktivität in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 verhalten blieb, zeigt unsere finanzielle Performance die Widerstandsfähigkeit, Profitabilität und Skalierbarkeit unserer Plattform“, ordnet CEO Asoka Wöhrmann die Zahlen ein.
Patrizia führt den deutlichen Anstieg des EBITDA auf die leicht gestiegenen Gebühreneinnahmen und stark gesunkene Aufwandsposten zurück. Das leichte Wachstum der Gebühreneinnahmen liegt an einem Anstieg der leistungsunabhängigen Gebühren. Diese sind um 1,6 Millionen Euro auf 12,2 Millionen Euro geklettert (plus 14,7 Prozent). Den Großteil der Gebühreneinnahmen machen aber nach wie vor die Verwaltungsgebühren mit 55,8 Millionen Euro aus (minus 0,4 Prozent im Vergleich zu Q1 2025).
Gleichzeitig sind die Aufwandsposten deutlich niedriger als im ersten Quartal 2025: Diese sind um 8,1 Prozent auf 51,7 Millionen Euro gesunken. Den größten Anteil daran haben die Personalkosten, die um 33 Millionen Euro gesunken sind.
Die EBITDA-Marge hat sich demnach um 9,3 Prozentpunkte auf 32,7 Prozent verbessert. Der Periodenüberschuss liegt bei 12,2 Millionen Euro und ist damit mehr als doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum 2025.
Für CFO Martin Praum spiegeln die Ergebnisse wider, dass die Ertragsqualität und die operative Effizienz stetig verbessert werden. „Die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen schlagen sich nun in einer deutlich höheren Profitabilität, einer schlankeren Kostenbasis und einer verbesserten finanziellen Flexibilität nieder“, führt Praum aus.
Nahezu stabil geblieben sind die Assets under Management. Diese lagen zum 31. März bei 55,8 Milliarden Euro.
Die Transaktionsaktivität der Kunden war im ersten Quartal zurückhaltend. Die abgeschlossenen An- und Verkäufe lagen bei 0,4 Milliarden Euro und sind um 56,6 Prozent zurückgegangen. Das von Kunden eingeworbene Eigenkapital lag bei 0,1 Milliarden Euro und hat sich demnach im Vergleich zum ersten Quartal 2025 halbiert.
Patrizia führt die Zurückhaltung der Kunden auf die aktuelle Weltlage zurück, da geopolitische Spannungen weiter zugenommen haben. Dadurch seien die Unsicherheit höher und Märkte volatiler.
Gleichzeitig haben sich laut Patrizia die geopolitischen Spannungen nicht auf die Finanzergebnisse des Unternehmens ausgewirkt. Denn durch den hohen Anteil wiederkehrender Gebühren und solide Balance Sheet Investments sei das Geschäftsmodell widerstandsfähiger geworden.
Demnach bestätigt Patrizia seinen Finanzausblick für das Geschäftsjahr 2026. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein EBITDA zwischen 60 und 75 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge zwischen 22 und 26,5 Prozent. Bei den Assets under Management geht Patrizia von 55 bis 60 Milliarden Euro aus.
CEO Wöhrmann will bei Patrizia Initiativen in den Bereichen Living, Infrastruktur und Asset Management Plattformen vorantreiben. „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass Investitionslösungen in unseren identifizierten ‚DUEL‘-Megatrends – Digitalisierung, Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben – das langfristige Wachstum weiterhin stützen werden“, sagt Wöhrmann abschließend.