Wissen mit direktem Praxis-Bezug

Projekt-Tag an der Hochschule Augsburg

Das Team von Projekt „Wo issn des Hirn?“. Foto: Hochschule Augsburg
Am 11. Januar präsentierten vierzehn Projekt-Gruppen aus den Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Informatik die Ergebnisse ihrer Arbeiten aus dem laufenden Wintersemester. Studierende berichteten zudem von ihren Auslands-Projekten an den Partnerhochschulen in Dänemark, Nordirland und Russland.

„Ein Schwerpunkt der Ausbildung an der Hochschule ist die Vermittlung von Wissen und Können anhand von praxisbezogenen Aufgaben-Stellungen. In unseren Projekten werden Verknüpfungen zwischen dem theoretischen Fachwissen und der angewandten Forschung und der Anforderung in der Wirtschaft gebildet“, so der Dekan der Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Jürgen Scholz.

Menschliche Gehirnströme messen

Mithilfe des Projekts „Wo issn des Hirn?“ von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Schöler können menschliche Gehirn-Aktivitäten unkompliziert und kostengünstig gemessen und verarbeitet werden. Über mehr als zwölf Elektroden werden dazu von einem Micro-Controller Gehirn-Ströme erfasst und drahtlos an einen Rechner weitergegeben. Eine Projektgruppe hat beispielsweise mittels dieses Interface eine Drohne in Bewegung gesetzt.

Digitale Forensik im Kampf gegen Einbrecher

Um digitale Forensik im Zeitalter des Internet of Things geht es in einem Kooperations-Projekt mit dem Polizeipräsidium Schwaben Nord. Die Anzahl von verbauten „Smart Home Devices“ steigt von Jahr zu Jahr an. Dabei vernetzen Bewohner unterschiedlichste Geräte wie Lampen, Steckdosen, Bewegungsmelder an Fenstern und Türen, Zahnbürsten oder auch Küchengeräte. Diese Geräte sollen in erster Linie den Alltag der Betreiber erleichtern. Sie sind jedoch laut Peter Schulik auch ein attraktives Ziel von Einbrechern. Da Smart Home Geräte eine Menge an Sensordaten über ihre Umgebung generieren, werden sie in Zukunft auch für Ermittler und Forensiker immer wichtiger. Mit Hilfe der richtigen Methoden und Techniken können sie dazu beitragen, klassische und digitale Straftaten aufzuklären. Ziel dieser Projektarbeit ist es, Ermittlern und Forensikern einen Überblick zu verschaffen, auf welche Geräte sie in Zukunft in Smart Home Haushalten treffen werden und welche potentiellen Ansätze zur Sicherung und forensischen Analyse der persistenten Daten existieren.

Die Studierenden haben für ihr Projekt eng mit der Polizei zusammengearbeitet. Foto: Hochschule Augsburg

Roboter überwachen Gefahrenbereiche

Um die Sicherheit Zuhause geht es auch im nächsten Projekt: Mobile und mit Kameras bestückte Roboter vernetzen sich hierbei selbst, um eine flexible Überwachung von Gefahren-Bereichen zu ermöglichen. Roboter können so beispielsweise in einem brennenden Haus oder einem Atomkraftwerk in lebensgefährliche Bereiche vordringen. Dabei sind einzelne Fahrzeuge über eine Web-Oberfläche mit einem Mobil-Telefon oder Rechner steuerbar.

Gadget für Autisten 

Mehr als ein Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an einer autistischen Störung. In diesem interdisziplinären Projekt entwerfen Studierende ein Gadget für hochfunktionale Autisten. Menschen mit dieser Einschränkung sind in der Regel hochbegabt. Sie scheitern aber oft im Alltag an einfachen Handlungs-Abläufen und Alltags-Situationen: Duschen, Zähneputzen oder Gesprächs-Situationen können betroffene Personen vor große Probleme stellen. Einfache Schemata können hingegen dabei helfen, diese Situationen sicher zu meistern. Dies stärkt sowohl das Selbstwertgefühl der Betroffenen als auch die Lebensqualität. Im Rahmen des Projekts wird ein Gadget in Größe eines Schlüsselanhängers entwickelt.

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Die Studierenden haben für ihr Projekt eng mit der Polizei zusammengearbeitet. Foto: Hochschule Augsburg

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Mehr als ein Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an einer autistischen Störung. In diesem interdisziplinären Projekt entwerfen Studierende ein Gadget für hochfunktionale Autisten. Menschen mit dieser Einschränkung sind in der Regel hochbegabt. Sie scheitern aber oft im Alltag an einfachen Handlungs-Abläufen und Alltags-Situationen: Duschen, Zähneputzen oder Gesprächs-Situationen können betroffene Personen vor große Probleme stellen. Einfache Schemata können hingegen dabei helfen, diese Situationen sicher zu meistern. Dies stärkt sowohl das Selbstwertgefühl der Betroffenen als auch die Lebensqualität. Im Rahmen des Projekts wird ein Gadget in Größe eines Schlüsselanhängers entwickelt.

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