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Projekt Stempflesee: Augsburger Naherholungs-Gebiet wird saniert
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368.000 Euro für ein neues Ufer

Projekt Stempflesee: Augsburger Naherholungs-Gebiet wird saniert

 Jürgen Kirchner, Franz-Josef Eger und Eva Weber. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Der marode Uferbereich des Stempflesees im Augsburger Siebentischwald ist seit Jahren ein vieldiskutiertes Thema. Das soll sich mit den anstehenden Sanierungsmaßnahmen ändern. Losgehen wird es am 1. September.

„Das Thema Stempflesee ist in aller Munde. Durch die hohe Emotionalität die damit einhergeht, sollte das Projekt ruhig und sachlich angegangen werden. Trotz der notwendigen Sanierung soll die Optik des Sees erhalten bleiben, das ist den Augsburgern sehr wichtig“, betont die Zweite Bürgermeisterin Eva Weber, die auch für die städtischen Forsten zuständig ist.

Zweimonatige Sanierungsarbeiten

Für die Maßnahme hat die Stadt insgesamt 368.000 Euro eingeplant. Darin ist auch eine Spende der Stadtsparkasse Augsburg in Höhe von 120.000 Euro enthalten. Da ebendiese finanziellen Mittel bislang nicht zur Verfügung standen, kann die Sanierung erst in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Der Start ist für den 1. September geplant und bereits Ende Oktober wird mit dem Abschluss der Sanierungsmaßnahme gerechnet.

Stadt will hohe Transparenz gewährleisten

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Da das Naherholungs-Gebiet bei den Augsburgern sehr beliebt ist, soll der Bereich auch während der Bauarbeiten weitestgehend zugänglich bleiben. „Kurzfristige Sperrungen sind vermutlich nötig, aber Erholungs-Suchende haben nach wie vor Platz am Stempflesee“, erläutert Jürgen Kirchner, Leiter der städtischen Forstverwaltung. Eva Weber ergänzt: „Darüber hinaus wollen wir mit dem Thema so transparent wie möglich umgehen. Die Bürger sollen die Möglichkeit haben, die Baustelle mitzuverfolgen. Wichtig ist außerdem, dass im Zuge der Sanierung keine Baumfällungen vorgesehen sind.“

Umfassende Voruntersuchungen

Um den derzeitigen Baumbestand um den Stempflesee zu schützen, wurde außerdem die Baumpflegefirma Rossi beauftragt, das Projekt zu begleiten. Damit soll verhindert werden, dass die über den Weg hängenden Äste Schaden nehmen, erklärt Franz-Josef Eger, Landschaftsarchitekt. Bereits 2015 wurden umfassende Voruntersuchungen im Siebentischwald vorgenommen. So wurden beispielsweise Probepfähle gesetzt, Schlammproben genommen und der Boden auf mögliche Bomben untersucht.

Neuer Weg wird einen halben Meter breiter

Im September geht es schließlich los mit den Arbeiten. Dann werden neue Eichenpfähle in den Grund getrieben. Um den direkt anschließenden Weg zu sichern, wird der Uferbereich zusätzlich mit Lärchenholz verstärkt. Die neuen Pfähle werden im Abstand von 50 Zentimetern zum bisherigen Ufer im Boden befestigt. Der Weg wird damit um einen halben Meter breiter.

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