Berufliche Bildung

Projekt der Eckert Schulen Augsburg startet bei Olympia

Bei der Unterzeichnung des Vertrags. Foto: Eckert Schulen Augsburg
Im Rahmen der olympischen Spiele in Südkorea sind auch die Eckert Schulen vor Ort. Sie wollen mit ihrem Projekt „MAI iTeCK“ ihr Engagement in Ost-Asien ausbauen. Unterstützt werden sie von der Universität Augsburg und dem Carbon Composites e.V.

Die Eckert Schulen im Umfeld der olympischen Winterspiele 2018: Das Weiterbildungs-Zentrum trifft zusammen mit seinen Projekt-Partnern eine Vielzahl politisch Verantwortlicher und Unternehmer in Südkorea.

Deutsches Ausbildungs-System als Exportschlager

Das Projekt „MAI iTeCK“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ziel ist es, in Südkorea ein System für die berufliche Ausbildung nach deutschem Vorbild zu etablieren. Konkret geht es um den Aufbau eines Netzwerkes in Südkorea. Dieses soll dann eine duale Ausbildung ermöglichen. Im Rahmen eines Besuchs der Eckert Schulen in Südkorea im Februar 2018 werden die Kontakte zu den südkoreanischen Partnern intensiviert. Dabei wird auch das bestehende Netzwerk ausgeweitet.

Hohes Ansehen des deutschen Berufsbildungs-Systems

Das deutsche duale Ausbildungs-System genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. „Gerade die äußerst geringe Arbeitslosigkeit in Deutschland begeistert die Koreaner“, so Knut Wuhler, Regionalleiter Augsburg bei Eckert Schulen und verantwortlich für die Expansion nach Korea. „Unser Ziel ist es, die Koreaner so weit zu qualifizieren, dass sie am Ende in der Lage sind, eine Industriemeister International Prüfung nach deutschem Vorbild zu bestehen.“ Partner bei diesem Vorhaben ist neben der Universität Augsburg der Carbon Composites e.V. mit Sitz in Augsburg. Ihm ist auch der Kontakt nach Korea zu verdanken, der im Rahmen einer Delegations-Reise entstand.

Projekt-Start im südkoreanischen Zentrum der Carbon-Industrie

Die Eckert Schulen versprechen sich von dem Impuls, den Olympia auslöst, auch sehr viele positive Effekte für ihr Engagement in Südkorea. Der Fokus im Pilotprojekt liegt zunächst auf der südkoreanischen Provinz Jeonbuk. Das liegt auch daran, dass da die Provinzhauptstadt Jeonju als Zentrum der Carbon-Industrie gilt. Die Projektpartner arbeiten eng mit der dortigen Provinzregierung sowie mit dem südkoreanischen Forschungsinstitut KCTECH zusammen.

Wichtiges Bildungsprojekt wird bis 2020 gefördert

Gemeinsam mit KCTECH und Unternehmen in der Region wird ein duales Ausbildungssystem eingeführt. Dieses wird anschließend an die gegebenen Rahmen-Bedingungen angepasst. Bei bisherigen Reisen nach Südkorea – unter anderem zur Composite Messe JEC Asia im November 2017 – zeigten sich die südkoreanischen Partner von dem Vorhaben begeistert. Ebenfalls im November 2017 besuchte eine Delegation aus Südkorea die Projektpartner in Deutschland und bekundete ihr Interesse an einem gemeinsamen Vorgehen. MAI iTeCK wird vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2020 gefördert.

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