Millionenschweres Projekt

Premium AEROTEC startet Kooperation mit Daimler und EOS

Dr. Thomas Ehm, Vorsitzender der Geschäftsführung von Premium AEROTEC. Foto: Premium AEROTEC
Premium AEROTEC will seine Spitzen-Position als Luftfahrt-Zulieferer festigen und darüber hinaus ausbauen: Dafür setzt das Augsburger Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern im 3D-Druck. Im Mai starten Premium AEROTEC, Daimler und EOS das Projekt NextGenAM.

In diesem Rahmen wollen sie ein Produktions-System zur additiven Serienfertigung entwickeln. Damit reagieren die Unternehmen auf die zunehmende Bedeutung des metallischen 3D-Drucks im industriellen Umfeld. Ziel des Vorhabens ist es, den Gesamtprozess des industriellen 3D-Drucks weiter zu automatisieren. Gemeinsam investieren sie dafür mehrere Millionen Euro. Im Technologiezentrum Varel entsteht dazu in den nächsten Monaten eine entsprechende Entwicklungs- und Testumgebung. 

Spitzen-Technologie am Standort Deutschland

„Wir sind heute im metallischen 3D-Druck in der Luftfahrtindustrie führend“, sagte Dr. Thomas Ehm, Vorsitzender der Geschäftsführung von Premium AEROTEC. „Nun kommt es darauf an, diese Technologie konsequent weiterzuentwickeln, um ihr Einsatzspektrum entscheidend zu erweitern. Gemeinsam mit unseren Partnern sichern wir damit auch dem Standort Deutschland eine Spitzen-Technologie.“

Das soll mit NextGenAM erreicht werden

Im Projekt NextGenAM wird der gesamte additive Fertigungsprozess dahingehend geprüft, ob verschiedene Schritte automatisiert werden können. Davon versprechen sich die Partner deutliche Kostenvorteile. Außerdem soll so eine wichtige Grundlage geschaffen werden, um die Technologie zukünftig für Großserien nutzen zu können. Die dem eigentlichen Bauvorgang vor- und nachgelagerten Prozessschritte machen rund 70 Prozent der Herstellkosten aus. Doch die Partner wollen nicht nur die System-Technologie weiterentwickeln. Außerdem wollen Premium AEROTEC, EOS und Daimler erreichen, dass Aluminium für die Verwendung im industriellen 3D-Druck qualifiziert wird.

Expertise von drei Partnern

Jeder der drei Partner bringt spezielle Fähigkeiten und Erfahrungen in das Projekt ein: So ist Premium AEROTEC der weltweit erste Hersteller, der 3D-gedruckte Strukturbauteile für Airbus-Flugzeuge in Serie liefert. Daneben gilt EOS als weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich industrieller 3D-Druck. Mit Hilfe von EOS soll es gelingen, den additiven Fertigungsprozess in eine automatisierte Fertigungslinie zu integrieren. Der Automobilhersteller Daimler wiederum verfügt über Erfahrung in der Großserien-Produktion. Das im Zuge von NextGenAM zu entwickelnde Gesamtsystem soll sowohl im Automobilbau als auch in der Luftfahrt zum Einsatz kommen. Auf diese Weise soll die 3D-Druck-Fertigungs-Technologie künftig für einen breiteren Anwendungs-Bereich nutzbar werden.

Die Projektpartner EOS und Daimler

„Wir sind stolz, gemeinsam mit Premium AEROTEC und Daimler ein so zukunftsweisendes Projekt zu realisieren. Es demonstriert, wie der industrielle 3D-Druck als integrierte Fertigungs-Methode Einzug in die Serien-Produktion hält. Als Technologie-Pionier in der pulverbasierten additiven Fertigung bringen wir uns mit vollem Engagement und langjähriger Expertise ein und werden mit unseren EOS-Systemen den Aufbau der geplanten Produktions-Lösung mitgestalten und vorantreiben“, so Dr. Hans J. Langer, Gründer und CEO EOS-Gruppe.

„Als Erfinder des Automobils gestalten wir aktiv die Zukunft der Mobilität. In die Kooperation bringen wir unsere weitreichenden Erfahrungen aus dem Bereich automobiler Werkstoffe und deren Qualifizierung mit ein, ebenso wie unser Knowhow zu wirtschaftlichen und großserienfähigen Fertigungs-Prozessen in Verbindung mit einer topologieoptimierten Bauteilauslegung und modernsten Berechnungs-Methodiken“, erklärt Dr. Stefan Kienzle, Leiter Vorentwicklung Karosserie und Komponenten bei der Daimler AG.

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Das soll mit NextGenAM erreicht werden

Im Projekt NextGenAM wird der gesamte additive Fertigungsprozess dahingehend geprüft, ob verschiedene Schritte automatisiert werden können. Davon versprechen sich die Partner deutliche Kostenvorteile. Außerdem soll so eine wichtige Grundlage geschaffen werden, um die Technologie zukünftig für Großserien nutzen zu können. Die dem eigentlichen Bauvorgang vor- und nachgelagerten Prozessschritte machen rund 70 Prozent der Herstellkosten aus. Doch die Partner wollen nicht nur die System-Technologie weiterentwickeln. Außerdem wollen Premium AEROTEC, EOS und Daimler erreichen, dass Aluminium für die Verwendung im industriellen 3D-Druck qualifiziert wird.

Expertise von drei Partnern

Jeder der drei Partner bringt spezielle Fähigkeiten und Erfahrungen in das Projekt ein: So ist Premium AEROTEC der weltweit erste Hersteller, der 3D-gedruckte Strukturbauteile für Airbus-Flugzeuge in Serie liefert. Daneben gilt EOS als weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich industrieller 3D-Druck. Mit Hilfe von EOS soll es gelingen, den additiven Fertigungsprozess in eine automatisierte Fertigungslinie zu integrieren. Der Automobilhersteller Daimler wiederum verfügt über Erfahrung in der Großserien-Produktion. Das im Zuge von NextGenAM zu entwickelnde Gesamtsystem soll sowohl im Automobilbau als auch in der Luftfahrt zum Einsatz kommen. Auf diese Weise soll die 3D-Druck-Fertigungs-Technologie künftig für einen breiteren Anwendungs-Bereich nutzbar werden.

Die Projektpartner EOS und Daimler

„Wir sind stolz, gemeinsam mit Premium AEROTEC und Daimler ein so zukunftsweisendes Projekt zu realisieren. Es demonstriert, wie der industrielle 3D-Druck als integrierte Fertigungs-Methode Einzug in die Serien-Produktion hält. Als Technologie-Pionier in der pulverbasierten additiven Fertigung bringen wir uns mit vollem Engagement und langjähriger Expertise ein und werden mit unseren EOS-Systemen den Aufbau der geplanten Produktions-Lösung mitgestalten und vorantreiben“, so Dr. Hans J. Langer, Gründer und CEO EOS-Gruppe.

„Als Erfinder des Automobils gestalten wir aktiv die Zukunft der Mobilität. In die Kooperation bringen wir unsere weitreichenden Erfahrungen aus dem Bereich automobiler Werkstoffe und deren Qualifizierung mit ein, ebenso wie unser Knowhow zu wirtschaftlichen und großserienfähigen Fertigungs-Prozessen in Verbindung mit einer topologieoptimierten Bauteilauslegung und modernsten Berechnungs-Methodiken“, erklärt Dr. Stefan Kienzle, Leiter Vorentwicklung Karosserie und Komponenten bei der Daimler AG.

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