Zukunft des Standorts

Politik will drohenden Stellenabbau bei Premium AEROTEC verhindern

Der Augsburger Standort von Premium AEROTEC. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Bei Premium AEROTEC in Augsburg könnten mehr als 1.000 Stellen gestrichen werden. Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer, Arbeitsstaatssekretärin Carolina Trautner und Augsburgs 2. Bürgermeisterin, Eva Weber wollen das verhindern.

Schreyer, Trautner und Weber haben sich dazu mit Vertretern des Betriebsrats von Premium AEROTEC und der Gewerkschaft IG Metall in Augsburg zu einem Gespräch anlässlich der drohenden Stellenabbaupläne getroffen. Gemeinsam sollten Lösungen gefunden werden, wie die betroffenen Arbeitsplätze gerettet werden können.

„Informationsaustausch mit den Betroffenen ist grundlegend“

Augsburgs Bürgermeisterin Eva Weber fasst zusammen: „Man merkt deutlich, wie wichtig der Erhalt der Arbeitsplätze bei Premium AEROTEC nicht nur der Stadt Augsburg, sondern auch dem Freistaat Bayern ist. Um nun auch entsprechend agieren zu können, ist ein direkter und frühzeitiger Informationsaustausch mit den Betroffenen grundlegend. Der Betriebsrat hat uns Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, die entsprechend geprüft werden. Parallel dazu finden auch immer wieder Gespräche mit der Geschäftsleitung statt, damit alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

„Ich sehe hier auch den Bund in der Verantwortung“

„Die Überlegungen von Premium AEROTEC, Stellen am Standort Augsburg abzubauen, sorgen für Unsicherheit und Ungewissheit bei den Beschäftigten und in der Region. Deshalb ist es mir wichtig, jetzt alle Möglichkeiten auszuloten, um Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu muss vor allem der Standort in Augsburg gesichert und zukunftsfähig gemacht werden. Unternehmerische Entscheidungen sind dann klug getroffen, wenn sie auch die Beschäftigten im Blick haben. Dabei ist es notwendig, dass beide Seiten ein Stück aufeinander zugehen. Ich sehe hier auch den Bund in der Verantwortung, in geeigneter Weise auf Airbus einzuwirken, um Premium AEROTEC zu stärken. Deshalb habe ich bereits Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und den Vorsitzenden der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, gebeten, sich für eine beständige Auftragslage bei Premium AEROTEC in Augsburg einzusetzen“, so Arbeitsministerin Schreyer.

Schreyer hat sich bereits frühzeitig dafür eingesetzt, alle relevanten Akteuren vor Ort an einen Tisch zu bringen. „Die Menschen in einem Unternehmen sind dessen größtes Kapital. Sie sind maßgeblicher Teil des Unternehmenserfolgs. Dazu brauchen die Beschäftigten aber Zukunftsperspektiven. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen“, so die Ministerin.

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Augsburgs Bürgermeisterin Eva Weber fasst zusammen: „Man merkt deutlich, wie wichtig der Erhalt der Arbeitsplätze bei Premium AEROTEC nicht nur der Stadt Augsburg, sondern auch dem Freistaat Bayern ist. Um nun auch entsprechend agieren zu können, ist ein direkter und frühzeitiger Informationsaustausch mit den Betroffenen grundlegend. Der Betriebsrat hat uns Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, die entsprechend geprüft werden. Parallel dazu finden auch immer wieder Gespräche mit der Geschäftsleitung statt, damit alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

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„Die Überlegungen von Premium AEROTEC, Stellen am Standort Augsburg abzubauen, sorgen für Unsicherheit und Ungewissheit bei den Beschäftigten und in der Region. Deshalb ist es mir wichtig, jetzt alle Möglichkeiten auszuloten, um Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu muss vor allem der Standort in Augsburg gesichert und zukunftsfähig gemacht werden. Unternehmerische Entscheidungen sind dann klug getroffen, wenn sie auch die Beschäftigten im Blick haben. Dabei ist es notwendig, dass beide Seiten ein Stück aufeinander zugehen. Ich sehe hier auch den Bund in der Verantwortung, in geeigneter Weise auf Airbus einzuwirken, um Premium AEROTEC zu stärken. Deshalb habe ich bereits Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und den Vorsitzenden der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, gebeten, sich für eine beständige Auftragslage bei Premium AEROTEC in Augsburg einzusetzen“, so Arbeitsministerin Schreyer.

Schreyer hat sich bereits frühzeitig dafür eingesetzt, alle relevanten Akteuren vor Ort an einen Tisch zu bringen. „Die Menschen in einem Unternehmen sind dessen größtes Kapital. Sie sind maßgeblicher Teil des Unternehmenserfolgs. Dazu brauchen die Beschäftigten aber Zukunftsperspektiven. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen“, so die Ministerin.

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