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PATRIZIA zum Zensus 2011: Mehr Wohnungen für Süddeutschland
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PATRIZIA Immobilien AG

PATRIZIA zum Zensus 2011: Mehr Wohnungen für Süddeutschland

 Künftig werden immer mehr Wohnungen für Pflegebedürftige gebraucht. Foto: Rainer Sturm/pixelio

Immer wieder warnt der Mieterbund vor Wohnungsmangel. Doch der Zensus 2011 ergab, dass weniger Menschen als angenommen in Deutschland leben. Zudem gäbe es auch mehr Wohnungen als bisher geglaubt. Also wirklich keine Spur von Wohnungsnot? PATRIZIA analysiert die Zahlen der Statistik.

Zahlreiche Immobilienmärkte der deutschen Region müssen neu bewertet werden. Auslöser für die Neubewertungen sind die im Frühjahr veröffentlichten Ergebnisse des Zensus. Laut der Veröffentlichung gibt es 500.000 mehr Wohnungen als bislang angenommen. Doch auch die Bevölkerungszahlen in den Großstädten steigen schneller als bisher prognostiziert. Deutschlands Einwohnerzahl insgesamt hingegen ist um 1,8 Prozent niedriger.

PATRIZIA analysiert die Auswirkungen vom Zensus 2011 auf Immobilien-Markt

Der neue Investoren-Kompass der PATRIZIA Immobilien AG analysiert die Auswirkungen dieser Zahlen auf Wohnimmobilien-Märkte. „Investoren sollten nun eine Neubewertung ihrer Investment-Entscheidungen vornehmen. Dabei sollte die Mikroebene betrachtet werden. Denn so kann man feststellen, welche Regionen zu den Gewinnern und Verlieren gehören“; erläutert Dr. Marcus Cieleback, Group Head of Research bei der PATRIZIA Immobilien AG: „Die Ergebnisse auf Länderebene lassen sich nicht auf die einzelnen Landkreise übertragen.“

PATRIZIA erklärt: Betrachtung der Landkreisebene oder Stadt vonnöten

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In Hessen, Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen sind jeweils drei Prozent mehr Wohnungen als die bisherigen Statistiken angeben vorhanden. „Es muss aber immer die jeweilige Stadt oder Landkreisebene betrachtet werden, da es auch in den einzelnen Bundesländern große Unterschiede gibt“, erklärt Cieleback. Die erhöhte Gebäude zahl geht einher mit einer gesunkenen Einwohnerzahl in Deutschland.

Starke Schwankungen zwischen geschätzten und wirklichen Zahlen

Je nach Bundesland gibt es starke Schwankungen zwischen den festgestellten und den geschätzten Zahlen. So ist die Berliner Bevölkerung um 5,2 Prozent niedriger und in Hamburg um 4,6 Prozent. Auch in anderen Städten wurden teilweise große Unterschiede festgestellt. Dies wird ebenso am Beispiels Stuttgart gut deutlich. Denn dort ist die Einwohnerzahl von 2003 bis 2011 nicht um 3,3 Prozent gewachsen, sondern um rund 0,6 Prozent gefallen.

Zensus 2011 erhebt deutschlandweite Leerstands-Quote

Im Zensus 2011 wurde erstmals offiziell deutschlandweit die Leerstands-Quote erhoben. Auch in dieser Sparte variieren die Zahlen auf Länderebene. So stehen in Hamburg nur 1,5 Prozent der Wohnungen leer, während es in Schleswig Holstein 2,8 Prozent sind. In Sachsen ist sogar fast jede zehnte Wohnung unbewohnt.

Wohnungsknappheit im süddeutschen Raum laut Zensus 2011

Die geringsten Leerstands-Raten auf Land- und Stadtkreisebene sind im süddeutschen Raum. Besonders der Raum rund um München ist davon betroffen. Dort liegen in vielen Kreisen die Leerstands-Quoten unter vier Prozent des Bestands. Dazu mein Cieleback: „In diesen Regionen besteht ein Bedarf an Neubauten, wenn dort ein Bevölkerungs-Wachstum erwartet wird.“ Die Kreisgebiete in Ostdeutschland und in der Mitte der Bundesrepublik hingegen bieten genug Wohnraum für die dort lebenden Menschen. So ergibt sich erst bei genauerer Betrachtung vom Zensus 2011 ein wirklichkeitsgetreues Bild, bezüglich des Wohnungsmangels in Deutschland. Denn auch wenn die Statistik insgesamt nicht den Eindruck vermittelt, sind einzelne Regionen, wie Süddeutschland, durchaus vom Wohnungsmangel betroffen.

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