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Osterplärrer: Schlechtes Wetter, gute Stimmung
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Stadt Augsburg

Osterplärrer: Schlechtes Wetter, gute Stimmung

 Die Schausteller des diesjährigen Osterplärrers erwarten für die nächste Woche mehr Besucherandrang. Foto: B4BSchwaben

Mit Bildergalerie. Trotz des schlechten Wetters fällt die Bilanz nach einer Woche Plärrer besser aus, als erwartet. Dennoch wird der Frühjahrsplärrer nicht in die erwähnte Verlängerung ziehen

Da hat sich Ordnungsreferent Ullrich mit seiner Wettervorhersage ganz schön vertan: Er hatte für den Osterplärrer gutes Wetter vorausgesagt. Gut, dass er kein Wetterfrosch ist, denn damit lag er völlig daneben. Zwar hat es weder geschneit, noch geregnet, die Temperaturen waren dennoch konstant im Nullbereich. Eine Verlängerung soll es dennoch nicht geben. Das haben die Schausteller selbst beschlossen. „Die Verlängerung soll nur eine Ausnahme bleiben. So bleibt der Plärrer etwas Besonderes“, so Werner Kaufmann, Leiter des Marktamts. „Trotz des schlechten Wetters ist optisch viel los auf dem Plärrer. Vor allem der Ostermontag, der Familientag und das Wochenende mit großem Feuerwerk waren sehr gut besucht.“

Eis- und Imbissverkäufer leiden unter Minusgraden

Die Festwirte können sich über die Besucherzahl nicht beschweren. „Zwar haben die Festwirte ein Minusgeschäft in ihren Biergärten, die Bierzelte sind jedoch prall gefüllt“, so Josef Eberhard, Vorsitzender der Schwäbischen Schausteller. Die Eis- und Imbissverkäufer hingegen machten in den vergangenen Tagen kaum Umsätze. Wegen den eisigen Temperaturen möchten die Leute lieber drinnen im Warmen stehen, statt draußen in der Kälte. Auch die Fahrgeschäfte sind deshalb nur spärlich besucht gewesen. Das Riesenrad hingegen ist mit seinem neuen Platz und Anblick ein Besuchermagnet. Die neue Platzierung hat sich also gelohnt.

Plärrer soll auch für Unternehmen selbstverständlich werden

Für die zweite Woche sind sich die Organisatoren und Stadträte einig, dass die Umsätze steigen werden. Das Wetter lässt die Besucher nicht ganz im Stich und bei Sonne und milderen Temperaturen werden sich auch die Fahrgeschäfte und Stände in der nächsten Woche füllen. Ordnungsreferent Ullrich möchte vor allem die ansässigen Unternehmen zur Unterstützung aufrufen: Die benachbarten Unternehmen sollen mit ihren Mitarbeitern und Kunden auf den Plärrer gehen. In München auf dem Oktoberfest ist das schon Tradition, auch bei uns soll der Plärrer fester Bestandteil in allen Augsburger Unternehmen werden.“ 

Besucher können sich rundum sicher fühlen

Beim Thema Sicherheit konnten einige Neuerungen durchgesetzt werden. Der für viel Aufsehen sorgende Blitzer in der Langenmantelstraße wurde abgeschafft. Ebenso das Kinderwagenverbot ab 20 Uhr. Da der Plärrer vor allem ein Familienfest ist und für seine Familienfreundlichkeit bekannt ist, sollen Eltern künftig selbst entscheiden, ob sie nach 20 Uhr mit Kinderwägen durch die Plärrerstraßen flanieren.  Sollte es zu großem Andrang kommen, wird die stets präsente Polizei im Einzelfall entscheiden, ob ein Platzverweis für Kinderwägen sinnvoll ist. Werner Bayer, Leiter der Polizeiinspektion Mitte lobt die Präsenz der Polizei: „Durch die starke Präsenz von Polizei und Ordnungsamt können wir das Sicherheitsniveau der Vorjahre behalten. Ehemalige Probleme mit Jugendbanden und stark alkoholisierten Jugendlichen wurden eingedämmt. Dennoch neigen ab 22 Uhr alkoholisierte Besucher eher zu Gewalthandlungen. Die Polizei verfolgt jedoch solche Taten und konnte immerhin bei 12 Körperverletzungen einige Anschlussgewahrsame und sogar vier Haftbefehle aussprechen.

Jugendliche unter 16 mit Begleitperson bis 22 Uhr erwünscht

Eine Änderung soll es noch bei der Plärrerverordnung geben. Ordnungsreferent Ullrich wies auf den Antrag an die Stadt Augsburg hin, dass die veraltete Verordnung an das Jugendschutzgesetz (JuSchG) angepasst werden soll. Im JuSchG dürfen Jugendliche unter 16 bis 22 Uhr außer Haus sein. In der Plärrerverordnung allerdings nur bis 20 Uhr. Der Volksfestbeirat ist jedoch einstimmig gegen diese Änderung. Einen Kompromiss gibt es jedoch. Ullrich weist ausdrücklich darauf hin, dass Jugendliche unter 16 mit einer volljährigen Begleitperson den Plärrer bis 22 Uhr besuchen dürfen. „Einen Alkoholmissbrauch haben wir nicht zu befürchten, schließlich dürfen Bierzelte erst ab 16 – teilweise ab 18 – besucht werden“, erklärt Ullrich. Er freut sich, wenn auch jüngere Menschen von außerhalb die Möglichkeit haben, länger auf dem Plärrer zu bleiben. Insgesamt fällt das bisherige Resümee also trotz der kalten Tage recht gut aus. Die zweite Woche wird zeigen, ob das bessere Wetter auch für bessere Zahlen sorgt. 

Unsere Impressionen des Osterplärrers können Sie in unserer Bildergalerie anschauen.

Der Osterplärrer war am Montagmittag nur sehr spärlich besucht. Kein Wunder: Die Schule hat wieder begonnen und die Feiertage sind auch vorbei. Für die kommende Woche erwarten die Festwirte und Schausteller auch wegen des besseren Wetters viele Besucher. Highlights der Woche sind der Kindertag am Mittwoch und das große Feuerwerk am Freitag.

Die Fakten der Zwischenbilanz zum Osterplärrer können Sie hier lesen. 

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